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letzte Änderung:
02.01.2012

Hormone - Was ändert sich in den Wechseljahren
Hormone - Was ändert sich in den Wechseljahren

 

 
 


Die Wechseljahre sind eine Zeit der Wandlung. Die Wandlung vollzieht sich vor allem im Hormonsystem. Im Leben der Frau produzieren die Eierstöcke Östrogene und Progesteron. Nach und nach wird die Produktion reduziert. Durch die verminderte Hormonproduktion entstehen die typischen Wechseljahrsbeschwerden.


Für den menschlichen Organismus sind Hormone sehr wichtig, Hormone sind sogenannte Nachrichtenübermittler und sorgen für die richtige Funktion von Zellen und Organen.

Die weiblichen Geschlechtshormone sind Östrogen und Progesteron. Östrogene werden im Eierstock gebildet. Die erste Hälfte des weiblichen Zyklus wird von Östrogenen bestimmt, sie lösen den Eisprung aus und die Gebärmutter wird auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet.

Beeinflusst werden aber auch andere Organe wie z.B. Haut und Haare, Herz und Kreislauf, um nur einige zu nennen. Die Produktion von Östrogenen wird von der Hypophyse gesteuert.








Ein weiteres bekanntes Hormon ist Progesteron. Progesteron wird im Gelbkörper gebildet. Progesteron bestimmt die zweite Zyklushälfte. Progesteron stimmt den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft ein. Wenn keine Schwangerschaft eintritt, wird die Menstruation durch das Progesteron ausgelöst. Progesteron ist wichtig für den regelmäßigen Zyklus der Frau. Während der Wechseljahre ist der Eisprung nicht mehr regelmäßig, dadurch wird kein Gelbkörper mehr gebildet.

 

 






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Die Hormonproduktion reduziert sich drastisch. Der Zyklus der Frau im Klimakterium wird verkürzt, es stellen sich Unregelmäßigkeiten ein. Erst wenn die Östrogenproduktion eingestellt wird, fällt die Menstruation der Frau vollständig aus. Während der Wechseljahre kommt die Hormonproduktion ins Schwanken, sie wird unregelmäßig. Die Hormonhaushalt gerät leicht aus dem Gleichgewicht. Während der Hormonumstellung kommt es häufig zu Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Scheidentrockenheit, verminderte Libido, Haut- und Haarproblemen. Wenn die Hormonumstellung vollzogen ist, kehrt wieder Ruhe in den weiblichen Körper ein. Die oben genannten Beschwerden gegen zurück und verschwinden nach einiger Zeit völlig.

 

Mit der veränderten Östrogenproduktion kommt es vermehrt zu folgenden Beschwerden:

- Haarausfall
- Trockene Haut
- Scheidentrockenheit
- Gewichtszunahme
- Probleme mit dem Blutdruck
- Schlafstörungen

Viele Frauen nehmen in den Wechseljahren an Gewicht zu, dies liegt an der verminderten Östrogenproduktion. Östrogene werden im Unterhautfettgewebe gebildet, kräftigere Frauen haben häufig einen höheren Östrogenspiegel, dieser schützt sie auch vor der gefürchteten Osteoporose.

Osteoporose wird durch einen Östrogenmangel bei Frauen verursacht. Selbstverständlich kommt es nicht bei allen Frauen im Klimakterium zu Osteoporose. Hier spielen auch andere Faktoren eine entscheidende Rolle. Durch den Östrogenmangel kann es auch zu einem schwachen Bindegewebe kommen. Dies verursacht häufig die gefürchtete Inkontinenz, da die Muskulatur im Beckenbodenbereich geschwächt ist. Hier hilft regelmäßiges Beckenbodentraining oder regelmäßiges Training mit Vaginalkonen.


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