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zuletzt Aktualisiert:
27.07.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Schüssler−Salze in der Gynäkologie
Schüssler−Salze in der Gynäkologie

 

Schüßler-Salze in der Frauenheilkunde

Alternative Heilmethoden wie die Biochemie des Oldenburger Arztes Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler eignen sich nicht nur zur Selbstbehandlung leichterer Erkrankungen wie beispielsweise Erkältungen, sondern sie sind auch geeignet, schulmedizinisch erforderliche Therapien wirkungsvoll zu unterstützen. Nicht selten helfen sie auch dann auf sanfte Art, wenn schulmedizinische Bemühungen erfolglos sind.

Bei allen Erkrankungen, nicht nur bei Frauenkrankheiten, ist es wichtig, die Symptome durch einen Arzt oder Heilpraktiker medizinisch abklären zu lassen, bevor man munter drauflos behandelt und möglicherweise ernstzunehmende Symptome aufgrund mangelnder Erfahrung falsch einschätzt.


Büchertipp: Quickfinder Schüßler-Salze von Günther Heepen

Nachfolgend eine kurze Zusammenstellung von typisch bei Frauen auftretenden Beschwerden, bei denen sich die Schüßler-Salze bewährt haben. Weitere Erkrankungen können Sie in den unten aufgeführten Büchern nachlesen; im Großen Kompass „Schüßler-Salze“ finden Sie auch unterstützende Maßnahmen zu den einzelnen Erkrankungen. Wichtig ist, dass bei einer biochemischen Behandlung auch die Antlitzmerkmale (Farb- und Formveränderungen der Gesichtshaut, die bei Mineralsalzmangel auftreten können) ergänzende Hinweise zur Auswahl des richtigen Salzes geben. Die Antlitzdiagnose wird ausführlich in dem Buch „Schüßler-Salze typgerecht“ beschrieben.

Beschwerden von A-Z:


Ausfluss

Wenn Ausfluss auftritt, muss durch eine gynäkologische Untersuchung die Ursache geklärt werden. Ausfluss kann beispielsweise Symptom bakterieller Infektionen sein. Eine begleitende biochemische Behandlung ist möglich.

Behandlung:

- milder Ausfluss, auch klebrig und weiß: Kalium chloratum D6 (Nr. 4);
- scharfer Ausfluss: Natrium chloratum D6 (Nr. 8);
- bei dünnem und wässrigem Ausfluss: Natrium chloratum D6 (Nr. 8);

Brusterkrankungen

Brusterkrankungen können beispielsweise Symptom hormoneller Störungen sein oder werden verursacht durch Reizung und Verletzung (Stillen) mit nachfolgender Infektion durch Keime.

Behandlung:

- schmerzhafte Brustschwellung (Mastodynie): Calcium carbonicum D6 (Nr. 22) im   Wechsel mit Silicea D12 (Nr. 11) und
  Salbe Nr. 11;

- Verhärtung der Brustdrüse nach abgelaufener Entzündung: Calcium fluoratum D6   und Salbe Nr. 1;

- Brustdrüsenentzündung (Mastitis): Calcium fluoratum D12 (Nr. 1); verbunden mit   leichtem Fieber: Ferrum phosphoricum
  D6 (Nr. 3);

- chronische Brustdrüsenentzündung: Kalium phosphoricum D6 (Nr. 5)

Menstruationsbeschwerden

Bei Beschwerden während und vor der Regelblutung sollte ein Gynäkologe vor einer Behandlung mit Schüßler-Salzen klären, ob organisch alles in Ordnung ist. Krampfhafte Schmerzen während und vor der Periode sind oft von Kopfschmerzen, psychischer Verstimmung, Ödemneigung, Brustspannen, Unwohlsein und Verdauungsstörungen begleitet, sie werden medizinisch als Dysmenorrhoe bezeichnet (von griechisch: dys = fehlerhaft). Eine ausbleibende Regelblutung wird als Amenorrhoe bezeichnet. Beschwerden, die bereits vor der Regelblutung auftreten, bezeichnet man als Prämenstruelles Syndrom, dessen Ursache noch nicht geklärt ist.

Behandlung:

- Periodenblutungen nachts: Natrium phosphoricum D6 (Nr. 9); alternativ: Ferrum   phosphoricum D12 (Nr. 3);

- zu lange Blutung: Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3);

- Ausbleiben der Regel, zum Beispiel nach Infekten: Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3)   und Kalium phosphoricum D6 (Nr. 5 im Wechsel;
  
- schmerzhafte Blutung mit Krämpfen: Magnesium phosphoricum D6 (Nr. 7);

- prämenstruelles Syndrom: Magnesium phosphoricum D6 (Nr. 7), mit der Einnahme   schon 3 bis 5 Tage vor dem Auftreten der Beschwerden beginnen

Pubertätsbeschwerden

Die Pubertät ist die Zeit der Geschlechtsreife und beginnt sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen immer früher, derzeit im Alter zwischen 11 und 13 Jahren. Es kann unter anderem zu Stimmungsschwankungen kommen.

Behandlung:

- bei Verstimmungszuständen vor und während der Pubertät: Calcium carbonicum D6   (Nr. 22);

- bei Kopfschmerzen in der Pubertät: Calcium phosphoricum D6 (Nr. 2);

- bei harmlosen Herz-Kreislauf-Beschwerden in der Pubertät: Ferrum phosphoricum   D12 (Nr. 3)

Schamlippen- und Scheiden-Erkrankungen

Entzündungen im Scheidenbereich (Kolpitis, Vaginitis) werden meist durch Bakterien und Pilze verursacht (unbedingt fachärztlich abklären lassen!).

 




Büchertipp: Schüßler-Salze für Kinder von Günther H. Heepen

 

Behandlung:

- bei chronischer Entzündung: Calcium carbonicum D6 (Nr. 22);

- bei Trockenheit der Scheide: Calcium phosphoricum D6 (Nr. 2) oder Natrium   chloratum D6 (Nr.8);

- bei akuter Entzündung: Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3);

- bei Juckreiz und Wundsein: Silicea D12 (Nr. 11);

- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr: Natrium chloratum D6 (Nr. 8) im Wechsel mit   Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3)



Gebärmutter-Erkrankungen

Gutartige, kugelige, sich aus der Muskelschicht der Gebärmutter bildende Tumoren werden als Myom bezeichnet. Schulmedizinisch wird von einer hormonabhängigen Entstehung gesprochen. Myome können Regelbeschwerden, Schmerzen und Blutungen sowie Störungen beim Wasserlassen verursachen. Entzündungen können sowohl die Gebärmutter als auch die Eierstöcke, die Eileiter und den Gebärmutterhals betreffen; Pilzerkrankungen, meist Infektionen mit Candida-Arten, treten eher im Scheidenbereich auf.

Behandlung:

- Gebärmuttersenkung: Natrium chloratum D6 (Nr. 8) im Wechsel mit Calcium fluoratum   D6 (Nr. 1);

- Entzündungen der Gebärmutter zur Unterstützung der ärztlichen Therapie: Ferrum   phosphoricum D12 (Nr. 3) und Silicea D12 (Nr. 11) im Wechsel

- Gebärmutter-Myome zur Unterstützung der ärztlichen Therapie: Calcium fluoratum   D12 (Nr. 1) und Ferrum phosphoricum
  D12 (Nr. 3) - von jedem Salz 3 Tabletten täglich morgens, mittags und abends.

Wechseljahre

Das Aussetzen der Regelblutung zeigt den Beginn der Wechseljahre an (Menopause); durch die hormonelle Umstellung (verminderte Östrogenproduktion) kommt es bei 70 Prozent der Frauen zu klimakterischen Beschwerden: Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Auch Trockenheit der Scheide kann auftreten.

Behandlung:

- Trockenheit der Scheide: Salbe Nr. 8 (Natrium chloratum) auf die äußeren   Schamlippen auftragen, innerlich Natrium chloratum D6 (Nr. 8)

- Schweißattacken und Hitzewallungen: Silicea D12 (Nr. 11)

- Schlafstörungen, Kopfschmerzen: Magnesium phosphoricum D6 (Nr. 7)

Pickel, Pusteln

Pickel, Mitesser und Pusteln treten während der Pubertät und bevorzugt an Stirn, Kinn, Nase, Rücken und Brust auf. Hormonell bedingt, entzünden sich Haarfollikel und Talgdrüsen. Die Akne bei Jugendlichen heilt oft bis zum 25. Lebensjahr aus. Bei Frauen können sich durch die hormonellen Veränderungen vor, nach und während der Regelblutung, aber auch bei einer Schwäche der Eierstöcke (Ovarialinsuffizienz) Pickel bilden, meist im Kinn- und Dekolleté-Bereich.

Behandlung:

- Akne bei fettiger Haut: Natrium sulfuricum D6 (Nr. 10)

- Akne überall am Körper: Kalium bromatum D6 (Nr. 14), Calcium fluoratum D12 (Nr. 1)

- Honiggelbe Aknepusteln: Natrium phosphoricum D6 (Nr. 9);

- alle Akneformen zur Unterstützung der Wundheilung und Stabilisierung der Haut:   Zincum chloratum D6 (Nr. 21)

Blasenentzündung und Harnwegsinfekte

Akute und chronische Blasenentzündungen sind meist bakterielle Infektionen. Symptome: Häufiges Wasserlassen mit Schmerzen in der Harnröhre, Brennen beim Abgang von Urin, Harndrang, auch nachts; Blut im Urin. Gefahr: Aufsteigen der Erreger in Harnleiter und Niere, dies kann zur Nierenbeckenentzündung mit Fieber führen.

Behandlung:

- bei den ersten Symptomen (Brennen beim Wasserlassen): Natrium phosphoricum D6   (Nr. 9), alle paar Minuten eine Tablette im Mund zergehen lassen im Wechsel mit   Ferrum phosphoricum D12 (Nr. 3);

- chronische Blasenentzündung: Silicea D12 (Nr. 11) im Wechsel mit Kalium chloratum   D6 (Nr. 4);

- Entzündung nach Kälte- und Nässeeinfluss: Natrium sulfuricum D6 (Nr. 10)

Blasenschwäche

Tritt meist bei Frauen in oder nach den Wechseljahren auf, vermutlich bedingt durch hormonelle Veränderungen, auch durch Schwäche des Blasenschließmuskels. Häufiger Harndrang mit Wasserlassen, meist nur geringe Menge.

Behandlung:

- Kalium phosphoricum D6 (Nr. 5), auch im Wechsel mit Calcium fluoratum D12 (Nr. 1)



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© Herr Günther H. Heepen, Heilpraktiker, Wilhelmstr. 20, 78532 Tuttlingen,
Tel. 07461-14658, GuentherH.Heepen@t-online.de

 
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