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zuletzt Aktualisiert:
01.07.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wochenbettblues
Wochenbettblues

 

 

Wochenbettblues – Die Tränen nach der Geburt!


Tränen nach der Geburt sind bekannt, manchmal beginnen sie zu fließen und finden kein Ende. Doch was löst die Tränen aus, warum nur muss die Wöchnerin weinen? Viele verschiedene Gründe können die Wochenbettdepression auslösen.

Zum einen muss der Körper mit erheblichen Hormonschwankungen zurechtkommen. Dies ist ein belastender Prozess, der sich erst einpendeln muss. Um die hormonelle Umstellung zu unterstützen, tut Frauenmanteltee sehr gut.

In den ersten 10 Tagen nach der Geburt kommt es häufig zu einem Stimmungstief. Das eigene Leben hat sich verändert, neue Anforderungen kommen auf die Frau zu, ein Baby muss versorgt werden, Unsicherheit stellt sich ein, wird man alles richtig machen. All dies kann belastend sein und auch traurig stimmen.

Gerade Frauen die jahrelang im Berufsleben waren und von heute auf morgen den ganzen Tag zu Hause sind, tun sich sehr schwer mit dieser Situation. Der Verlust der alltäglichen Routine, kein nettes Gespräch mehr mit den Kollegen, kein Stress mehr, nicht mehr die Vorfreude auf neue Projekte usw. Dies alles fehlt plötzlich, wenn die Wöchnerin den ganzen Tag zu Hause ist. Der Partner geht zur Arbeit, er hat sein gewohntes Umfeld, macht Karriere und zu Hause ist alles trist.

Büchertipp: Das Stillbuch


Was kann helfen? Vor allem Gespräche mit Freundinnen oder der eigenen
Familie sind hilfreich. Wenn das Gefühl entsteht, es gibt keinen Ausweg mehr, sollte unbedingt ein Psychologe hinzugezogen werden.

Um Gefühle und Emotionen auszudrücken, kann auch eine Maltherapie oder Biographiearbeit in Betracht gezogen werden. Diese beiden Therapierichtungen stammen aus der anthroposophischen Medizin. Nicht zu vergessen, die Erfolge
der klassischen Homöopathie, die schon vielen Frauen bei Wochenbettblues auf sanfte Weise helfen konnte.

Erschöpfung, Übermüdung oder aber Überforderung führen über kurz oder lang zum Wochenbettblues. Nehmen Sie sich Zeit für sich und Ihr Baby. Im Wochenbett ist es wichtig, eine Hilfe im Haushalt zu haben, die sich gegebenenfalls auch um die anderen Kinder kümmern kann. Bauen Sie sich und Ihrem Baby ein kleines Nest, achten Sie auf Ruhe beim Stillen, umgeben Sie sich mit warmen Farben.

Büchertipp:
Wege aus der Depression

Viele Frauen haben die entspannende Wirkung von Yoga und Autogenem Training kennen und schätzen gelernt. Einige ätherische Öle wirken stimmungsaufhellend z.B. Rose, Rosenholz, Grapefruit, Orange usw. Als zarte Dosierung in der Duftlampe können sie helfen. Bei starker Erschöpfung und Ermüdung können Johanniskraut Dragees eingenommen werden (besprechen Sie sich mit Ihrer Hebamme). Johanniskraut stärkt die Ausgeglichenheit, das innere Wohlbefinden und verbessert auch den Schlaf.

Zur Stärkung empfiehlt es sich jeden Tag etwas frisch zubereitete Mandelmilch
zu trinken. Sie gibt Kraft für die neuen Herausforderungen. Generell empfehlen Hebammen
frühzeitig mit Beckenbodenübungen anzufangen!

Fühlen Sie sich unsicher und noch nicht ganz wohl in Ihrer Mutterrolle? Dann können Bachblüten helfen,
sich in die Mutterrolle hineinzufühlen.

Häufig kommen die folgenden Bachblüten in Betracht:

- Mustard
- Gentian
- Walnut
- Olive
- Crab Apple
- Elm

Es gibt viele Bücher, die alle 38 Bachblüten genau beschreiben, diese helfen Ihnen, zu erkennen, welche Bachblütenmischung für Sie am geeignetsten ist, ansonsten kann ein Bachblütentherapeut helfen.

Notfallbonbons von Dr. Bach
können stündlich gelutscht werden. Sie helfen sehr gut, bei Erschöpfungszuständen oder Nervosität. Ebenfalls wirksam ist die Notfallcreme nach Dr. Bach, diese trägt zur Beruhigung und Ausgeglichenheit bei.

Wenn Sie alleine keine Lösung für Ihre Stimmungstiefs finden können, zögern Sie nicht, einen Arzt Ihres Vertrauens hinzuzuziehen. Es gibt heute schon einige Psychiater, die sich mit Naturheilverfahren beschäftigen und pflanzliche Präparate verschreiben. Zögern Sie nicht, sich Hilfe zu holen, wenn Sie alleine nicht mehr aus dem Tief herauskommen.

Büchertipp: Wir werden Eltern

Weitere Themen:

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