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letzte nderung:
14.01.2017

ADS und Hyperaktivität
ADS und Hyperaktivität

 


Spätestens seit dem Buch „Struwwelpeter“ sind die Symptome von ADS bekannt. 1 Million Kinder in Deutschland haben ADS! Das Leben dieser Kinder ist sehr schwer und von großem Leid geprägt! Die Kinder haben keinen schulischen Erfolg, können sich schlecht konzentrieren (manche werden zum Klassenclown), Stören den Unterricht, haben kaum Freunde (sind sozusagen Außenseiter). Die Eltern fühlen sich oftmals als Versager und machen sich schwere Vorwürfe. Der ständig wachsende Leistungsdruck in den Schulen führt noch zur Verstärkung von Beschwerden wie z.B. Magenbeschwerden, Spannungskopfschmerzen und Lernstörungen. Der Teufelskreis ist somit geschlossen!

Jeder Morgen wird zur Qual, die Schule macht Angst, das Kind wird in der Klasse von den Mitschülern gemieden, es erfolgt somit keine soziale Integration in den Klassenverband, die Noten sind schlecht und das Verhalten nicht angepasst. Diese Beschwerden und Symptome deuten oft auf ADS und Hyperaktivität hin!

Was kann solchen Kindern helfen, sich in der Schule wohlzufühlen?

- kleine Klassen (Klassenstärke weniger als 20 Schüler)
- integrative Pädagogikkonzepte wie z.B. Waldorf, Montessori u.a.
- viel projektbezogener Unterricht
- enger sozialer Zusammenhalt in der Klasse
- enge Zusammenarbeit von Seiten der Eltern mit den Lehrkräften
- Vermeidung von Stress (z.B. fester Lebensrythmus)
- Konzentrationsübungen
- Aggressionsabbau (an einigen Schulen gibt es bereits Projekte)
- Autogenes Training oder Muskelrelaxation
- in der Freizeit Yoga für Kinder oder Tai Chi für Kinder
- frühe Lernförderung bei Defiziten
- ausgewählte Ergotherapie

Ein großes Problem ist, dass heute oftmals bereits in der Grundschule bis zu 30 Kinder in einer Klasse sind. Eine persönliche Betreuung von Seiten des Lehrers ist oft nicht mehr möglich, der Lärmpegel steigt, das Unterrichtskonzept ist straff und lässt wenig Freiräume. Für ADS-Kinder ist dieser Zustand nicht empfehlenswert, sie benötigen eine individuelle Betreuung, integrative Lernkonzepte, Lehrer die viel Zeit für jeden einzelnen Schüler haben und auf ihn eingehen können. Empfehlenswerte Schulformen sind Montessorischulen, Waldorfschulen und auch integrative Schulkonzepte, die von Bundesland zu Bundesland verschieden sind.

Büchertipp: Bei schlechten Noten helfen gute Eltern

Was können Eltern zu Hause tun, um das ADS-Kind zu unterstützen:

- Liebe und Zuneigung schenken
- viel Zeit mit dem Kind verbringen
- liebevolle Erziehung, Kinder benötigen Grenzen – von einer Laissez-Faire-Erziehung ist eher abzuraten
- Unterstützung bei den Hausaufgaben (z.B. gezielte Hilfebestellung, Abhören von Unterrichtsstoff)
- Gesprächsrunden mit der ganzen Familie (Familiengespräch) alle zwei Wochen
- Offener Umgang mit ADS
- Lernförderung (z.B. Konzentrationsübungen, Entspannungsübungen)
- geregelter Tagesablauf (vermeiden Sie Stress und Überforderung)
- Stärkung des Selbstbewusstseins (schenken Sie Ihrem Kind Selbstwertgefühl)
- Aggressionsabbau (z.B. in Kursen oder zu Hause)
- ausgewogene vitalstoffreiche Ernährung – bevorzugen Sie Bioprodukte
- bieten Sie Ihrem Kind hochwertige Freizeitmöglichkeiten an
- achten Sie darauf, dass Fernsehkonsum und Computerspiele nicht überhand nehmen
- begeistern Sie Ihr Kind für sportliche Aktivitäten (z.B. Sportverein, Schwimmen)


Ihr Kind benötigt Altersgenossen zum Spielen und Toben! Soziale Integration ist für jedes Kind von höchster Wichtigkeit! Sportvereine, Musikvereine oder andere Institutionen, die Kurse für Kinder anbieten, sind sehr gut geeignet, Ihrem Kind zu helfen, Gruppenverhalten zu lernen und Spielgefährten kennen zu lernen. Welcher Verein für Ihr Kind in Frage kommt, hängt natürlich von den individuellen Vorlieben Ihres Kindes ab. Am besten erkundigen Sie sich vor Ort, welche Vereine es gibt und wählen mit Ihrem Kind den Verein aus, der ihn am meisten anspricht.

Büchertipp: Schulfrust

Ständiges Fernsehen oder grausame Computerspiele sollten Sie nicht erlauben. Die Nachmittage sollten dem Toben und Spielen, wenn es das Wetter zulässt, im Freien vorbehalten sein! Ermutigen Sie Ihr Kind einfach dazu, kreativ zu sein! Fernsehen und Computerspiele sind auch häufig ein Rückzug des Kindes! Hier hilft nur, sich nach Alternativen umzusehen und dem Kind neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung näher zu bringen. Denn häufiger Fernsehkonsum belastet ein Kind, oftmals können Filmszenen nicht verarbeitet werden, Gewaltverherrlichung und Kriminalität fördern zudem Ängste.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie „gute Computerspiele“ mit pädagogischem Nutzen zur Verfügung stellen oder wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kind hochwertige Fernsehsendungen ansehen. Sprechen Sie danach mit Ihrem Kind über das Gesehene, so hat Ihr Kind die Möglichkeit, Ängste oder Probleme sofort anzusprechen. Viele Kinder lieben auch Gesellschaftsspiele, Puzzle oder Konzentrationsspiele. Es liegt an Ihnen, Ihr Kind individuell zu fördern, zögern Sie nicht, Verschiedenes auszuprobieren.

Büchertipp: Entspannte Kinder lernen besser

Ein großes Problem stellt die Ernährung da. Fast-Food, Junk Food und andere ungesunde Lebensmittel können Hyperaktivität begünstigen. Gerade Zusatzstoffe, hoher Zuckerkonsum und fetthaltige, denaturierte Nahrungsmittel sind hier besonders zu erwähnen. Generell kann man sagen, dass Bio-Produkte zu bevorzugen sind, besonders wichtig sind Bio-Obst und Bio-Gemüse! Ihr Kind benötigt dringend Vitalstoffe! Energiemangel führt zu Lern- und Verhaltensstörungen. Folgende Nährstoffe sind besonders wichtig:

- Spurenelemente
- Aminosäuren
- Omega-3-Fettsäuren
- Omega-6-Fettsäuren
- Proteine


Gerade Stress führt dazu, dass der Körper mehr Vitalstoffe benötigt. Unsere heutigen Lebensmittel sind arm an Vitalstoffen, da die Böden oftmals übersäuert und überdüngt sind. Bio-Produkte sind ungespritzt und ohne Pestizide! Somit gesünder für Ihr Kind!

Cola, Süßstoffe, hoher Zuckerkonsum, Glutamate wirken sich negativ auf die Gehirnfunktionen aus. Reduzieren Sie dringend den Zuckerkonsum, sprich Süßigkeiten stark reduzieren, stattdessen ungeschwefelte Trockenfrüchte und Nüsse anbieten. Leckere Obstsorten können auch manche Naschkatzen begeistern so z.B. Ananas, Kokosnuss, Papaya, Mango u.ä. Statt Cola und Limonaden bieten Sie Ihrem Kind Wasser, Saftschorlen und Tees an.

Ein striktes Verbot kann dazu führen, dass Ihr Kind sich Cola u.ä. anderweitig besorgt. Daher ist es besser, Sie gestatten zeitweise zu Hause ein Glas Cola oder Limonade. Denn dann können Sie sicher sein, dass es bei dieser Menge bleibt. Sprechen Sie auch mit den Großeltern über dieses Thema, in der Vergangenheit hat sich oft herausgestellt, dass Oma und Opa aus Mitleid, dann Cola und Limonaden anbieten. In diesem Fall hilft ein klärendes Gespräch. Vielleicht hat Oma Lust einen leckeren Fruchtsaftcocktail oder im Sommer eine Kinderbowle aus gesunden Zutaten zu machen! Es gibt viele erfrischende und gesunde Möglichkeiten!

Büchertipp: Ach Du Schreck! ADS - vom Chaoskind zum Lebenskünstler

Eine Selbstverständlichkeit sollte sein, dass Sie auf Fertiggerichte soweit als möglich verzichten. Kochen Sie ausschließlich mit gesunden Fetten in geringen Mengen. Meiden Sie Margarine und andere ungesunden Fette. Legen Sie Wert auf frisches Bio-Gemüse! Frische Salate und Kräuter sollten auch nicht fehlen. Viele Kinder mögen leckere Salate und auch Gemüsesnacks (z.B. Gemüsetaschen, Gemüsesticks, Sellerieschnitzel mit leckerem Dipp, Rohkost mit Dipp, gegrillte Auberginen, Pellkartoffeln mit Quark).

Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Leider glauben viele Menschen noch an das Vorurteil, dass Kinder generell kein Gemüse mögen. Das stimmt aber nicht, wichtig ist, dass es lecker schmeckt, bei kleinen Kindern ist eine lustige Form ein zusätzlicher Anreiz. Viele Kinder möchten auch bei der Zubereitung helfen, warum nicht, vertrauen Sie Ihrem Kind und übertragen Sie altersgerechte Verantwortung. Ein Nachtisch darf auch sein, Quarkspeisen mit Honig, Vollkornkekse, Pudding ohne Industriezucker, Erdbeeren mit Joghurt, gesundes Eis! Wichtig ist, wählen Sie gesunde Produkte aus! Nach einiger Zeit wird der Anreiz ständig Süßigkeiten zu naschen von selbst weniger werden.

Was kann ADS begünstigen:

- erbliche Belastung
- Allergien
- Immunschwäche
- Häufige Antibiotikagabe
- Verlangsamter Zuckerstoffwechsel
- Winkelfehlsichtigkeit

Einige Forscher aus den USA haben zudem herausgefunden, dass eine Schwermetallbelastung mit ADS in Zusammenhang gebracht werden kann. Besonders häufige Belastungen kommen mit Quecksilber, Cadmium, Blei usw. vor. In diesem Falle sollte eine Schwermetallausleitung von einem erfahrenen Therapeut vorgenommen werden. Einige Therapeuten setzen auf die Ausleitung nach Dr. Klinghardt. Er kombiniert die Einnahme von Spirulina oder AFA-Alge mit Koriandertropfen und Bärlauchtropfen. Andere naturheilkundliche Ärzte arbeiten mit den Ausleitungskuren der Fa. Soluna oder Fa. Phönix Laboratorium. Eine Ausleitung sollte immer von einem Therapeut in die Wege geleitet werden, da es zu Ausleitungserscheinungen kommen kann.

Büchertipp: Verkannte Genies

Schwermetallbelastungen können zu folgenden Beschwerden bei Kindern führen:

- Aggressionen
- Lethargie
- Verhaltensstörungen
- Konzentrationsstörungen
- Müdigkeit

Kontaktieren Sie immer einen Arzt oder Heilpraktiker! Durch verschiedene Testmethoden und Bluttests kann eine Schwermetallbelastung nachgewiesenwerden und eine notwendige Ausleitung begonnen werden.


Büchertipp: Der geniale Faulpelz

Ritalin® - > Focus


Die stetig ansteigende Verordnung von „Ritalin®“ bei ADS ist kritisch zu beleuchten und sollte mit wachen Augen beobachtet werden. Ritalin® sollte nur in schweren Fällen, z.B. bei gewalttätigen und stark aggressiven Kindern verordnet werden, da die Nebenwirkungen von Ritalin® nicht unbedenklich sind. Bei Ritalin® handelt es sich um ein Psychostimulans (die Adrenalindrüsen werden stimuliert).

Ritalin® unterliegt in Deutschland dem „Betäubungsmittelgesetz“! Bekannt wurde Ritalin® als Aufputschmittel in der Drogenszene. Der Name in der Drogenszene für Ritalin® ist „Speed“! Durch aktive Drogenberatungen und „Sag Nein zu Drogen“ Kampagnen ist der Konsum von „Speed“ stark zurückgegangen. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass auch neue moderne Lifestyle-Drogen hinzugekommen sind.

Ritalin® kann folgende Nebenwirkungen haben:

- Müdigkeit
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Blutdruckstörungen
- Schwindel
- Erschöpfung
- Depressionen
- Ängste
- Verdauungsstörungen
- Wachstumsverzögerungen
- Schlaflosigkeit


In den USA wurden eine Studien durchgeführt, wie z.B. die „Talking back to Ritalin®“ Studie von Dr. Peter Breggin. Er konnte beweisen, dass das Wachstum des Gehirns behindert bzw. gehemmt wird. Das Gehirn wiegt bei Kindern, die regelmäßig Ritalin® zu sich nehmen weniger, als bei gleichaltrigen Kindern ohne diese Gabe. Zudem nimmt die Gehirndurchblutung um 23% ab. Diese Gefahren sind nicht zu unterschätzen.


Da die regelmäßige Einnahme von Ritalin® auch zu Appetitmangel führt, werden die wichtigen Vitalstoffe, Vitamine und Mineralstoffe noch weniger aufgenommen, was zu stetig steigendem Energiemangel führen kann. Ritalin® sollte nur stark gewalttätigen und aggressiven Kindern verordnet werden. Am besten zusammen mit einer Verhaltens- bzw. Psychotherapie für Kinder. In den letzten Jahren hat hier ein Wandel stattgefunden, Ärzte wägen genau ab, ob die Einnahme von Ritalin® sinnvoll ist oder nicht und welche Alternativen es geben kann. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen und wird sich in den nächsten Jahren noch weiter ins Positive verändern.


Büchertipp: ADS - Topfit beim Lernen



Naturheilkundliche orientierte Ärzte (Ärzte für Naturheilkunde) bzw. auch Psychiater/Neurologen, die für Naturheilverfahren und alternative Methoden offen sind, arbeiten bei ADS-Kindern mit folgenden Therapien bzw. Verfahren:

- Traditionelle Chinesische Medizin
- Biochemie nach Dr. Schüßler
- Homöopathie
- Kinesiologie
- Entspannungsverfahren wie z.B. Autogenes Training, Muskelrelaxation
- Qi Gong oder Tai Chi
- Phytotherapie
- Orthomolekulare Medizin
- Darmsanierung
- Entgiftungskur
- Amalgamsanierung
- Bachblüten
- Brain Gym®
- Body Talk Acess®


Barbara Simonsohn war eine der ersten Autoren/Innen, die die positive Wirkung von Algen (Bio-Spirulina und Bio-AFA-Algen) veröffentlichte. Algen enthalten hochwertige Proteine und Omega 3 Fettsäuren, die zum Aufbau von Neurotransmitter notwendig sind. Beim Einkauf ist immer darauf zu achten, dass die Algen „Bio zertifiziert“ zertifiziert sind. Denn sonst können Schadstoffe und andere Belastungen die Kraft der Algen zerstören.

Bachblüten wurden in Großbritannien von Dr. Edward Bach entwickelt. Sie helfen sanft das seelische Gleichgewicht wiederzuerlangen. Bachblüten müssen immer individuell ausgewählt werden und haben Skeptikern zum Trotz eine tief greifende Wirkung gerade bei Kindern. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind während einer Bachblüten-Behandlung genauestens beobachten und für die Behandlung auch Zeit und Ruhe mitbringen. Bachblüten sind frei von Nebenwirkungen und werden individuell auf den seelischen Zustand des Kindes ausgewählt.

Büchertipp: Das Geheimnis gelassener Erziehung

 

Qi Gong und Tai Chi kommen aus Asien. Leichte und in einander überfließende Bewegungen folgen aufeinander. Durch diese sanften Bewegungsabläufe werden Energien ins Fließen gebracht. Man fühlt sich wohl, es geht einem gut. Gerade bei hyperaktiven Kindern können diese asiatischen Bewegungsmethoden helfen, einen besseren Zugang zu ihrem Körper zu bekommen.

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Quecksilber, Aluminium, Cadmium und andere Schwermetalle einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. Hier empfiehlt sich eine Entgiftungskur. Entgiftungskuren sollten immer von einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt werden. Dies kann durch bekannte Entgiftungskonzepte wie die Phönix-Entgiftungsreihe oder durch Solunate der Fa. Soluna geschehen oder auch durch homöopathische Komplexmittel. Natürlich kann die Entgiftung auch durch die Ernährung mit angekurbelt werden. Möglicherweise ist auch eine Amalgamsanierung angezeigt, dies entscheidet ein naturheilkundlich orientierter Zahnarzt. Naturheilkundlich-orientierte Zahnärzte finden Sie unter www.bnz.de

Mit der Biochemie nach Dr. Schüßler gibt es eine in sich abgeschlossene Therapie, die sehr gut verträglich ist und von Kindern sehr gut angenommen werden. Die Schüßlersalze bestehen aus 12 verschiedenen Salzen! Die Lehre von Dr. Schüßler erklärt die bekannte Schüßlersalz-Expertin Angelika Gräfin Wolffskeel wie folgt:

Das Lehrgebäude Dr. Schüßler's

Drei Grundpfeiler sind es, auf denen sich im wesentlich das Lehrgebäude der
Schüßler'schen Biochemie aufbaut:

1. Die kleinste Lebenseinheit ist die Zelle.

2. Das Wesen der Krankheit ist die pathogen (krankhaft)veränderte Zelle.

3. Gesund bleiben kann der Mensch nur, wenn er die nötigen Mineralstoffe in der
erforderlichen Menge und im richtigen Verhältnis besitzt.

Die Grundsätze Dr. Schüßlers

1. Lehrsatz

"Alle Krankheiten entstehen durch einen Mangel an bestimmten lebensnotwendigen Mineralstoffe."

2. Lehrsatz

"Durch Zuführung der fehlenden Stoffe tritt die Heilung ein." (durch Moleschotts angedeutet)

3. Lehrsatz

"Die Zuführung der Mineralstoffe darf nur in allergeringsten Mengen erfolgen."

4. Lehrsatz

"Die Zuführung der fehlenden Stoffe muß in solch einer Verdünnung erfolgen, dass der Übertritt des heilwirksamen Salzes unmittelbar durch die Mundhöhle, des Schlundes und der Speiseröhre direkt ins Blut erfolgt."

Büchertipp: Was wir unseren Kindern in der Schule antun

Die geeigneten Schüßler-Salze werden Ihrem Kind helfen, Störungen und Beschwerden zu lindern oder gar zu heilen. Sie fördern die Entwicklung des Kindes auf sanfte Weise und lösen Blockaden wirkungsvoll auf. Entspannungsverfahren wie z.B. Autogenes Training oder Muskelrelaxation nach Dr. Jacobson fördern die Entspannungfähigkeit Ihres Kindes. So lernt Ihr Kind, durch ein gezieltes Training sich wirklich zu entspannen, es lernt somit den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung. Es gibt an vielen Volkshochschulen spezielle Kurse für Kinder. Probieren Sie mit Ihrem Kind aus, welcher Kurs der geeignete ist.


Kinder die häufig Infekte hatten, die dann mit Antibiotika therapiert wurden, sollten unbedingt eine Darmsanierung machen lassen. Denn die häufige Gabe von Antibiotika stört das Gleichgewicht der Darmflora enorm. Eine harmonische Darmflora hilft Ihrem Kind ein starkes Immunsystem zu haben. Müdigkeit und Energielosigkeit verfliegen und eine gesunde Energie kommt zu Tage.


Die bekannte Phytotherapie ist seit Jahrhunderten bekannt und kann auch bei ADS Linderung verschaffen. Welche Heilpflanzen Ihrem Kind helfen werden, muss ein fundierten Therapeut herausfinden. Studien haben gezeigt, dass viele Heilpflanzen sich positiv bei ADS-Kindern auswirken können. Probieren Sie die Phytotherapie doch einfach mal aus und lassen sich individuell beraten.

Büchertipp: Schülerjahre


Die Kinesiologie ist eine Methode, die die Wirkung von Gedanken, Gefühlen, Ernährung, Giften usw. auf den Körper sichtbar macht. Die Kinesiologie macht sozusagen das Innere fühl- und sichtbar. Die Kinesiologie wurde von G. Goodheart entwickelt. Besonders Krankheiten sollten mit der Kinesiologie sichtbar gemacht werden. Heute arbeiten sehr viele Therapeuten mit der Methoden, um die Gesundheit zu stärken, Selbstheilungskräfte anzuregen und das seelische Gleichgewicht zu festigen. In der Kinesiologie wird mit der feinen Körperenergie gearbeitet, besonders bekannt ist der kinesiologische Muskeltest. Erfahrene Therapeuten wenden die Kinesiologie auch bei ADS-Kindern an. Nähere Informationen erfahren Sie beim Verband der Kinesiologen in Deutschland.

Der bekannte Homöopath Rocco Kirch aus Berlin, beschreibt die Homöopathie wie folgt: Homöopathie ist eine Heilkunst. Anders als sonstige Heilmethoden öffnet sie sich den höheren Ebenen des menschlichen Daseins auf wissenschaftlichem Wege, gemäß des von Samuel Hahnemann 1796 wieder entdeckten und von ihm formulierten Heilungsgesetz: "similia similibus curentur" (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt).
Dabei wird von der Hierarchie der Ebenen Geist, Psyche und Körper ausgegangen. Krankheit oder Störung des relativen Wohlbefindens (Eutonie) bestehen nicht an sich, sondern sind Ausdruck des verstimmten Lebensprinzips (Lebenskraft oder Dynamisis) im Menschen (ggfls auch Tier oder Pflanze). Das, was gemein hin als krank beschrieben wird, ist also nichts anderes als die Reaktion des betreffenden Organismus auf eine, wie auch immer geartete Störung (geistig, seelisch oder körperlich) der Lebenskraft. Dies gilt für akute als auch für chronische "Krankheiten" ebenso, wie für geistige oder seelische Störungen, aber auch für sogenannte Un- oder Zufälle.

Auch sind "Erreger" wie Pilze, Bakterien, Viren oder Parasiten nicht, wie von der "Schulmedizin" behauptet, ursächlich für Krankheiten, sondern lediglich Bedingung oder begleitender Umstand. Sie brauchen ein entsprechendes Terrain, eine geschwächte oder gestörte Lebenskraft, um im Wirtsorganismus Fuß fassen zu können. Homöopathie kann ADS-Kindern sehr gut helfen, suchen Sie sich einen klassischen Homöopathen mit viel Erfahrung und lassen Sie der Homöopathie Zeit zu wirken.

Büchertipp: Kinderjahre


Ein besonderes Augenmerk legen in letzter Zeit viele Mediziner auf die Orthmolekulare Medizin. Nach der Erfahrung von Dr. med. Karl Hermes, Duisburg fehlen den Kindern oftmals Vitalstoffe, Vitamine und Mineralstoffe bzw. Spurenelemente:

Fehlen Vitalstoffe haben Kinder keine ausreichenden Vorräte an Neurotransmittern, speziell Serotorin. Serotorin wird im Hirn unter Anwesenheit von Vit. B6 und Tryptophan produziert. Tryptophan ist eine sehr wichtige Aminosäure. Wenn Tryptophan oder B 6 nicht ausreichend vorhanden sind, kann der Körper kein Serotonin herstellen. Es empfiehlt sich den gesamten Vitamin-B-Komplex nach Absprache mit dem Arzt zuzuführen. Ebenfalls sehr wichtig sind Vitamin E, Vitamin C, Magnesium, Zink, Kupfer und Kalzium. Bitte beachten Sie, dass Vitamine und Co. Nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden können. Ein Mangel kann im Bluttest nachgewiesen werden.

Eine kurze Zusammenfassung:

Selbstverständlich sind es die Eltern, die die Verantwortung für Ihr Kind tragen, die die meiste Zeit mit ihm verbringen. Wichtig ist, dass Sie als Eltern viel „Quality Time“ verbringen, sprich nehmen Sie sich richtig Zeit für Ihr Kind. Dies kann gefestigt werden durch ernsthafte und tiefgreifende Gespräche je nach Alter des Kindes. Spielen Sie mit Ihrem Kind oder treiben Sie mit Ihrem Kind Sport. Die Zeit die Sie mit Ihrem Kind verbringen, ist besonders wichtig.

Machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe, wenn es nervös oder hyperaktiv ist. Versuchen Sie dann Ruhe in die Situation zu bringen. Sprechen Sie sachlich über die Krankheit ADS, erklären Sie Ihrem Kind, welche Probleme es hat und was man dagegen unternehmen kann. Wichtig ist, dass Ihr Kind in die Klassengemeinschaft integriert ist und viele soziale Kontakte hat, denn sonst vereinsamt Ihr Kind. Dies kann seelische Schäden nach sich ziehen. Gerade für Kinder ist es wichtig, dass sie gleichaltrige Kinder zum Spielen haben. Bewegung und Sport sind sehr wichtig, Ihr Kind muss sich austoben dürfen! Hierfür eignen sich Abenteuerspielplätze oder später dann Sportvereine, Selbstverteidigungskurse, Judo usw.


Machen Sie sich als Eltern keine Vorwürfe, Sie haben in Ihrer Erziehung nichts falsch gemacht. Schenken Sie Ihrem Kind viel Liebe und Aufmerksamkeit. Klare Grenzen helfen Ihrem Kind, sich an Regeln zu halten. Regeln helfen im Umgang mit anderen. Rituale schenken Ihrem Kind Geborgenheit und Ruhe. Ein fester Tagesrythmus hilft dem Kind sich zu festigen und ruhiger zu werden. Ein gemeinsames Mittagessen kann zu einem Treffen der gesamten Familie werden, ein fruchtbarer Austausch kann so stattfinden. Lassen Sie Ihr Kind viel von sich, von der Schule und von seinen Erlebnissen berichten.

Büchertipp: Wie Kinder heute lernen


Natürlich ist es auch schön und wichtig für Ihr Kind, wenn Mutter und Vater von Ihren Erlebnissen und Gefühlen berichten, das hilft dem Kind eine innige Bindung zu den Eltern aufzubauen. Strafen können Ihrem Kind nicht helfen, suchen Sie gemeinsam mit dem Kind Wege, Grenzen und Verbote zu achten. Familienkonferenzen sind ebenfalls von hohem Nutzen. Sensibilisieren Sie auch die Lehrkräfte Ihres Kindes, denn leider werden in der Schule oftmals Fehler begangen, indem ADS-Kinder vor der Klasse bloßgestellt oder beleidigt werden. Dies darf nicht geschehen, ein offener Umgang mit den Lehrkräften ist daher von besonderer Wichtigkeit und viele Lehrer wissen dies auch zu schätzen. Trauen Sie sich also und sprechen Sie die Lehrkräfte auf die ADS-Erkrankung an.


Ihr Kind ist einzigartig und muss selbstverständlich individuell betrachtet werden. Suchen Sie sich zur Unterstützung einfühlsame und sensible Ärzte oder Heilpraktiker. Wenn Sie möchten, lassen Sie sich von einem Psychologen unterstützen. Alle Methoden benötigen Zeit zu wirken, lassen Sie sich und Ihrem Kind diese Zeit. Kinder benötigen Zuwendung, Liebe und Aufmerksamkeit, um ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden.

Alternative Schulformen oder Unterrichtsvermittlung ist für ADS-Kinder sind von Vorteil, hier sind einige Links zu alternativen Schulen:

Blücherschule
Montessori Schulen
Internationale Friedensschule
Waldorfschulen
Waldhofschule
Freie Schule Lernzeiträume

Für besonders wissbegierige Vorschulkinder ist die französische Ecole Maternelle eine wunderbare Möglichkeit, bereits
differenziert gefördert zu werden. Für Vorschulkinder, die sich im Kindergarten langweilen und dort nicht individuell
gefördert werden können, ist dies ebenfalls eine wunderbare Alternative. Ein Beispiel ist die Ecole Maternelle Victor Hugo in
Frankfurt -> Ecole Maternelle Victor Hugo

Empfehlenswert ist auch das Institut für Kreativität und Pädagogik in München

Ein schönes Zitat von Rudolf Steiner, welches sehr gut in die heutige Zeit passt:


Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen,
i n Liebe erziehen
und in Freiheit entlassen.

(Rudolf Steiner)


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Weitere Themen zu ADS:

ADS und Konzentationsstörungen
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ADS und Schulprobleme
Ist Fernsehen schädlich für Kinder?

Copyright: Das Gesundheitsportal


Hinweis: ADS bzw. Hyperaktivität kann nur von Ärzten oder Heilpraktikern behandelt werden! Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen bzw. Problemen direkt an den Therapeuten! Wir können Ihnen zum Thema ADS bzw. Hyperaktivität keine medizinischen Fragen beantworten! Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Sie suchen einen naturheilkundlich-orientierten Arzt, bitte wenden Sie sich an
" Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren" - www.zaen.org
Vielen Dank!

 
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