Dass die Brustwarzen sich röten und empfindlich reagieren in den
ersten Wochen ist normal. Manchmal tun auch die ersten Saugversuche des
Babys weh, aber nach einigen Tagen spielt sich alles ein. Leider kommt
es manchmal zu wunden Brustwarzen, dies ist sehr schmerzhaft und bedarf
einer genauen Klärung. Verschiedene Ursachen können dafür
in Frage kommen:
- Brustwarze liegt nicht tief genug im Mund des Babys
- Haut der Brustwarze wird gezerrt oder falsch gepflegt
- Soor
Wichtig ist von Anfang an, eine geeignete Stillposition für Sie und
Ihr Baby zu finden. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby während des
Stillens nicht verrutscht. Das Baby sollte in Ruhe saugen können
und danach darauf geachtet werden, dass das Saugvakuum gelöst ist.
In manchen Fällen ist auch der starke Sog der Milchpumpe an wunden
Brustwarzen schuld. Bitte denken Sie beim Abpumpen daran, dass der Sog
nicht zu stark ist. Feuchte Stilleinlagen sollten immer umgehend gewechselt
werden, da ansonsten die Haut aufweichen kann. Soor wird durch eine Schwäche
des Immunsystems begünstigt und muss ärztlich abgeklärt
werden.
Büchertipp:
Kochen
für Babys
Was können Sie tun, um wunde Brustwarzen zu verhindern?
Das Baby häufiger stillen, damit es keinen Heißhunger entwickelt.
Stillen Sie so, dass Ihre schmerzenden Brustwarzen nicht zu stark schmerzen.
Massieren Sie Ihre Brust sanft mit Johanniskrautöl ein. Bevorzugen
Sie Stilleinlagen aus Seide. Seide hat eine große Heilwirkung auf
die Haut. Schützen Sie Ihre Brustwarzen mit Heilwolle. Eine Stärkung
des Immunsystems kann gerade, wenn die wunden Brustwarzen durch Soor entstanden
sind, sehr hilfreich sein. Beinwellsalbe hat wundheilende Eigenschaften
und eignet sich sehr gut für wunde Brustwarzen.
Schön ist auch die Brustwarzensalbe
der Fa. Elanée, die die Brustwarzen pflegt.
Frauenmantelteebeutel auf die wunde Brustwarzen legen. Ringelblumensalbe
oder Ringelblumenwasser ohne Alkohol hilft den Brustwarzen sich wieder
zu regenerieren. Auch Stillöl
Fa. Weleda hat sich in der täglichen Anwendung als hilfreich erwiesen.
Einige Frauen haben positive Erfahrungen mit Salbei-Kompressen gemacht.
Diese für zirka 5 Minuten auflegen. Salbei-Kompressen können
mit Salbeitee hergestellt werden, dann ein Tuch mit dem Tee tränken
und auflegen. Seit Altersher ist Rosenhonig für seine wundheilende
Wirkunge bekannt. Rosenhonig erhalten Sie in der Apotheke. Statt Beinwellsalbe
können Sie auch Calendulasalbe
von Weleda verwenden, sie ist sehr wirksam und vor allem schmerzlindernd
ist Ringelblumensalbe, diese sollte unbedingt aus biologischem Anbau kommen.
Entzündungshemmend ist auch das Wecesin
Pulver Weleda.
Die folgenden homöopathischen Mittel können
helfen:
- Borax
- Hepar sulfuris
- Silicea
- Sulfur
- Lac canium
- Acrnia
Büchertipp:
Friedliche
Babys - zufriedene Mütter
Rescue
Remedy Creme, die Notfallsalbe von Dr. E. Bach, kann sanft auf die
betroffenen Hautstellen einmassiert werden und die wunden Brustwarzen
werden am besten mit Notfalltropfen beträufelt. Bevor das Kind wieder
angelegt wird, sollte die Brust kurz abgewaschen werden.
Sie haben weitere Fragen zum Stillen, dann wenden Sie sich an
eine örtliche Stillberaterin z.B. von der La Leche Liga. Dort kann
man Ihnen weiterhelfen, Sie bei Problemen unterstützen und Sie beraten.
Zitat: „Kinder sind eine Brücke zum Himmel“
(persisches Sprichwort)
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