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letzte Änderung:
22.04.2012

Wunde Brustwarzen
Wunde Brustwarzen

 

Dass die Brustwarzen sich röten und empfindlich reagieren in den ersten Wochen ist normal. Manchmal tun auch die ersten Saugversuche des Babys weh, aber nach einigen Tagen spielt sich alles ein. Leider kommt es manchmal zu wunden Brustwarzen, dies ist sehr schmerzhaft und bedarf einer genauen Klärung. Verschiedene Ursachen können dafür in Frage kommen:

- Brustwarze liegt nicht tief genug im Mund des Babys
- Haut der Brustwarze wird gezerrt oder falsch gepflegt
- Soor

Wichtig ist von Anfang an, eine geeignete Stillposition für Sie und Ihr Baby zu finden. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby während des Stillens nicht verrutscht. Das Baby sollte in Ruhe saugen können und danach darauf geachtet werden, dass das Saugvakuum gelöst ist. In manchen Fällen ist auch der starke Sog der Milchpumpe an wunden Brustwarzen schuld. Bitte denken Sie beim Abpumpen daran, dass der Sog nicht zu stark ist. Feuchte Stilleinlagen sollten immer umgehend gewechselt werden, da ansonsten die Haut aufweichen kann. Soor wird durch eine Schwäche des Immunsystems begünstigt und muss ärztlich abgeklärt werden.

Büchertipp: Kochen für Babys

Was können Sie tun, um wunde Brustwarzen zu verhindern?

Das Baby häufiger stillen, damit es keinen Heißhunger entwickelt. Stillen Sie so, dass Ihre schmerzenden Brustwarzen nicht zu stark schmerzen. Massieren Sie Ihre Brust sanft mit Johanniskrautöl ein. Bevorzugen Sie Stilleinlagen aus Seide. Seide hat eine große Heilwirkung auf die Haut. Schützen Sie Ihre Brustwarzen mit Heilwolle. Eine Stärkung des Immunsystems kann gerade, wenn die wunden Brustwarzen durch Soor entstanden sind, sehr hilfreich sein. Beinwellsalbe hat wundheilende Eigenschaften und eignet sich sehr gut für wunde Brustwarzen.
Schön ist auch die Brustwarzensalbe der Fa. Elanée, die die Brustwarzen pflegt.

Frauenmantelteebeutel auf die wunde Brustwarzen legen. Ringelblumensalbe oder Ringelblumenwasser ohne Alkohol hilft den Brustwarzen sich wieder zu regenerieren. Auch Stillöl Fa. Weleda hat sich in der täglichen Anwendung als hilfreich erwiesen. Einige Frauen haben positive Erfahrungen mit Salbei-Kompressen gemacht. Diese für zirka 5 Minuten auflegen. Salbei-Kompressen können mit Salbeitee hergestellt werden, dann ein Tuch mit dem Tee tränken und auflegen. Seit Altersher ist Rosenhonig für seine wundheilende Wirkunge bekannt. Rosenhonig erhalten Sie in der Apotheke. Statt Beinwellsalbe können Sie auch Calendulasalbe von Weleda verwenden, sie ist sehr wirksam und vor allem schmerzlindernd ist Ringelblumensalbe, diese sollte unbedingt aus biologischem Anbau kommen. Entzündungshemmend ist auch das Wecesin Pulver Weleda.

Die folgenden homöopathischen Mittel können helfen:

- Borax
- Hepar sulfuris
- Silicea
- Sulfur
- Lac canium
- Acrnia

Büchertipp: Friedliche Babys - zufriedene Mütter

Rescue Remedy Creme, die Notfallsalbe von Dr. E. Bach, kann sanft auf die betroffenen Hautstellen einmassiert werden und die wunden Brustwarzen werden am besten mit Notfalltropfen beträufelt. Bevor das Kind wieder angelegt wird, sollte die Brust kurz abgewaschen werden.

Sie haben weitere Fragen zum Stillen, dann wenden Sie sich an eine örtliche Stillberaterin z.B. von der La Leche Liga. Dort kann man Ihnen weiterhelfen, Sie bei Problemen unterstützen und Sie beraten.

 

Zitat: „Kinder sind eine Brücke zum Himmel“ (persisches Sprichwort)


Weitere Themen:

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