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letzte Änderung:
14.01.2017

Vegetarismus und Schwangerschaft
Vegetarismus und Schwangerschaft


Schwangerschaft – Guter Hoffnung sein!

Heute ernähren sich viele Frauen vegetarisch, sei es auch ethischen Gründen, Gründen des Tierschutzes usw. Selbstverständlich können Sie sich auch in der Schwangerschaft vegetarisch ernähren, dies ist kein Problem, wenn die Ernährung ausgewogen ist. Selbstverständlich sollten Sie regelmäßige Blutkontrollen beim Frauenarzt machen lassen, um sicher zugehen, dass kein Vitamin- oder Mineralstoffmangel vorliegt.

Vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft: Milch- und Milchprodukte für den Calciumhaushalt

Wichtig ist, dass Sie ausreichend hochwertiges Eiweiß mit der Nahrung aufnehmen und alle Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender Menge über die Nahrung aufnehmen, die Sie und Ihr Baby benötigen. Wenn möglich, nehmen Sie Sauermilchbutter, Sauermilchjoghurt oder andere Sauermilchprodukte zu sich, diese decken den Calciumbedarf. Essen Sie ausreichend frisches Gemüse der Saison und Obst. Achten Sie darauf, dass viele Gemüsesorten und das Obst aus kontrolliert-biologischem Anbau stammt.


Vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft: Obst und Gemüse aus heimischem Anbau

Viele Obst- und Gemüsesorten, die aus dem Ausland kommen, sind mit Spritzmitteln verunreinigt und noch nicht richtig reif. Daher verwenden Sie nur Obst- und Gemüse aus biologischem Anbau und am besten aus der Region, achten Sie darauf, dass das Obst reif ist und das Gemüse zur Jahreszeit passt. Verzichten Sie auf exotische Früchte und auch auf Früchte und Obstsorten, die bei uns keine Saison haben. Achten Sie auf die Bio-Zertifizierung wie Demeter, Bioland, Naturland und Co.

Vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft: Keine Süßigkeiten

Süßigkeiten und Weißmehlprodukte sollten Sie stark reduzieren. Essen Sie lieber Vollkornbrot und als Nachtisch Obst oder getrocknete Früchte aus Bioanbau. Gegen ein Stückchen Schokolade ist natürlich nichts einzuwenden, aber ständiges Naschen ist nicht förderlich. Lecker sind auch Apfelkompott, gedünstete Birnen, Quark mit Honig, ayurvedische Süßspeisen usw.

Konservendosen sollten vermieden werden, ebenso ungesunde Fertiggerichte, da diese sehr fetthaltig sind und oftmals auch Konservierungsstoffe enthalten. Hochwertige Fette wie z.B. Olivenöl, Rapsöl, Leinöl usw.können in Maßen verwendet werden, tierische Fette sollten stark reduziert werden.

Regelmäßige Mahlzeiten sind unbedingt zu empfehlen. Hastiges Essen, Essen im Stehen usw. sollte Sie während der Schwangerschaft vermeiden, genießen Sie Ihre Mahlzeiten am Tisch, essen Sie mit Bedacht und kauen Sie gut. Wenn Sie während des Tages Hunger haben, gönnen Sie sich einen leichten Snack mit hochwertigen Produkten.

Trinken Sie reichlich Wasser am besten ohne Kohlensäure ( z.B. Volvic) und Tee (z.B. Schwangerschaftstee).

Verzichten Sie auf Alkohol, Zigaretten und fetthaltige Speisen! Vergessen Sie nicht auch den Konsum von Süßigkeiten zu vermindern.

Zur Versorgung mit B-Vitamine eignet sich Hefebrühe oder Vitam-R-Hefeextrakt der Firma Vitam. Viele Heilpraktiker empfehlen sich Algenpräparate z.B. Spirulina zur Versorgung mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen.

Um einem Eisenmangel vorzubeugen empfehlen wir Ihnen Blutquick der Fa. Herbaria. Aus der Biochemie nach Dr. Schüßler kommt Ferrum Phosphoricum D6 in Frage, es gibt auch Schüßler-Salz-Kuren bei Eisenmangel, z.B. im Buch: Schüßler-Salze für Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt von Angelika Gräfin Wolffskeel. Essen Sie in der Schwangerschaft vermehrt Hirse und Amaranth, sehr lecker und gut verträglich sind z.B. Hirsebällchen oder vegetarische Burger mit Amaranth. Melasse aus Bioanbau ist auch sehr eisenhaltig, am besten im Reformhaus informieren, der Geschmack sagt nicht jeder schwangeren Frau zu.

Natürliches Magnesium hilft Ihnen Wadenkrämpfen vorzubeugen.

Einige Vegetarierinnen leiden unter Zinkmangel, hier empfiehlt sich die Zufuhr von natürlichem Zink + Vitamin C

Die Schwangerschaft ist eine einzigartige Zeit, die Sie genießen sollten. Achten Sie auf die Qualität Ihrer Nahrung und tun Sie sich und Ihrem Kind etwas Gutes.

Bei allen unklaren und andauernden Beschwerden suchen Sie bitte Ihre Hebamme oder Ihren Frauenarzt/Frauenärztin auf! Naturheilkundlich-orientierte Frauenärzte finden Sie unter: www.natum.de


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