Viele Frauen klagen über schmerzende Brüste, die Schmerzen
treten meist abhängig vom Zyklus auf, sie werden schlimmer nach dem
Eisprung oder aber bevor die Menstruation einsetzt. Gefährlich sind
die Schmerzen jedoch meistens nicht. Häufig verschwinden Sie auch
ganz in den Wechseljahren. Eine gynäkologische Untersuchung ist jedoch
immer anzuraten. Die Stärke der Schmerzen ist von Frau zu Frau verschieden.
Manche Frauen verspüren nur ein leichtes Ziehen, andere hingegen
sehr starke Schmerzen. Achten Sie darauf, ob Sie eine Verbindung zu Ihrem
Zyklus herstellen können. Wenn die Schmerzen in der zweiten Hälfte
des Zyklus zunehmen, dann ist Progesteron im Untergewicht und Östrogen
im Übergewicht. Dann können Sie in der zweiten Zyklushälfte
ein Mönchspfefferpräparat (nicht über Monate hinweg einnehmen)
einnehmen. Ebenfalls helfen verschiedene Teesorten, entweder gemischt
oder einzeln: Brennesselblätter, Frauenmantel, Johanniskraut, Melisse,
Rosenblätter, Löwenzahnwurzel. Viele Gynäkologen empfehlen
das homöopathische Komplexmittel Mastodynon N (Fa. Bionorica), da
es gestagenregulierend ist.
Nachtkerzenölkapseln enthalten regulierende Fettsäuren. Es sollte
eine Kur mit Nachtkerzenölkapseln durchgeführt werden, da es
einige Wochen dauert, bis die Schmerzen vollständig verschwinden.
Ebenso ist die Auswirkung von Stress und Ärger nicht zu unterschätzen.
Wichtig ist es, dass Sie sich ausgeglichen und entspannt fühlen.
Wenn Sie merken, dass Sie nervös und hektisch sind, dann versuchen
Sie Qi
Gong oder Yoga
. Entspannungstherapien wirken nicht nur auf der körperlichen Ebene,
sondern auch auf der seelischen Ebene. Gönnen Sie sich häufig
eine Stunde Zeit für sich, erfüllen Sie sich Wünsche (z.B.
einen Kurzurlaub, einen Theaterbesuch oder einfach mal Zeit zum Schmökern).
Denken Sie nach, was Sie schon seit einiger Zeit vermissen und nehmen
Sie sich Zeit dafür.
Nicht zu vergessen sind äußerliche Auflagen oder Wickel, die
ihre Wirkung sehr schnell zeigen können, dies ist aber von Frau zu
Frau verschieden. Auflagen mit kühlem Quark haben sich bewährt,
ebenso das Einreiben von Ringelblumensalbe auf der Brust oder auch Retterspitzauflagen.
Büchertipp:
Frauenheilbuch
Wickel mit grüner Mineralerde
3 El grüne Mineralerde
2 EL Wasser
Grüne Mineralerde mit Wasser verrühren, achten Sie darauf, dass
eine gut streichbare Masse entsteht. Die Mineralerdepaste auf die schmerzenden
Stellen geben, ein Tuch darübergeben. 20 Minuten einwirken lassen
- täglich anwenden, bis alle Beschwerden abklingen! Nach allen Wickeln
und Auflagen sollten Sie sich mindestens 1/2 Stunde bis 1 Stunde ausruhen.
Einige Gynäkologen empfehlen auch die Salbe Antimast (sie enthält
Mönchspfeffer), ob diese Salbe auch bei Ihnen Erfolg haben wird,
klären Sie bitte mit Ihrem behandelnden Gynäkologen bzw. Heilpraktiker
ab.
Entlasten Sie Ihre Niere und Leber durch eine Entgiftungskur. Zum Beispiel
sind hier die Entgiftungsreihe von Phönix und die Präparate
vom Laboratorium Soluna sehr zu empfehlen. Unspezifische Entgiftung der
Leber kann durch Tees, z.B. Löwenzahnwurzel, Obermennig, Mariendistel,
Schöllkraut durchgeführt werden oder durch Frischpflanzensäfte
z.B. Artischockensaft bzw. Löwenzahnsaft.
Ebenso ist es denkbar zur Stärkung der Leber ein Präparat mit
Mariendistelsamen einzunehmen z.B. Cefasylimarin Fa. Cefak. Für die
Nieren eignet sich Brennesselsaft. Verzichten Sie auf die bekannten Genussgifte:
Alkohol, Zigaretten, Kaffee, Industriezucker, fetthaltige Nahrungsmittel.
Machen Sie täglich einen Leberwickel. Reiben Sie Ihre Nieren mit
Kupfersalbe rot (Fa. Wala) abends ein.
Hören Sie auf Ihren Körper, schauen Sie was Ihnen gut tut, normalerweise
werden die Schmerzen nach zirka 3 Monaten nachlassen
und nach und nach vollständig verschwinden.
Büchertipp:
Frauenheilpflanzen
Weitere Themen:
Darmpflege
Probiotika
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