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zuletzt Aktualisiert:
07.05.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mastodynie (schmerzhafte Brüste)
Mastodynie (schmerzhafte Brüste)

 

Viele Frauen klagen über schmerzende Brüste, die Schmerzen treten meist abhängig vom Zyklus auf, sie werden schlimmer nach dem Eisprung oder
aber bevor die Menstruation einsetzt. Gefährlich sind die Schmerzen
jedoch meistens nicht. Häufig verschwinden Sie auch ganz in den Wechseljahren. Eine gynäkologische Untersuchung ist jedoch immer
anzuraten.

Die Stärke der Schmerzen ist von Frau zu Frau verschieden. Manche Frauen verspüren nur ein leichtes Ziehen, andere hingegen sehr starke Schmerzen.

Achten Sie darauf, ob Sie eine Verbindung zu Ihrem Zyklus herstellen
können. Wenn die Schmerzen in der zweiten Hälfte des Zyklus zunehmen,
dann ist Progesteron im Untergewicht und Östrogen im Übergewicht.

Büchertipp: Frauenheilpflanzen


Dann können Sie in der zweiten Zyklushälfte ein Mönchspfefferpräparat
(nicht über Monate hinweg einnehmen) einnehmen.

Ebenfalls helfen verschiedene Teesorten, entweder gemischt oder einzeln: Brennesselblätter, Frauenmantel, Johanniskraut, Melisse, Rosenblätter, Löwenzahnwurzel

Büchertipp: Natürliche Medizin für Frauen

Viele Gynäkologen empfehlen das homöopathische Komplexmittel Mastodynon N (Fa. Bionorica), da es gestagenregulierend ist.

Nachtkerzenölkapseln (z.B. Nachtkerzenölkapseln ) enthalten
regulierende Fettsäuren. Es sollte eine Kur mit Nachtkerzenölkapseln durchgeführt werden, da es einige Wochen dauert, bis die Schmerzen vollständig verschwinden.

Ebenso ist die Auswirkung von Stress und Ärger nicht zu unterschätzen. Wichtig ist es, dass Sie sich ausgeglichen und entspannt fühlen. Wenn Sie merken, dass Sie nervös und hektisch sind, dann versuchen Sie Qi Gong
oder Yoga . Entspannungstherapien wirken nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch auf der seelischen Ebene. Gönnen Sie sich häufig
eine Stunde Zeit für sich, erfüllen Sie sich Wünsche (z.B. einen Kurzurlaub, einen Theaterbesuch oder einfach mal Zeit zum Schmökern). Denken Sie
nach, was Sie schon seit einiger Zeit vermissen und nehmen Sie sich Zeit dafür.

Nicht zu vergessen sind äußerliche Auflagen oder Wickel, die ihre Wirkung sehr schnell zeigen können, dies ist aber von Frau zu Frau verschieden. Auflagen mit kühlem Quark haben sich bewährt, ebenso das Einreiben von Ringelblumensalbe auf der Brust oder auch Retterspitzauflagen.

Wickel mit grüner Mineralerde

3 El grüne Mineralerde
2 EL Wasser

Grüne Mineralerde mit Wasser verrühren, achten Sie darauf, dass eine gut streichbare Masse entsteht. Die Mineralerdepaste auf die schmerzenden Stellen geben, ein Tuch darübergeben.
20 Minuten einwirken lassen - täglich anwenden, bis alle Beschwerden abklingen!





Nach allen Wickeln und Auflagen sollten Sie sich mindestens 1/2 Stunde bis 1 Stunde ausruhen. Einige Gynäkologen empfehlen auch die Salbe Antimast (sie enthält Mönchspfeffer), ob diese Salbe auch bei Ihnen Erfolg haben wird, klären Sie bitte mit Ihrem behandelnden Gynäkologen bzw. Heilpraktiker ab.

Entlasten Sie Ihre Niere und Leber durch eine Entgiftungskur. Zum Beispiel sind hier die Entgiftungsreihe von Phönix und die Präparate vom Laboratorium Soluna sehr zu empfehlen. Unspezifische Entgiftung der Leber kann durch Tees, z.B. Löwenzahnwurzel, Obermennig, Mariendistel, Schöllkraut durchgeführt werden oder durch Frischpflanzensäfte.

Ebenso ist es denkbar zur Stärkung der Leber ein Präparat mit Mariendistelsamen einzunehmen z.B. Cefasylimarin Fa. Cefak. Für die Nieren eignet sich Brennesselsaft. Verzichten Sie auf die bekannten Genussgifte: Alkohol, Zigaretten, Kaffee, Industriezucker, fetthaltige Nahrungsmittel. Machen Sie täglich einen Leberwickel. Reiben Sie Ihre Nieren mit Kupfersalbe rot (Fa. Wala) abends ein.

Hören Sie auf Ihren Körper, schauen Sie was Ihnen gut tut, normalerweise werden die Schmerzen nach zirka 3 Monaten nachlassen und nach und nach vollständig verschwinden.

Weitere Themen:

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