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zuletzt Aktualisiert:
01.07.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Blähungen in der Schwangerschaft
Blähungen in der Schwangerschaft

 

Viele Schwangere leiden am Anfang der Schwangerschaft verstärkt unter Blähungen. Diese sind oftmals sehr schmerzhaft. Die Ursache für die Blähungen liegt im erhöhten Progesteronspiegel, dadurch wird die Muskulatur der inneren Organe beruhigt. Der Darm arbeitet langsamer, es kommt zu einer erhöhten Gasbildung, die nicht entweichen kann. Erst in der Spätschwangerschaft behindert manchmal das Kind die Darmaktivität, somit kommt es zu Verstopfung und Blähungen.

Büchertipp: Unser Hebammenrat

Was kann die schwangere Frau gegen Blähungen tun?

Achten Sie vor allem darauf, nicht hektisch zu essen, lassen Sie sich richtig Zeit zu essen, kauen Sie alles gut durch. Hastiges Essen sollten Sie unbedingt unterlassen. Bei starken Blähungen verzichten Sie am besten auf Hülsenfrüchte, Kohl- und Lauchgemüse, natürlich auch auf alle anderen blähenden Speisen. Generell sollten Schwangere nicht zuviel fettige und gebratene bzw. fritierte Speisen essen. Zuckerhaltige Nahrungsmittel wie z.B. Limonade u.ä. können Blähungen verursachen, hier ist besondere Vorsicht geboten. Die Gewürze Kümmel, Anis und Koriander wirken Blähungen entgegen, sie können Gerichte appetitlich würzen.

Mineralerdekapseln
täglich 1 x 1 einnehmen, die Mineralerde wirkt sich positiv auf den Darmtrakt aus, die Blähungen verschwinden nach zirka 3 Tagen.

Aus der Biochemie nach Dr. Schüßler eignet sich besonders Magnesium Phosphoricum D 6 als "Heiße 7" verabreicht.

Büchertipp: Schüßlersalze in der Schwangerschaft


Teemischungen aus Pfefferminze, Fenchel, Anis und Kümmel wirken sanft gegen Blähungen. Täglich 2-3 Tassen trinken oder auch Schwangerschaftstee Fa. Herbaria.

Zur Stärkung der Darmflora können probiotische Fermentgetränke wie z.B. Vita Biosa oder Pro M Regulat über die Dauer von 1-2 Monaten eingenommen werden.

Atemübungen, wie Sie sie im Geburtsvorbereitungskurs erlernt haben, täglich anwenden.

Viele Hebammen empfehlen eine sanfte Bauchmassage mit Johanniskrautöl - im Uhrzeigensinn massieren und nicht zu fest!

Kirschkernkissen auf den Bauch legen (Achtung: die Temperatur von 38 Grad, darf nicht überschritten werden).

Wenn alles nichts hilft, kann eine homöopathische Behandlung wahre Wunder wirken, suchen Sie sich einen Homöopathen/In aus, der auch Erfahrungen mit Schwangeren hat.



Weitere Themen:

Spirulina für die Schönheit
Schlafstörungen
Sodbrennen in der Schwangerschaft
Übelkeit in der Schwangerschaft

 




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www.alinasan-gmbh.de

 
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