Der Verlust der Libido in den Wechseljahren kommt für viele Frauen
sehr plötzlich und ohne Vorwarnung. Durch die hormonelle Umstellung
kann es zu Libidostörungen oder Libidoverlust kommen. Dies zeigt
sich darin, dass die Lust auf Sex erlischt und kein Orgasmus erlangt werden
kann oder oftmals auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten können,
bis hin zum Scheidenkrampf. Die hormonelle Veränderung in den Wechseljahren
führt häufig zu trockenen Schleimhäuten, aber auch zu einer
Schrumpfung des Scheidengewebes. Beides zusammen kann das Eindringen des
Penis zu einer sehr schmerzhaften Erfahrung werden lassen. Ebenso können
Depressionen einen schwerwiegenden Einfluss auf das Lustempfinden haben.
Sollten Depressionen der Grund sein, sollten Sie sich an einen einfühlsamen
Psychologen wenden, um Ihre Depressionen behandeln zu lassen. Operationen
wie z.B. die Entfernung der Gebärmutter verringern bei vielen Frauen
das Lustempfinden. Das Gefühl, dass ein Organ entfernt worden ist,
welches im Leben der Frau doch eine wichtige Rolle spielt, setzt vielen
Frauen auch seelisch zu. Generell kann man sagen, dass Operationen im
„Intimbereich“ der Frau einen großen Einfluss auf das
Lustempfinden haben. Manchmal kann eine Operation zur vollständigen
Verweigerung der Lust führen.
Büchertipp: Frauenheilpflanzen
Um hormonell bedingtem Libidoverlust entgegen zu wirken, können
Rotkleekapseln
und Langzeit-Soja-Isoflavone,
die als Kur oder über einen längeren Zeitraum angewendet
werden können, gute Erfolge erzielen. Wenn Sie unter ständiger
Scheidentrockenheit leiden, können Gleitmittel wie z.B. Sylk
oder Bioglide
sehr gut helfen. Rein natürliche Gleitmittel kommen ohne Konservierungsstoffe
und Farbstoffe aus. Beide sind vollständig geruchsneutral und haben
eine angenehme Konsistenz, die sich kaum von der eigenen Scheidenfeuchtigkeit
unterscheidet.
Vielen Frauen hilft Beckenbodentraining, Vaginalkonentraining
und Wild und Weiblich Training. Alle Arten müssen regelmäßig
durchgeführt werden, da der bleibende Erfolg sich sonst nicht einstellt.
Regelmäßiges Beckenbodentraining steigert das Lustempfinden
und fördert die natürliche Libido.
Die Scheidentrockenheit kann auch innerlich behandelt werden, dafür
empfehlen wir eine Kur mit Nachtkerzenölkapseln
und täglich 1 Tasse Melissentee! Nach zirka 2-monatiger Kur spüren
Sie erste Verbesserungen, die sich dann auch dauerhaft einstellen. Sollten
Sie Risse an der Scheidenschleimhaut beobachten, kann Ihnen Hyalofemme
helfen. Der beliebte Wechseljahretee
Fa. Herbaria mit seinen erlesenen Frauenkräutern bringt Sie wieder
ins natürliche Gleichgewicht.
Gönnen Sie sich auf jeden Fall Zeit für sich selbst, gehen Sie
Ihren Hobbies nach, gestalten Sie Ihre Freizeit. Ihr Körper und Sie
sind ein Team, tun Sie ihm Gutes, er wird es Ihnen danken. Spüren
Sie Ihrer eigenen Sinnlichkeit nach, Massagen mit wohltuenden ätherischen
Ölen und Ölbäder schaffen Ihnen in der Hektik des Alltags,
sinnliche Momente für sich selbst. Partnermassagen, Stimulation ohne
zwangsläufig miteinander zu schlafen, helfen Ihnen, innere Hemmschwellen
abzubauen. Sprechen Sie mit Ihrem Partner offen darüber. Leider ist
heute noch weiterverbreitet, dass ein Vorspiel immer im Geschlechtsverkehr
enden muss. Dies stimmt so nicht, Berührungen, Zärtlichkeiten
und Streicheleinheiten sind Teil der erfüllten Partnerschaft und
nicht nur „Appetizer“ vor dem Geschlechtsverkehr.
Büchertipp: Homöopathie
- ganz weiblich
Wechseljahre sind Wandlungsjahre. Nicht nur der äußere Wandel,
auch der innere Wandel vollzieht sich ohne jedes Zutun. Die Wechseljahre
sind eine Zeit, in der Altes und Ungeliebtes überdacht werden kann
und ins Positive verändert werden kann. Nehmen Sie sich die Zeit,
denken Sie darüber nach, welche Wünsche Sie an Ihren Partner
haben, welche Wünsche Ihr Partner an Sie hat. Auch wenn Sie schon
über längere Zeit nicht mehr über Ihre intimen Wünsche
und Sehnsüchte gesprochen haben, dann tun Sie es jetzt einfach. Es
ist wichtig für Sie, manchmal schleicht sich in einer Partnerschaft
Alltäglichkeit ein und das immer gleiche Programm im Bett. Probieren
Sie Neues aus, das ist ganz wichtig für Sie. Bleiben Sie sich treu
und lassen Sie sich zu nichts überreden.
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Infos + Bestellen
Beckenpower total: Muskeln ganz nebenbei trainieren und stärken!
Das weibliche Kraftzentrum heißt Beckenboden.
Regelmäßiges Training sorgt bei Frauen für Vitalität
und Dynamik der Körpermitte - und schützt zudem ihren Rücken.
Doch wer nimmt sich schon regelmäßig Zeit für ein Beckenbodentraining?
Nun gibt es eine effektive, zeitsparende
Lösung: Der GU Ratgeber Beckenboden vermittelt, wie man die unteren
Muskelpartien im Sitzen, Stehen, Liegen,
Gehen oder beim Sport systematisch trainiert. Das von Irene Lange-Reeves
seit Jahren praktizierte ganzheitliche
Beckenbodentraining für den Alltag macht die Muskulatur stark, lindert
akute Beschwerden und beugt künftigen
Schwächen vor. Keiner sieht's, keiner merkt's: Der Aufwand ist minimal
und der Effekt maximal.
Zunächt liefert die Therapeutin eine "Gebrauchsanleitung"
für den weiblichen Körper und zeigt, wie Frauen sich
ihre "Bewegungskompetenz" zurück erobern. Ist die Wahrnehmung
geschärft und sind die Übungsprinzipien
erkannt, lassen sich die Übungen prima ins Alltagsleben integrieren
- und alle schlummernden Kräfte entfalten.
Das By-the-way-Üben geht einem schnell in Fleisch und Blut über.
Es fällt leicht und fühlt sich gut an, in Alltagssituationen
"beckenbodenaktiv" zu gehen, dynamisch zu sitzen oder zu stehen.
Irgendwann wird's zum Reflex: Anspannen, loslassen...
Die Autorin gibt zudem viele fundierte Tipps, empfiehlt unterstützende
Sportarten, geht das Thema "Männer und
Beckenboden" an und lässt ihre eigenen Kursteilnehmerinnen zu
Wort kommen. Ein Interview mit dem Münchener
Gynäkologen Dr. med. Thomas Villinger rundet den Ratgeber ab.
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