Das ganzheitlichste, was ein moderner Zahnarzt für den Patienten tun
kann, ist ihm seine Zähne so zu erhalten, wie diese in die Mundhöhle durchbrechen:
Kariesfrei und ohne Schaden am Zahnhalteapparat. Das nennen wir Prophylaxe
und die ist auch heute nur mit der Hilfe des Patienten möglich.
Der Patient muß dazu -im Falle auftretender Probleme - mitarbeiten und
eventuell auch bereit sein, seine Ernährung umzustellen, seine Gewohnheiten
und sein Zahnputzverhalten zu verändern.
Gesunde Zähne können unter normalen Umständen keine Schäden hervorrufen
und sind die Basis für ein sorgenfreies Leben - zumindest was den Zahnarzt
angeht.
Jedes fremde Material z.B. eine Füllung, die gelegt wird, kann Anlaß einer
allergischen Reaktion sein. Der Körper kann viele Reize kompensieren,
aber auf jeden Reiz auch noch sehr viel später reagieren. So ist es möglich,
daß selbst Amalgam über lange Jahre von vielen Patienten problemlos vertragen
wird. Übrigens in einem solchen Fall würde ich immer von einer Entfernung
des Materials abraten, da bei der unsachgemäßen Entfernung der Füllung
sehr viel an belastendem Material in den Körper kommt und zudem noch der
Zahn grundlos gereizt wird. Jede Rekonstruktion im Munde geht mit Verlust
von Zahnhartsubstanz einher.
Diese ist jedoch nur begrenzt vorhanden. Danach benötigt man zwangsläufig
Zahnersatz.
Übersäuert nun ein bislang beschwerdefreier Patient aufgrund einer Schieflage
im Stoffwechsel, haben wir über den Speichel ein gutes Elektrolyt im Munde.
Jetzt kann es sein, daß im Mund ein Strom fließt und sich aus den Füllungen
und anderen Rekonstruktionen vermehrt Metallionen abscheiden und für zusätzliche
gesundheitliche Probleme verantwortlich sind.
Jede Rekonstruktion des Bisses im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich z.B. mittels
Kieferorthopädie, Brücken oder anderem Zahnersatz hat einen Einfluß auf
die Stellung des Kiefergelenks und der Kiefer zueinander. Kleinste Veränderungen
im Zahnkontaktmuster führen daher auch immer über die Verbindung der Zähne
und der Kieferknochen mittels Sehnen, Bändern und Muskeln mit anderen
funktionellen Gruppen zu kleinsten Stellungsveränderungen im Bereich des
Kiefergelenks und der Halswirbelsäule und damit zu Veränderungen am ganzen
Körper.
Beispielhaft seien hier nur die Zusammenhänge zwischen einer Kiefergelenksblockade
und Hüftproblemen und Trigeminusneuralgien und deren Auswirkung auf das
vegetative Nervensystem erwähnt.
Daher kommt gerade der kieferorthopädischen Behandlung Jugendlicher eine
große Bedeutung zu.
Hier sind alternative und bewährte Methoden
der Bionator- und Aktivatortherapie und der Osteopathie aufgrund
der natürlicheren Ausformung der Kieferknochen und umgebender Gewebe
der Multibandtherapie vorzuziehen. Leider erfordern diese Behandlungsmaßnahmen
eine höhere Disziplin von den Kindern und deren Eltern und werden
daher und aufgrund der wesentlich längeren Behandlungsdauer immer
mehr verdrängt.
Ist ein zahnärztlicher Eingriff notwendig, gibt es neben der handwerklich,
schulmedizinischen Behandlung auch noch verschiedenste unterstützende
alternative Verfahren.
Bei einfacher Füllungstherapie und oder prothetischer Versorgung
der Kiefer mittels Zahnersatz, empfiehlt es sich bei sensiblen oder
vorgeschädigten Patienten die verwendeten Materialien auszutesten.
Diese Testung kann mittels unterschiedlichster Verfahren realisiert
werden. Als Beispiele seien hier EAV, LTT, Kinesiologie und RAC
nach Nogier genannt.
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und der Osteopathie aufgrund der natürlicheren Ausformung der Kieferknochen
und umgebender Gewebe der Multibandtherapie vorzuziehen. Leider erfordern
diese Behandlungsmaßnahmen eine höhere Disziplin von den Kindern und deren
Eltern und werden daher und aufgrund der wesentlich längeren Behandlungsdauer
immer mehr verdrängt.
Ist ein zahnärztlicher Eingriff notwendig, gibt es neben der handwerklich,
schulmedizinischen Behandlung auch noch verschiedenste unterstützende
alternative Verfahren.
Bei einfacher Füllungstherapie und oder prothetischer Versorgung der Kiefer
mittels Zahnersatz, empfiehlt es sich bei sensiblen oder vorgeschädigten
Patienten die verwendeten Materialien auszutesten. Diese Testung kann
mittels unterschiedlichster Verfahren realisiert werden. Als Beispiele
seien hier EAV, LTT, Kinesiologie und RAC nach Nogier genannt.
Bei Problemen mit dem Kiefergelenk und der Kaumuskulatur, einer sogenannten
Myoarthropathie oder einer Myalgie, helfen neben der zahnmedizinischen
Aufbißbehelfstherapie, der Krankengymnastik und der Osteopathie oft sehr
gut Akupunktur und Hypnose, um Streß zu beseitigen und die Muskeln und
Bänder wieder richtig zu be- und entlasten.
In vielen Fällen ist die Einbeziehung z.B. eines Orthopäden zur Behandlung
der Stellungsanomalien der Wirbelsäule nötig, die sich - wie oben bereits
beschrieben - aus dem Zusammenhang der Strukturen ergibt.
Die Akupunktur selbst kann z.B. auch zur gezielten Beseitigung eines Störfeldes
oder Zahnherdes und zur Steigerung der körpereigenen Abwehr benutzt werden.
Mittels Laserakupunktur kann man versteckte Zahnherde identifizieren.
Homöopathie kann bei fast allen Eingriffen für die verschiedensten Zwecke
angewandt werden.
So kann man z.B. einzelne Mittel vor operativen Eingriffen - wie die Entfernung
eines Weisheitszahnes - bei ängstlichen Patienten zur Beruhigung, zur
verbesserten Wundheilung und zur alternativen Infektionsprophylaxe verabreichen.
Auch in der Ausleitung von Schadstoffen kommen Homöopathika neben Phytotherapeutika
zum Einsatz.
Oft haben aber auch Einflüsse von außen große Wirkung auf die Mundhöhle.
Über den Einfluß des Säure Base Haushaltes wurde an anderer Stelle schon
geschrieben. Das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper hängt maßgeblich
von der Ernährung des Patienten ab. Entsteht hier eine andauernde Schieflage,
kommt es neben der Elektrolytproblematik im Mund auch zu Problemen im
Bindegewebe und Stützapparat des Körpers und zu Irritationen in der Abwehr.
Dies kann dann wieder Rückwirken auf den Zahnhalteapparat, der ja auch
z.T. aus Bindegewebe besteht.
Solche Schieflagen können auch eine sogenannte Dysbiose im Darm unterhalten.
Hat jemand Keime wie z.B. Pilze im Darm, die dort normaler Weise nicht
hin gehören, dann sollte er auch immer daran denken, daß durch eine schlecht
oder nicht gepflegte Mundhöle eine unphysiologische Darmflora begünstigt
werden kann. Candidakeime können z.B. aus kariösen Zähnen mit jedem Essen
immer wieder in den Darm eingebracht werden, so daß eine Therapie unmöglich
wird, wird nicht auch die Quelle der Keime, also der kariöse Zahn behandelt.
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©
Herr Dr. med. dent. Achim Leybach
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