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letzte Änderung:
14.01.2017

Ohrakupunktur
Ohrakupunktur

 

Die Ohrakupunktur ist eine Sonderform der Akupunktur, bei der die Abbildung des Menschen im Ohr (Somatotopie) Grundlage der Therapie ist. Die Ohrakupunktur hat ihre Verbindungen zur chinesischen Medizin (TCM / Akupunktur) und zu den Naturheilverfahren. Ihr Wurzeln liegen in der französischen Aurikulotherapie.


Somatotopie setzt sich zusammen aus Soma, dem Körper - und Topos, dem Punkt. Die Abbildung des Körpers in einem Punkt, in einem Areal, in diesem Fall im Ohr. Von hier aus kann über das Setzen von Nadeln der gesamte Organismus beeinflußt werden.

Da das Ohr entwicklungsgeschichtlich aus dem Gehirn entstanden ist, gibt es eine sehr enge Beziehung zum zentralen Nervensystem (ZNS). Die Aktivität der Punkte am Ohr lassen Rückschlüsse zu auf die Aktivität der entsprechenden Zonen im Gehirn zu.
Mit anderen Worten: der Körper zeigt hier, was ihm zur Zeit wichtig ist.

Jede Ohrakupunktur ist daher individuell verschieden, denn sie richtet sich nach dem Zustand des Patienten (sozusagen nach den Wünschen seines Körpers).


Es gibt eine "wissenschaftliche" und eine intuitive Herangehensweise in der Ohrakupunktur. Die Verbindung beider Ansätze führt zum besten Ergebnis in dieser Therapieform. Nach offizieller Lehrmeinung ist die Ohrakupunktur nur bei Schmerzen und orthopädischen Problemen angezeigt.
Meiner Erfahrung nach ist die Ohrakupunktur bei den verschiedensten Erkrankungen sehr erfolgreich.

Insbesondere in der Psychosomatik schafft sie es, dem Patienten seinen Körper bewusst zu machen, altes Verdrängtes und Gespeichertes zu lösen (und auftauchen zu lassen) und Prozesse anzustoßen. Störungen und Haltungen können so bearbeitet werden.


Dem Körper wird sein eigenes Ich zum Spiegel. Die Ohrakupunktur stellt wie die Homöopathie und viele Methoden der Psychotherapie ein spiegelndes Verfahren dar.


Der Patient schafft es, Dinge, die er schon längst weiß, in die Tat umzusetzen.
Der Körper kann sich neu strukturieren und die Therapien können besser greifen.
Da die Ohrakupunktur direkt über das Gehirn ansetzt, modifiziert sie die neuronale Verarbeitung. Im Gegensatz zu Medikamenten aber zwingt sie den Körper nicht, in eine ganz bestimmte Richtung zu gehen.
Sie gibt Impulse und unterstützt dabei die Fähigkeit, eigene Entscheidungen in Freiheit zu treffen und diese weiter zu verfolgen.


Beispielverzeichnis erfolgreicher Indikationen:


1.Schmerzsyndrome

Rückenschmerzen, Ischialgien, Schmerzen des Bewegungsapparates, Gelenkerkrankungen, rheumatischer Formenkreis,
Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien

2.Vegetative Störungen

Schwindelformen, Durchblutungsstörungen,
niedriger / hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörung
Erschöpfungszustände, „Zipperlein“

3.Regulationsstörungen

Schlafstörungen
Heuschnupfen, chron. Entzündungen,
Menstruationsbeschwerden (auch Wechseljahre), Ausbleiben der Regel (z.B. nach Absetzen der Pille)
Hormonelle Probleme (z.B. Schilddrüse)

4.Psychovegetative Störungen


Psychosomatische Zusammenhänge, Unterstützung der Psychotherapie, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion


© Yase Institut, Lehrinstitut für Ohrakupunktur, Steinstr. 23, 58452 Witten,
Tel. 02302-205444, www.yase-institut.de, info@yase-institut.de

 
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