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zuletzt Aktualisiert:
07.05.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Eltern sein und gleichzeitig Partner bleiben
Eltern sein und gleichzeitig Partner bleiben

 

Eltern sein und Partner bleiben?

Kein Problem sagen viele, bevor Sie Ihr erstes Kind bekommen. Sie freuen sich auf den Nachwuchs, jedes Paar malt sich die Zeit mit dem Baby als schön aus. Leider wird immer wieder vergessen, dass die Partnerschaft in dieser Zeit zu kurz kommt. Ein kleines Menschenwesen hat das Zepter übernommen und das ist gut so, dass Baby hat seine Bedürfnisse und benötigt sehr stark die Eltern. Die Natur hat die größte Bindung des Babys an die Mutter vorgesehen. Deshalb ist es normal, dass im ersten halben Jahr die Partnerschaft hinten angestellt werden muss. Denken Sie schon im voraus darüber nach, was Sie tun können, dass auch Ihre Partnerschaft trotzdem noch weitersteht.

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Eine große Umstellung wird die Partnerschaft haben, wenn nach der Geburt und in der Stillzeit die Sexualität hinten ansteht. Eine Partnerschaft in der vorher die Sexualität eine große Rolle gespielt hat, tut sich hier sehr schwer. Viele Frauen berichten, dass nach der Geburt die Lust auf Sex zurückgegangen ist, sie war bei manchen einfach weg. Hier ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Partner im Gespräch bleiben, denn sonst fühlt sich der Mann schnell vor den Kopf gestoßen. Das Verständnis des Partners spielt hier eine große Rolle. Trotzdem können Schmusestunden für die Frau schön sein. Als Partner achten Sie auf die Gefühle Ihrer Frau, wenn Ihre Frau keinen Geschlechtsverkehr möchte, finden Sie einen anderen Weg Ihre Sexualität zu leben.

Zwingen Sie Ihre Partnerin zu nichts. Dies tötet die Lust noch mehr und macht ein Zusammenfinden noch schwieriger. Viele Männer fragen sich natürlich, warum plötzlich diese Unlust? Hier gibt es viele Gründe, ein wichtiger ist die hormonelle Umstellung, mögliche Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Dammschnittnarbe, chronische Müdigkeit, Wochenbettdepressionen und viele andere mehr, die wir hier nicht alle aufzählen können. Die Lust auf Liebe stellt sich normalerweise wieder von selbst ein. Gönnen Sie Ihrer Frau auch mal eine Baby freie Zeit, wenn sie dies möchte. Vielleicht fühlt sie sich unattraktiv und möchte auch einmal etwas für sich tun.

Wenn Sie ein Schreibaby haben, fühlen Sie sich als Eltern oft überfordert. Nehmen Sie Hilfe in Anspruch, zum Beispiel in einer Schreibabyambulanz. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die auch ein Schreibaby wieder zur Ruhe bringen. So hilft z.B. das Baby fest einzuwickeln, so dass es sich wieder wie im Mutterleib vorkommt, manche Babys haben noch Anpassungsstörungen und werden dann umgehend ruhiger, da ihnen dies als vertraute Umgebung erscheint. Ansonsten hilft natürlich auch Körperkontakt zur Mutter oder zum Vater sehr. Wer möchte kann seinem Baby auch mit einer rhythmischen Tagesgestaltung helfen, ohne Fernsehen, laute Musik oder andere Dinge, die das Baby möglicherweise nicht zur Ruhe kommen lassen. Sprechen Sie auch als Eltern miteinander über Ihre Sorgen. Wechseln Sie sich ab, so dass ein Elternteil schlafen kann, während der andere Elternteil beim Baby ist.

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Das partnerschaftliche Gespräch ist unabdingbar. Wenn der Partner nur über das Berufsleben spricht und die Partnerin immer über das Baby, das geht auf Dauer nicht gut. Was tun, damit beide etwas von einem Gespräch haben? Lassen Sie Ihren Partner 20 Minuten, das erzählen, was er möchte und dann sprechen Sie 20 Minuten über Themen, die Sie betreffen. So fühlt sich niemand zurückgesetzt. Beides ist gleichwertig, sowohl die Babynews als auch das Berufsleben Ihres Mannes. Binden Sie Ihren Partner ruhig mit ein, wenn es um Pflege und Versorgen des Babys geht. Er wird dann umso interessierter zuhören, was Sie zu erzählen haben.

Nehmen Sie sich einmal in der Woche einen Abend Zeit für sich, vielleicht haben Sie das Glück, dass Großeltern in der Nähe wohnen und als Babysitter in Frage kommen. Diese Stunden tun Ihnen gut, machen Sie etwas, was Ihnen beiden Spaß macht, z.B. essen gehen oder Tanzen usw. Sie können Entspannen, wissen Ihr Baby in guten Händen, sammeln neue Eindrücke. Die Partnerschaft bleibt lebendig, denn auch die Partnerschaft lebt von neuen Impulsen und Eindrücken. Sie werden glücklich und erfüllt nach Hause kommen und freuen sich schon auf den nächsten Abend mit Ihrem Partner. Diese Stunden für sich, werden Ihnen und Ihrem Partner gut tun, denn gemeinsame Unternehmungen lassen Sie beide aufblühlen.

 
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