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zuletzt Aktualisiert:
01.07.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Blutegeltherapie
Die Blutegeltherapie

 

Schon im 13. Jahrhundert vor Christus wurden Blutegel medizinisch angewandt, und bei den Griechen und Römern im 5. Jahrhundert vor Christus war dies ein fester Bestandteil der Heilkunde.
Diese Art der Behandlung setzte sich auch bei uns im Mittelalter durch und vom Anfang des 19. Jahrhunderts an nahmen die Blutentziehungsmaßnahme, damit auch die Blutegelbehandlungen, drastisch zu, verloren sich jedoch leider um 1860 wieder, als die „wissenschaftliche“ Medizin das „alte“ Heilkundewissen ersetzte.
Seit 1975 erlebt diese Therapie wieder ihren Aufschwung.

Die damaligen Ärzte erforschten die Techniken und Anwendungen dieser Methode jedoch so, dass bis heute prinzipiell kaum etwas Neues hinzuzufügen wäre.
Man weiß jedoch heute wesentlich mehr über die Heilkraft des Egels und seiner Anwendungsgebiete als damals.
Der Effekt einer Egelbehandlung gleicht dem eines Aderlasses, da ein Tier bis zum 4-fachen seines Körpergewichtes (etwas 10-30ml) Blut aufnehmen kann.
Man setzt sie lokal ein, d.h. an bestimmten Körperstellen, die vorher von dem/der Behandler/in aufgrund seiner/ihrer Diagnose festgelegt wurden. Dies können z.B.
lokale Blutfüllen oder „Krampfadern“ sein.
Der Blutegel kann aber auch noch viel mehr:
Beim Anbeißen und während des Saugvorganges gibt das Tier ein Sekret ab, welches von hohem medizinischen Nutzen für die Patienten ist. Es besteht aus 15 verschiedenen Wirksubstanzen, z.B. Histamine, Antibiotika und Entzündungshemmer.
Das bekannteste ist das Hirudin, welches sich auf die Blutgerinnung auswirkt.
Der Blutegel verbessert dadurch die Blutzirkulation, die Gefäße werden weitgestellt und das betroffene Gebiet wird vermehrt mit Blut versorgt, der „Säftefluß“ wird beschleunigt, der Körper entgiftet, das Gewebe schwillt wieder ab und Entzündungen und Schmerzen gehen zurück.
Thrombosen werden aufgelöst und Hämatome beseitigt.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten der Blutegel sind z.B.:

- Arthritis, Arthrosen der Kniegelenke, Rheuma
- Kopfschmerzen, Tinnitus, Bluthochdruck
- Erkrankungen der inneren Organe (Herzbescherden, Angina Pectoris)
- Entzündungen, (Venen-, Nebenhöhlen-, Gallenblasen-, u.a.) und viele andere

© Frau Dorothea Erchinger, Heilpraktikerin, Kürschnerhof 7, 97070 Würzburg,
Telefon 0931/17730, www.naturheilpraxis-erchinger.de, Dorothea-Erchinger@web.de

 
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