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zuletzt Aktualisiert:
07.05.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Beckenendlage
Beckenendlage

 

Wenn das Kind in Beckenendlage liegt – was dann?

Bei einigen Schwangeren gibt es das Problem, das das Baby mit dem Po voran auf die Welt möchte. Es ist aber bei weniger als 3% aller Frauen der Fall, dass das Baby mit dem Po voran zur Welt kommt will. Es gibt sanfte Wege, das Baby doch noch zur Wendung zu bewegen, damit kein Kaiserschnitt erforderlich ist. Im Grunde drehen sich Babys zwischen der 28. und 33 Schwangerschaftswoche in ihre letztendliche Lage.

Welche sanften Wege gibt es?

1. Indische Brücke

Beschreibung der indischen Brücke:

Die „Indische Brücke“ ist sozusagen eine Lagerungsübung, diese kann auch zusammen mit dem Partner ausgeführt werden. Ab der 32 Schwangerschaftswoche kann mit dem Üben begonnen werden. Die Schwangere legt sich auf den Rücken, die Beine werden zirka 40 cm höher gelagert, zum Beispiel auf einem niedrigen Stuhl, die Unterschenkel sollten auf jeden Fall waagerecht liegen. Das Becken muss hochgelagert sein, am besten durch ein Keilkissen. Diese Übung sollte 1-2 x täglich zirka 10-15 Minuten durchgeführt werden. Bleiben Sie während der Übung entspannt und atmen Sie ruhig ein und aus. Die schwangere Frau kann die Wendung fühlen. Wenn Sie das Gefühl haben, das Baby hat sich gedreht, dann bitte sofort eine Ultraschalluntersuchung beim Gynäkologen machen lassen und mit den Übungen aufhören.

Büchertipp: Rückbildungs-Gymnastik


2. Akupunktur


Durch die Akupunktur kann das Baby zur Wendung bewegt werden. Dafür eignet sich am besten der Punkt (Blase 67) am kleinen Zeh. Die Akupunktur sollte unbedingt von einem erfahrenen Akupunkteur durchgeführt werden. Manchmal sind mehrere Akupunktursitzungen nötig. Akupunktur tut nicht weh und ist in der Schwangerschaft generell sehr zu empfehlen.


3. Moxibustion


Die Moxibustion stammt ebenfalls wie die Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Moxibustion ist ebenfalls eng mit den Akupunkturpunkten verwunden, die Akupunkturpunkte werden jedoch mit Wärme statt mit Nadeln gereizt. Die Moxa-Zigarre wird nahe am jeweiligen Akupunkturpunkt verglommen. Die Moxa-Zigarren bestehen aus Beifuß. Die Moxibustion stärkt die Abwehrkräfte, die Sauerstoffversorgung wird verbessert, der Stoffwechsel wird angeregt und die Durchblutung verbessert. Die Behandlung hat auf die Schwangere einen beruhigenden Einfluss, der Bauch entspannt und wird weich und die Bewegungen des Fötus nehmen zu. Daher wird es dem Fötus erleichtert, sich zu wenden.


Büchertipp: Bekommen wir ein gesundes Baby?

4. Lichtwende

Das Baby wird mit einer Taschenlampe in die richtige Richtung gelockt. Sie sollten die Taschenlampe, die Sie in Blickrichtung des Babys auf den oberen Bauch ansetzen und dann langsam nach unten wandern lassen. Viele Babys folgen dem Lichten und wenden sich mit. Dies können Sie mehrmals täglich wiederholen. Ab der 32 Schwangerschaftswoche können Sie täglich damit beginnen.


Alle diese Möglichkeiten können das Baby dazu bringen sich in die bessere Schädellage zu begeben. Lassen Sie sich Zeit, versuchen Sie sich zu entspannen, dies wird sich auch auf das ungeborene Kind übertragen.







 

 

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