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letzte Änderung:
14.01.2017

Atem-und Stimmtherapie
Atem-und Stimmtherapie

 

Atem- und Stimmtherapie nach Prof. Karlfried Graf Dürckheim und Hildegund Graubner

"Atem ist Leben".

Leben und Atem sind eng miteinander verwoben. Ohne Atem erlischt das Leben nach wenigen Minuten. Der physiologische Teil des Atems ist erklärbar und grundsätzlich erforscht. Der Atem aber, dieses so unmittelbar mit dem Leben verbundene Phänomen, ist direkt oder indirekt mit jedem Regelkreis im Menschen verbunden wie keine andere Funktion im Körper. Wird Atem bewußt erlebt und erfahren, so kann er Weg- und Richtungsweisend sein, sich besser wahrzunehmen, seine Erlebnisfähigkeit zu steigern und zunehmend Zugang zum inneren Wesenskern zu finden, die Selbstheilkraft zu wecken und sich für transpersonale Erfahrungen zu öffnen.

Büchertipp: Atemgymnastik

In der Entwicklung des menschlichen Bewußtseins nimmt der Atem eine zentrale und herausragende Stellung ein. Alle Hochkulturen, so z.B. die der alten Griechen, kannten seine tiefgreifenden Wirkungen und waren sich seiner Bedeutung bewußt. So haben die Begriffe "pneuma" und "Odem" sowohl für den Atem als auch für Geist und Seele Wortbedeutung.

Ein gesunder tiefer und gleichmäßiger Atem sorgt für ein stabiles Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist. Die Arbeit am Atem weckt unsere Selbst-Heilungskräfte und fördert Vitalität und Lebensfreude. Sie ist ein Weg, um zur inneren Mitte zu kommen. Dabei wird der Atem nicht beeinflußt, wie in östlichen Techniken (z.B. Yoga), sondern es geht immer um den "erfahrbaren Atem" und das heißt: "Dem Atem lauschen, ihn fließen zu lassen. "Je tiefer das Phänomen Atem erfahren und erlebt wird, desto mehr weitet sich der Horizont, der immer mehr Gebiete des Lebens umspannt - denn atmen heißt leben.

Büchertipp: Das Wunder des bewussten Atmens

In der Atem- und Stimmarbeit geht es um das Innewerden und Erfühlen einengender, unbelebter, schmerzender innerer Räume im Körper. Durch das Bewußtwerden und Üben an diesen Räumen können sie wieder geweckt, belebt und bewohnbar gemacht werden. Dort, wo sich der Mensch selbst fremd war, kann er sich neu (zurück)gewinnen und entfalten, er findet Anschluß an bisher verborgene Lebenskräfte. Dadurch kann er in seiner Persönlichkeit wachsen und verantwortlich und bewußt mit sich und anderen umgehen lernen.

Büchertipp: Krankheit als Chance

Die Arbeit mit der Stimme ist auch Leibarbeit. Sie ist eine Arbeit an der Haltung von innen her, indem sie durch Körper- und Atemübungen, dann durch Tönen die einzelnen Leibräume weckt und belebt. Jeder Ton entspricht einer leiblich-seelisch-geistigen Qualität und wirkt dadurch formend und heilend. Anfangs geht es vor allem um den Umgang mit einzelnen V0kalen und Konsonanten und deren Schwingungen, später mehr um das Sprechen von Texten. Die Stimme kann sich befreien und entfalten. Dabei geht es nicht um ein intellektuelles Erfassen, sondern um die leibliche Erfahrung. Mit Hilfe der Atem- und Stimmarbeit verfeinert sich die Wahrnehmung und die Erlebnisfähigkeit wird gesteigert. Das bewußte Üben hilft, mehr bzw. ganz im "Hier" und "Jetzt" zu weilen, dadurch kann sich innere Ruhe und Entspannung ausbreiten. Eigene Widerstände und einengende Muster werden erkannt und können durch dieses Erkennen verwandelt werden.

Zitat: Es verändert sich alles, wenn ich mich verändere!


© Frau Ursula Günther-Bernhard,Wertheim
Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir bitte eine e-Mail unter: UrsulaGB@web.de
Telefonisch bin ich unter der Nummer: 09342 / 48 88 erreichbar.

 
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