Viele schwangere Frauen haben in den letzten Wochen vor der Entbindung
Angst vor der Geburt, Angst vor den Schmerzen und dem Neuen, was kommt.
Diese Ängste sind normal, sicher wird jede Schwangere Ängste
haben, manche weniger, manche mehr. So wie jede Frau individuelle Empfindungen
hat. Was können Sie tun, dass die Angst Sie nicht auffrisst? Wichtig
ist in jedem Fall, hören Sie nicht auf die Schauergeschichten, die
manche Frauen über die Geburt ihrer Kinder erzählen. Stimmen
Sie sich positiv auf die Geburt ein. Wenn Sie Fragen zum Geburtsablauf
haben, stellen sie diese Ihrer Hebamme oder im Geburtsvorbereitungskurs.
Natürlich ist der Austausch mit Müttern, die schon Kinder geboren
haben sehr wichtig, aber negative Erlebnisse und Berichte, machen Ihnen
noch mehr Angst, das ist jetzt im Moment nicht sehr nützlich. In
fast allen Krankenhäusern gibt es Tage, an denen die Entbindungsstation
und natürlich auch der Kreissaal besucht werden kann. Schauen Sie
sich in Ruhe alles an, sprechen Sie auch mit den Hebammen der Klinik.
Stellen Sie Ihre Fragen, z.B. wieviele Dammschnitte werden jährlich
vorgenommen, welche Schmerzmittel werden angeboten, gibt es alternative
Möglichkeiten, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu gebären
z.B. Geburtshocker, Wassergeburt usw. Dadurch schaffen Sie sich Klarheit
und auch Sicherheit.
Denken Sie in den letzten Wochen vor dem bevorstehenden Entbindungstermin
an sich, hören Sie Entspannungsmusik, machen Sie Meditation oder
Autogenes Training.
Wer seine Ängste sanft behandeln möchte, kann mit Bachblüten
große Erfolge erzielen:
Bachblüten zur Unterstützung
der Geburt:
Mimulus – Angst vor Schmerzen, Krankenhaus usw.
Aspen – Angst vor Unbekanntem
White Chestnut – viele Gedanken schwirren im Kopf herum
Rescue Tropfen – bei Ausnahmezuständen
Olive – körperliche und seelische Erschöpfung
Stellen Sie sich Ihre Mischung zusammen, Bachblüten haben keinerlei
Nebenwirkungen und wirken sanft auf Ihre Seele ein.
Akupunktur kann bei starken Ängsten sehr entspannend wirken, suchen
Sie sich einen Arzt, der auch Akupunktur bei Schwangeren anbietet aus,
in diesem Bereich ist viel Erfahrung notwendig. Ebenfalls hilft die Akupunktur
bei der Geburt sehr gut, die Geburtszeit wird verkürzt, der Muttermund
öffnet sich leichter, sie wirkt sehr schmerzlindern. Wer Angst vor
Nadeln hat, kann auch auf die Akupressur zurückgreifen. Die Akupunktur
ist sehr gut um Schmerzen zu bekämpfen, die Geburtszeit zu verkürzen
und zur sanften Öffnung des Muttermundes. Eine erfahrene Hebamme
kann Sie während der Geburt betreuen.
Schmerzen während der Geburt müssen nicht sein! Alternative
Methoden haben sich in der Geburtshilfe bewiesen und werden heute immer
häufiger auch in Krankenhäusern angewendet.
Homöopathische Arzeimittel können sehr schnelle und wirksame
Hilfen bieten, hier ist eine erfahrene Hebamme mit ausreichend homöopathischen
Kenntnissen sehr wichtig. Eine Einnahme ohne die Betreuung der Hebamme
ist kurz vor der Geburt nicht zu empfehlen. Sollte Ihre Hebamme keine
homöopathischen Kenntnisse haben, dann können Sie auch einen
klassisch arbeitenden Homöopathen zu Rate ziehen.
Büchertipp:
Homöopathie
ganz weiblich
Die bekannte Hebamme Ingeborg Stadelmann hat die Aromatherapie im Kreissal
bekannt gemacht.
Einige ätherische Öle, die häufig eingesetzt werden:
Rose - die Königin der Blumen, weiblich, öffnend
Jasmin - sich auf die Geburt einlassen, krampflösend
Muskatellasalbei - krampflösend, wenn die Geburt ins Stocken gerät
Melisse - beruhigend, bei starker Nervosität
Die Aromaöle können in eine Duftlampe gegeben werden oder in
ein Trägeröl.
Das Entspannungsbad ist bei Hebammen sehr beliebt , es wirkt krampflösend,
beruhigend und entspannend. Das Entspannungsbad kann als Badezusatz Totes
Meer Salz enthalten oder auch eine Mischung aus ätherischen Ölen
mit Sahne oder einer anderen Trägersubstanz sein.
Einige Hebammen und Geburtshelfer wenden auch TENS oder die Neuraltherapie
an. Beide wirken sehr gut bei starken Schmerzen. Sind Sie sehr schmerzempfindlich,
dann wenden Sie sich an Ihren Gynäkologen/Gynäkologin und fragen
Sie, ob sie eine der beiden oben geannten Methoden anwendet.
Hypnose hat sehr gute Erfolge bei schmerzhaften und auch langwierigen
Geburten erzielt. Die Hypnosetherapie in der Geburtshilfe ist noch eine
relativ neue Therapie, doch wird immer mehr angewendet! Hypnobirthing
ist seit Jahren in den USA sehr bekannt und beliebt. Weitere Informationen
finden Sie in dem informativen Ratgeber: Hypnobirthing
Aus dem Bereich der Biochemie nach Dr. Schüßler kommt die Nr.
5 Kalium Chloratum D6 in Frage. Dieses biochemische Mittel hilft Ihnen,
dass die Ängste Sie nicht überrollen, dass Sie zu einer inneren
Ruhe finden und es Ihnen leicht fällt Neues zu meistern. Wenn Sie
eine starke innere Anspannung fühlen, dann unterstützt Sie die
Nr. 7 Magnesium Phosphoricum D6, am besten als Heiße 7 (10 Tabletten
in heißem Wasser auflösen).
Büchertipp: Die
12 Salze des Lebens
Lassen Sie sich nicht verunsichern, stehen Sie zu Ihren Gefühlen
und Ängsten, informieren Sie sich, tun Sie sich etwas Gutes und glauben
Sie an sich selbst. Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers wahr und
ernst, denn Körper, Geist und Seele sind eine Einheit.
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