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letzte Änderung:
02.01.2012

Angst vor der Geburt
Angst vor der Geburt

 
 

Viele schwangere Frauen haben in den letzten Wochen vor der Entbindung Angst vor der Geburt, Angst vor den Schmerzen und dem Neuen, was kommt. Diese Ängste sind normal, sicher wird jede Schwangere Ängste haben, manche weniger, manche mehr. So wie jede Frau individuelle Empfindungen hat. Was können Sie tun, dass die Angst Sie nicht auffrisst? Wichtig ist in jedem Fall, hören Sie nicht auf die Schauergeschichten, die manche Frauen über die Geburt ihrer Kinder erzählen. Stimmen Sie sich positiv auf die Geburt ein. Wenn Sie Fragen zum Geburtsablauf haben, stellen sie diese Ihrer Hebamme oder im Geburtsvorbereitungskurs.

Natürlich ist der Austausch mit Müttern, die schon Kinder geboren haben sehr wichtig, aber negative Erlebnisse und Berichte, machen Ihnen noch mehr Angst, das ist jetzt im Moment nicht sehr nützlich. In fast allen Krankenhäusern gibt es Tage, an denen die Entbindungsstation und natürlich auch der Kreissaal besucht werden kann. Schauen Sie sich in Ruhe alles an, sprechen Sie auch mit den Hebammen der Klinik. Stellen Sie Ihre Fragen, z.B. wieviele Dammschnitte werden jährlich vorgenommen, welche Schmerzmittel werden angeboten, gibt es alternative Möglichkeiten, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu gebären z.B. Geburtshocker, Wassergeburt usw. Dadurch schaffen Sie sich Klarheit und auch Sicherheit.

Denken Sie in den letzten Wochen vor dem bevorstehenden Entbindungstermin an sich, hören Sie Entspannungsmusik, machen Sie Meditation oder Autogenes Training.

Wer seine Ängste sanft behandeln möchte, kann mit Bachblüten große Erfolge erzielen:

Bachblüten zur Unterstützung der Geburt:

Mimulus – Angst vor Schmerzen, Krankenhaus usw.
Aspen – Angst vor Unbekanntem
White Chestnut – viele Gedanken schwirren im Kopf herum
Rescue Tropfen – bei Ausnahmezuständen
Olive – körperliche und seelische Erschöpfung

Stellen Sie sich Ihre Mischung zusammen, Bachblüten haben keinerlei Nebenwirkungen und wirken sanft auf Ihre Seele ein.



Akupunktur kann bei starken Ängsten sehr entspannend wirken, suchen Sie sich einen Arzt, der auch Akupunktur bei Schwangeren anbietet aus, in diesem Bereich ist viel Erfahrung notwendig. Ebenfalls hilft die Akupunktur bei der Geburt sehr gut, die Geburtszeit wird verkürzt, der Muttermund öffnet sich leichter, sie wirkt sehr schmerzlindern. Wer Angst vor Nadeln hat, kann auch auf die Akupressur zurückgreifen. Die Akupunktur ist sehr gut um Schmerzen zu bekämpfen, die Geburtszeit zu verkürzen und zur sanften Öffnung des Muttermundes. Eine erfahrene Hebamme kann Sie während der Geburt betreuen.

Schmerzen während der Geburt müssen nicht sein! Alternative Methoden haben sich in der Geburtshilfe bewiesen und werden heute immer häufiger auch in Krankenhäusern angewendet.

Homöopathische Arzeimittel können sehr schnelle und wirksame Hilfen bieten, hier ist eine erfahrene Hebamme mit ausreichend homöopathischen Kenntnissen sehr wichtig. Eine Einnahme ohne die Betreuung der Hebamme ist kurz vor der Geburt nicht zu empfehlen. Sollte Ihre Hebamme keine homöopathischen Kenntnisse haben, dann können Sie auch einen klassisch arbeitenden Homöopathen zu Rate ziehen.

Büchertipp: Homöopathie ganz weiblich

Die bekannte Hebamme Ingeborg Stadelmann hat die Aromatherapie im Kreissal bekannt gemacht.
Einige ätherische Öle, die häufig eingesetzt werden:


Rose - die Königin der Blumen, weiblich, öffnend
Jasmin - sich auf die Geburt einlassen, krampflösend
Muskatellasalbei - krampflösend, wenn die Geburt ins Stocken gerät
Melisse - beruhigend, bei starker Nervosität

Die Aromaöle können in eine Duftlampe gegeben werden oder in ein Trägeröl.

Das Entspannungsbad ist bei Hebammen sehr beliebt , es wirkt krampflösend, beruhigend und entspannend. Das Entspannungsbad kann als Badezusatz Totes Meer Salz enthalten oder auch eine Mischung aus ätherischen Ölen mit Sahne oder einer anderen Trägersubstanz sein.

Einige Hebammen und Geburtshelfer wenden auch TENS oder die Neuraltherapie an. Beide wirken sehr gut bei starken Schmerzen. Sind Sie sehr schmerzempfindlich, dann wenden Sie sich an Ihren Gynäkologen/Gynäkologin und fragen Sie, ob sie eine der beiden oben geannten Methoden anwendet.

Hypnose hat sehr gute Erfolge bei schmerzhaften und auch langwierigen Geburten erzielt. Die Hypnosetherapie in der Geburtshilfe ist noch eine relativ neue Therapie, doch wird immer mehr angewendet! Hypnobirthing ist seit Jahren in den USA sehr bekannt und beliebt. Weitere Informationen finden Sie in dem informativen Ratgeber: Hypnobirthing

Aus dem Bereich der Biochemie nach Dr. Schüßler kommt die Nr. 5 Kalium Chloratum D6 in Frage. Dieses biochemische Mittel hilft Ihnen, dass die Ängste Sie nicht überrollen, dass Sie zu einer inneren Ruhe finden und es Ihnen leicht fällt Neues zu meistern. Wenn Sie eine starke innere Anspannung fühlen, dann unterstützt Sie die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum D6, am besten als Heiße 7 (10 Tabletten in heißem Wasser auflösen).

Büchertipp: Die 12 Salze des Lebens

Lassen Sie sich nicht verunsichern, stehen Sie zu Ihren Gefühlen und Ängsten, informieren Sie sich, tun Sie sich etwas Gutes und glauben Sie an sich selbst. Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers wahr und ernst, denn Körper, Geist und Seele sind eine Einheit.







©Das Gesundheitsportal, Röntgenstraße 19, D-97230 Estenfeld, www.alinasan-gmbh.de

 
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