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letzte Änderung:
16.11.2018

Trennung vom langjährigem Partner
Trennung vom langjährigem Partner

 


Jeden Tag trennen sich Paare – doch wenn es dann einen selbst betrifft, steht man vor den Trümmern der eigenen Beziehung. Wie also soll man sagen, dass es aus ist? Das Sie sich trennen möchten, ohne wenn und aber! Wichtig ist auf jeden Fall, dass sobald Sie die ersten Zweifel an der Beziehung verspüren, offen mit Ihrem Partner darüber reden, dass Probleme die Partnerschaft belasten und Sie an eine Trennung denken. Dieses Vorgehen ist besser, als Probleme zu überdecken, bis dann alles explodiert. Natürlich gilt dies nicht, wenn Sie in einer gewalttätigen Partnerschaft feststecken und Angst haben müssen, dass Ihr Partner durchdreht, dann sollten Sie sich professionelle Hilfe holen.

So kann Ihr Partner reagieren, sich ändern, sich klar werden, was er möchte und vielleicht findet sich ein Weg aus der Misere.
Leider ist es häufig so, dass Männer Probleme nur allzu gerne verdrängen, sich ihnen nicht stellen oder der Frau nicht glauben,
dass sie an Trennung denkt. Wenn die Partnerin dann sagt, es ist aus, ich trenne mich von dir, ist es oft wie aus heiterem Himmel, dann wacht der Partner auf und hat nicht selten Angst seine Partnerin für immer zu verlieren. Er hat die Lage dann begriffen und ist oft bereit an der Beziehung zu arbeiten. Hier kann vielleicht noch die Beziehung wieder intakt werden, wenn beide Partner daran arbeiten.

Büchertipp: Entdecke den Lebenskünstler in Dir

Sicher plagen auch Sie Schuldgefühle, denn gerade in längeren Beziehungen hat man sich aneinander gewöhnt, man möchte den Partner nicht verletzen. Denken Sie daran, wenn Sie von heute auf morgen die Trennung durchziehen, tun Sie Ihrem Lebenspartner sehr weh, die Gefühle drohen häufig überzukochen, der Partner reagiert geschockt. Jede Trennung fügt Schmerzen zu, tut dem Verlassenen weh. Niemand hat Schuld, wenn er sich trennt, wenn sich Lebenswege verändern, manchmal ist es der einzige Weg, wieder zu sich selbst zu finden, neue Lebensfreude zu gewinnen. Bleiben Sie beim Trennungsgespräch sachlich, sprechen Sie von sich und Ihren Beweggründen die Beziehung zu beenden, lassen Sie sich nicht hinreißen, den Partner zu beleidigen oder ihn mit gewissen Bemerkungen zu verletzen.

Das Sie im Affekt vielleicht auch mal deutlicher werden, was Ihnen an der Beziehung nicht gefallen hat, ist normal und nicht schlimm. Versuchen Sie trotz allem Ihren Partner zu respektieren, auch wenn Sie glauben, dass er Ihnen Ihr Leben zerstört hat. Es ist also wichtig sinnlose Eskalationen zu vermeiden. Häufig bricht bei Ihrem Lebenspartner dann der Schmerz hervor.

Auch wenn er immer distanziert war und seine Gefühle niemals offen mitgeteilt hat, kann es plötzlich zu heftigen Gefühlsausbrüchen kommen. Männer können Gefühle, Liebe usw. häufig nicht zeigen, durch Arbeit, Stress und andere Probleme stand die Beziehung vielleicht immer hinten an, war niemals so im Vordergrund, obwohl der Partner sich in der Beziehung sehr wohlgefühlt hat.

Wichtig ist für beide, dass Freunde oder Verwandte helfen, die Trennung durchzustehen, für sie dazu sein. Eine Trennung ist niemals einfach, sie hinterlässt auch ihre Spuren, gerade nach einer langjährigen Beziehung. Beide Partner haben einander geprägt, daher sollte der Respekt vor dem Partner im Vordergrund stehen.

Büchertipp: Trennung ohne Rosenkrieg


Tipps für das Trennungsgespräche:


-
bleiben Sie sachlich
- sprechen Sie in "Ich-Botenschaften" - Ich trenne mich weil, ....
- keine Vorwürfe oder Beschuldigungen
- sprechen Sie ruhig und sachlich
- beginnen Sie keinen Streit
- führen Sie das Trennungsgespräch erst, wenn Sie sicher sind
- wenn Ihr Partner labil ist, bitten Sie nach dem Gespräch einen Freund bei dem Verlassenen zu bleiben
- lassen Sie sich nicht erpressen

Tipps bei Trennung für den Verlassenen:

- gönnen Sie sich Zeit für sich selbst (Hobbies ausbauen, sich selbst etwas Gutes tun)
- stehen Sie zu Ihrer Trauer (wenn eine Beziehung auseinanderbricht, dann tut es meist weh)
- halten Sie Abstand zum Ex-Partner (versuchen Sie Ihr eigenes Leben zu leben)
- vermeiden Sie den Schmerz durch Alkohol oder Zigaretten zu unterdrücken
- versuchen Sie einen geregelten Tagesrhythmus einzuhalten
- suchen Sie sich bei seelischen Problemen professionelle Hilfe (z.B. Coaching bei Scheidung usw.)
- achten Sie darauf, dass Wut und Hass nicht überhand nehmen, im Zweifelsfalle lassen Sie sich beraten
- stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein (notieren Sie sich, wo Ihre Stärken liegen)

Finden Sie als Verlassener wieder Ihren Platz im Leben, dass wird einige Zeit dauern. Betrachten Sie die Situation
nicht nur von Ihrer Seite, sondern auch aus der Perspektive Ihres Ex-Partners. Denn nur so kann sich ein gesamtheitliches
Bild ergeben. Seien Sie ehrlich und offen zu sich selbst. Führen Sie vertrauensvolle Gespräche mit Freunden oder einem
Therapeuten, achten Sie darauf, dass Sie Ihren Ex-Partner nicht defamieren oder bloßstellen, dass würden Sie selbst auch
nicht wollen. Von Dritten können Sie Zuspruch und Unterstützung erfahren, Sie spüren dann auch, dass Sie nicht alleine sind.
Achten Sie auf Ihren Körper und Ihre Kräfte, regenerieren Sie sich, auch wenn es am Anfang schwer fällt, für sich selbst zu sorgen.
Manchmal wird die Sehnsucht nach Ihrem Ex-Partner aufleuchten, dann spüren Sie diesen Emotionen nach und üben Sie sich im
"Loslassen".

Büchertipp: Trennung als Aufbruch

Begleiten Sie die Trennung mit Bachblüten:

Star of Bethlehem: für den Trennungsschock
Sweet Chestnut - Grenze der Belastbarkeit ist erreicht
Aspen - Angst vor dem Verlassenwerden
Walnut - neue Lebenssituation besser meistern
Holly - Eifersucht
Mimulus - Ängstlichkeit
Honeysuckle - erlittenen Verlust, dem Vergangenen nachweinen
Willow - mit dem Schicksal hadern
White Chestnut - Gedanken nur an "die eine Person"

Wählen Sie die für sich passenden Bachblüten aus, lassen Sie sich von einem
fachkundigen Bachblütenberater beraten, wenn Sie unsicher sind.

Büchertipp: Trennung in Liebe

Ein schöner Gedanke zum Schluss:


Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

(Talmud)







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