| Bei normalem Geburtsverlauf kann die Unterwassergeburt in Betracht
gezogen werden. Das warme Wasser wirkt sehr entspannend und wohltuend,
die Eröffnungsphase ist kürzer, die Wehen sind weniger stark
und werden häufig
auch als weniger schmerzhaft empfunden. Heute weiß man, dass die
Unterwassergeburt sehr sanft ist. Die Gebärende kann sich frei im
Wasser
bewegen und findet die Stellung, die für sie die geeigneteste ist.
Die Unterwassergeburt kann für jede Gebärende etwas sehr schönes
sein,
natürlich sollten auch Sie sich zuerst mit Ihrer behandelnden Gynäkologin
oder Ihrem Gynäkologen besprechen und abwägen, ob auch für
Sie eine Unterwassergeburt in Frage kommt.
Bei folgenden Indikationen ist die Unterwassergeburt nicht geeignet:
- Steisslage
- Zwillige
- Frühgeburten
- Risikoschwangerschaften
- Grünem Fruchtwasser
- Schlechter Herztonkurve
Die Herztöne des Kindes können heute mit dem Herztonschreiber
auch unter Wasser aufgezeichnet werden. So ist die Überwachung der
Geburt lückenlos.
Nach der Geburt wird das Neugeborene sanft aus dem Wasser gehoben werden
und dann in Ihre Arme gelegt werden, erst dann beginnt es zu atmen.
Achten Sie darauf, dass bei der Unterwassergeburt eine Hebamme und wenn
möglich auch ein Arzt dabei ist, damit bei Problemen sofort eingegriffen
werden kann. Denn sollte es zu Komplikationen kommen, müssen Sie
sofort aus dem Wasser. |