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letzte Änderung:
14.01.2017

Die Unterwassergeburt
Die Unterwassergeburt

 


Bei normalem Geburtsverlauf kann die Unterwassergeburt in Betracht gezogen werden. Das warme Wasser wirkt sehr entspannend und wohltuend, die Eröffnungsphase ist kürzer, die Wehen sind weniger stark und werden häufig auch als weniger schmerzhaft empfunden. Heute weiß man, dass die Unterwassergeburt sehr sanft ist. Die Gebärende kann sich frei im Wasser bewegen und findet die Stellung, die für sie die geeigneteste ist. Die Unterwassergeburt kann für jede Gebärende etwas sehr schönes sein, natürlich sollten Sie sich zuerst mit Ihrer behandelnden Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen besprechen und abwägen, ob auch für Sie eine Unterwassergeburt in Frage kommt.

Achten Sie bei der Auswahl der Klinik darauf, dass Wassergeburten häufig durchgeführt werden und die Gebärwanne in einem schönen Ambiente steht. Wenn nötig, sprechen Sie mit mehreren Entbindungskliniken und schauen Sie sich diese auch an. Bei einer Wassergeburt sollten die Wehen nicht vor der 38. Woche einsetzen, denn vorher ist eine Wassergeburt zum Schutz des ungeborenen Kindes nicht durchführbar. Wie auch unten aufgeführt, sind Wassergeburten bei Zwillingen nicht möglich, ebenfalls nicht wenn sich das Ungeborene in der Steißlage befindet.

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Die positiven Seiten der Wassergeburt:

- es werden weniger Schmerzmittel benötigt
- die Geburt geht schnell voran
- es werden kaum Dammschnitte durchgeführt
- es kommt auch seltener zu Dammrissen
- ein höheres Wohlgefühl bei der werdenden Mutter
- eine entspanntere Atmosphäre

Die Wassergeburt ist heute in vielen Krankenhäusern bereits im Leistungsprogramm enthalten. Die Wassergeburt ist hygienisch unbedenklich, Auch wenn etwas Blut oder Fruchtwasser in die Wanne gelangen, ist dies nicht weiter schlimm, da es sich um körpereigene Keime handelt. Wenn das Wasser abkühlt, kann warmes Wasser zugeführt werden. Viele Frauen fragen sich, ob die Wehen im Wasser schlimmer sind oder nicht. Das Schmerzempfinden ist bei allen Frauen unterschiedlich, man kann aber allgemein sagen, dass Wehen im Wasser effektiver sind und einige Frauen empfinden die Wehen während einer Wassergeburt als weniger schmerzhaft.

Bei einer Wassergeburt geht die Geburt oftmals schneller voran. Das Wasser hat einen wehenfördernden Effekt, der von vielen Geburtshelfern gerne genutzt wird. Ob der werdende Vater auch in die Gebärwanne mit soll, ist unklar, in einigen Kliniken ist dies möglich, aber nicht in allen. Auf jeden Fall kann der werdende Vater am Beckenrand sitzen und Sie stützen und für Sie da sein. Alle Wannen sind so konzipiert, dass Sie nicht ausrutschen oder nach unten rutschen. Es gibt Haltegriffe und Seile an denen Sie sich festhalten können. Die Herztöne des Kindes können heute mit dem Herztonschreiber auch unter Wasser aufgezeichnet werden. So ist die Überwachung der Geburt lückenlos möglich.

Büchertipp: Das Wassergeburten Buch

Nach der Geburt wird das Neugeborene sanft aus dem Wasser gehoben und dann in Ihre Arme gelegt werden, erst dann beginnt es zu atmen. Achten Sie darauf, dass bei der Unterwassergeburt eine Hebamme und wenn möglich auch ein Arzt dabei ist, damit bei Problemen sofort eingegriffen werden kann. Denn sollte es zu Komplikationen kommen, müssen Sie sofort aus dem Wasser. Für alle Untersuchungen von Seiten der Hebamme oder des Arztes müssen Sie nicht aus der Wanne steigen. Ebenfalls sind Tastbefunde unter Wasser möglich.

Ihr Baby ist mit Wasser vertraut, denn es war 9 Monate im Fruchtwasser. Es hat somit einen Tauchreflex. Dieser verhindert, dass Wasser in die Lunge des Babys kommt. Sobald das Kind mit der Luft in Berührung kommt, öffnet es Mund und Nase zum Atmen. Die Wassergeburt ist somit auch für Ihr Kind sicher. Sie können Ihr Baby noch in Ruhe in der Wanne begrüßen und manchmal kann sogar die Plazenta noch im Wasser geboren werden, dies kommt auf die Entbindungsklinik an. Eine Wassergeburt ist ein wunderschönes Erlebnis für Sie und Ihr Kind!


Bei folgenden Indikationen ist die Wassergeburt nicht geeignet:

- Steisslage
- Zwilligen
- Frühgeburten
- Risikoschwangerschaften
- grünes Fruchtwasser
- schlechte Herztonkurve

Hier können Sie sich weiter informieren:

- Geburt als Fest
- Elterninitiative Wassergeburt
- Die Wassergeburt - Delphisart


Zitat: Wir verändern die Welt, indem wir uns verändern. – Seneca -

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