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letzte Änderung:
15.05.2013

Urintherapie
Urintherapie

 

Wie untersuchte man früher Urin?


Behandler früherer Zeiten legten sehr großen Wert auf das Ausscheidungsprodukt „Urin“!

Man untersuchte auf:

~ Geruch
~ Farbe
~ Menge
~ Konsistenz
~ auf Geschmack


Kurzes Lecken sagte mehr aus, als jede
Symptomatik die ein Kranker angab.

Bedeutung der Frühdiagnose

~ möglicher Hinweis auf Erkrankungen

~ oft auch bei Pat. die über keinerlei
Beschwerden klagen

~ mannigfache Beschwerden, die zu
vielen KH passen können,

~ Urin hilft bei Diagnositk weiter

~ bei bestehender Erkrankung eine
kostengünstige, wirksame Überwachung d.
Krankheitsablaufes und d. Behandlung

Büchertipp: Urintherapie

Urinuntersuchungen bieten unstreitbare Vorteile:


~ nicht invasiv

~ können überall ohne großen technischen
Aufwand durchgeführt werden

~ sofortige Anzeige der Ergebnisse:

~ Farbe

~ Geruch

~ Aussehen

~ Phänomene

~ Stixfelder


Es muß allerdings sehr sorgfältig ausgewertet werden

~ gleichermaßen bei Stixdiagnostik

~ bei Verwendung von Chemikalien


Das Erkennen einer Krankheit ist schon der halbe Weg der Besserung

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

~ nach jeder Behandlung gehört eine Mehrfachkontrolle der pathologischen Werte

~ Urinstix

~ Sind die Keime weg?
(Leuko, Nitrit)

~ Sind noch Gallenfarbstoffe da?
(Bilirubin)

~ Reicht die Flüssigkeitsmenge?

~ Ist noch Blut im Urin zu finden?
(Erythrozyten)

~ Ernährt er sich richtig?
(Harnsäure, pH)

Büchertipp: Shivawasser

Harnschau:

~ Haben die Medikamente gewirkt?

~ Passen sie zu dem Patienten u. seinem
Beschwerdebild?

~ Hält sich der Pat. an meine Vorgaben?

~ Hinsichtlich Lebensweise, Ernährung,
Medikamenteneinnahme?


Alle pathologischen Werte der Harnschau müssen zurückgehen.

Was ist ein normaler Urin?

~ Farbe: hellgelb bis dunkelgelb
~ bei Kindern auch grünlich

~ Männerurin ist dunkler als Frauenurin
und im Geruch oft stechender

~ Frauenurin ist gerne leicht trüb

~ Sommerurin ist dunkler als Winterurin

~ Trinkmenge spielt eine Rolle was d.
Farbe, den pH-Wert und das spez.
Gewicht angeht

Büchertipp: Quelle der Selbstheilung

Urinvolumen

Norm ~ 1,0 bis 1,5 l/d

Spanne ~ 0,5 bis 5 l

Polyurie ~ über 2 l/d

Oligurie ~ 100 bis 500 ml/d

Anurie ~ weniger 100ml/d

Neugeborene ~ 15 – 60 ml/d

2 Monate bis 1jährig ~ 250 – 500 ml/d

bis 3 Jahre ~ 600 – 750 ml/d

über 10 Jahre ~ 700 bis 1500 ml/d

d = 24 Stunden


Medizinische Bedeutung

Polyurie

~ excessive Flüssigkeitszufuhr
(per os oder Infusion)


Oligurie

~ stark verminderte Flüssigkeitszufuhr

~ starker Flüssigkeitsverlust
(Durchfall / Schwitzen)

Anurie

~ Akutes Nierenversagen
(Schock, Notfallsituation)

~ Schwermetallvergiftungen,
vor allem Quecksilber

Pollakisurie


~ Häufige Blasenentleerung bei minimaler Harnmenge

~ oft bei Blasenentzündungen (Reizblase)

~ Prostataerkrankungen

~ Schwangerschaft


Nykturie

~ mehrmaliges Urinieren während d. Nacht

~ oft bei Prostatavergrößerungen

~ Herzinsuffizienz

Büchertipp: Lebenssaft Urin

Empfehlungen für die Urinstix-Untersuchungen

~ der erste Morgenurin

~ nicht älter als 3 Stunden

~ steriles, verschlossenes Glas

~ Spontanurin ist auch möglich

~ Tagesurin ist stets Belastungsurin
~ Veränderung durch:
~ Nahrung,
~ körperliche Belastung
~ Medikamenteneinnahme

~ generell Mittelstrahlurin

~ Einmalbehältnisse (Apotheke)

~ innerhalb der folgenden Stunde
analysieren, bzw. im Kühlschrank
zwischenlagern, v.d. Untersuchung wieder auf
Raumtemperatur anwärmen

~ Stix ganz in den durchmischten Urin
eintauchen, sofort herausziehen,
überschüssigen Urin am Rand abstreifen


~ Ablesezeiten unbedingt einhalten

~ für qualitative Ergebnisse,
positiv oder negativ 30 – 60 Sec.

~ Leukos muß jedoch in jedem Fall
nach 2 Min. abgelesen werden

Büchertipp: Urin - Wasser des Lebens


Was kann den Urin verändern?


~ Ernährung
(pH, spez. Gewicht, Menge)

~ Medikamente
(Farbe, Geruch, Menge)

~ Stoffwechselstörungen
(Menge, Farbe, Geruch, pH-Wert)

~ Stress
(Farbe, Menge, pH-Wert)

~ Schaumbildung bei farblosem Urin:

Altbewährte Behandlungen mit Urin

Frischer Morgenurin ist sauer (pH 5.5 – 6)

Innerer Anwendung heilt er:

~ erkrankte Darmflora


Äußerer Anwendung heilt er:

~ Hauterkrankungen

Nach dem Essen steigt kurzfristig der pH:

~ desinfiziert

~ heilt Wunden

~ diuretische Wirkung

~ reinigt den Körper

Büchertipp: Die Heilkraft der Eigenharntherapie

Regeneration von jedem Gewebe
wird unterstützt:

~ Spurenelemente
~ Hormone
~ Vitamine
~ Aminosäuren usw.


~ genetisches Gedächtnis

~ energetisches Potential

~ frischer Urin fluoresziert

~ stärkt die bioenergetische Oberfläche
des Körpers und der Energiezentren

Was kann man mit Urin sonst noch
machen?

Trinken:
~ 1. Morgenurin (Mittelstrahlurin)

~ ca. 50 – 100 ml (nüchtern o. v.d.E.)

~ kleine Schlucke – Pausen –
immer ungerade Zahl an Schlucken

~ kann mit Kräutertee vermischt werden

~ nach dem Trinken Mund mit Wasser
spülen

~ Zähne vorher putzen (o. Fluorzahnpasta)

~ Keine chemischen Medikamente
während der Urinkur

~ Absetzen eines Medikamentes (3Tage)


Spülen des Mundes

~ gut zur Entgiftung

~ 1 EL Olivenöl einen TL Urin

~ presst und spült die Mischung durch
die Zähne

~ bis milchig

~ bzw. Ekelgefühl

~ ausspucken

Gurgeln:

~ 1 – 2 Min. mit frischem Mittelstrahlurin

~ Mit 3 Tr. Eukalyptusöl in Wasser
nachgurgeln

Büchertipp: Die Eigenharn-Behandlung


Zuführung über den Darm

~ Einläufe sind möglich

~ vor dem 1. Einlauf Darm 1 – 2 Tage
mit Glaubersalz durchputzen u. säubern

~ 50 – 100 ml Mittelstrahlurin
mit Magnetfeld 10 – 15 Min. bestrahlen
und Einlauf tätigen

~ Bei Pilzbefall: Urin mit Nelkenabsud
mischen

~ Serie von 5 Einläufen im Abstand
von 2 Tagen

Cave: Bakterien im Urin?!

Sinnvoll:
~ um Giftstoffe über den Darm auszu-
scheiden

Zuführung über die Haut

~ Badezusatz
~ Kompressen
~ Waschungen
~ Ohren- und Nasentropfen
~ intravaginal (Wirkung über
Haut / Schleimhaut)


Einreibungen

~ Ganzkörpereinreibungen

~ Hormonstörungen
~ Abwehrschwäche
~ chron. Müdigkeit
~ Rekonvaleszenz
~ Depressionen


Kompresse

~ Mittelstrahlurin vom Morgen
~ tränkt Kompresse
~ legt diese auf Ort des Geschehens
(Ausschlag, Abszeß, Schrunden)


~ Ausleitungstherapie und Nierenanregung

~ 2 uringetränkte Kompressen
verbleiben über Nacht auf der
Nierengegend des Rückens


~ Gelenkprobleme

~ Urin mit Quark vermischen
~ Kompresse 2 – 3 Std. auf das
erkrankte Gelenk (Quark krümelig)
~ Kurdauer 8 – 10 Tage
~ Heilerde hat sich ebenfalls bewährt

Offene Beine

~ Urin bis zum Eindicken einkochen

~ um die offene Stelle einstreichen

~ nicht in die offene Stelle

Massage der Fußsohle mit Urin


~ Urin enthält Harnstoff

~ Haut wird geschmeidig

~ beugt Fußpilz vor

~ Reflexzonen werden direkt u. über
Inhaltsstoffe Urin beeinflusst


Nase

~ Mittelstrahlurin durch ein Nasenloch
hoch ziehen und ausspucken

~ Nasenreflexzonen

~ Riechrezeptoren beinflussen
reflektorisch Hypophyse und
Hypothalamus

~ alle Drüsen

Urin mit Eukalyptusöl, Zitronenöl
u. Campher vermischen, per Wattestäbchen
in Nase einbringen


Sinusitis: 3 – 20 Tr. Mit Pipette einträufeln


Ohren

Zur Regeneration des Gehörs
frischer, steriler Mittelstrahlurin

(Filter verwenden)

~ täglich 3 – 5 Tr. ins Ohr träufeln

Oder:

Man setzt an:

½ ltr. guten, klaren Schnaps

1 gehäufter Esslöffel Salz

~ davon täglich 1 Schnapsglas
+ 1 ml Harn

~ tränkt einen Wattebausch und lässt
diesen Übernacht in den Ohren


Welchen Urin kann man verwenden?

~ Am besten ist der eigene Urin

~ Falls von anderen Menschen,
dann immer das gleiche Geschlecht

~ Hauptunterschied:
~ Hormonzusammensetzung

Bei Hormonerkrankungen:

~ eventuell Urin anderer Personen

~ Testosteronmangel
~ Männerurin Alter 20 – 25

~ Östrogenmangel
~ Frauenurin Alter 20 – 30
~ Urin Schwangerer

~ Urin Schwangerer hat hohen
diuretischen Effekt,

~ steigert auf Grund optimalen Hormon-
spiegel der Frau, die Abwehrlage

~ hat gute Wirkung auf eigene Hormone

~ faltenfreies Gesicht

Während Urintherapie:

~ salzarm Essen

~ scharfe Gewürze einschränken

~ beste Zeit Frühjahr und Herbst

Büchertipp: Selbstbehandlung mit Urin


Kann man Tierurin verwenden?

Naturvölker Afrikas verwenden

~ Ziegenurin
~ Ödeme, Nervenerkrankungen

~ Kamelurin
~ Hautkrankheiten ( auf d. Körper u.
in d. Ohren)
~ Warzen

~ Kuhurin
~ Gürtelrose durch Auflagen
~ Weißfleckenkrankheit

~ Hundeurin
~ Warzen
~ Hautentzündungen


Welchen Urin benutzt man am besten?


~ frischen Urin, sofort nach dem Ablassen

~ kühlt er ab, verliert er seine
Eigenschaften (s. Vortrag pH-Wert usw)

~ Vor Behandlung, egal wie:

Immer auf Bakterien untersuchen


~ durch Colibakterien, Enterokokken,
Streptokokken, Pilze usw. gelangen
in den Körper u. können starke
Erkrankungen verursachen


Tipp


~ Bakterienfilter verwenden
(wie für Augentropfen)

~ Apotheke hilft weiter

~ Urin per Spritze durch Filter drücken

~ dann verwenden

~ Zusatz von Phenol ist aus toxischen
Erwägungen zu vermeiden

Urin ist zwar immer Urin,
schwankt jedoch nach Tageszeit


Morgenurin:

~ Hormonspiegel am höchsten

~ eignet sich für welke Haut

~ gegen Hormonstörungen

Nachmittagsurin:

~ hat viele Vitamine, Minralien,
Stoffwechselsprodukte


Nächtlicher Urin: ( 18.00 – 02.00)

~ als Nosode einsetzen (Heilpraktiker)


1. Urin am Morgen:
~ sofern keine Nykturie besteht

~ beide Komponenten

~ Heilung der eigenen Krankheit

~ Stabilisierung des Hormonsystems

~ deshalb stets der beste zur Therapie

Urin den man trinkt

~ stets nur Mittelstrahlurin

~ erster Spritzer reinigt Harnröhre

~ Endharn bringt den Schlick der
Blase (Restharn)

~ niemals bei Streß


~ 2 – 3 Tage abwarten,
bis Gefühlslage abgeklungen ist

~ Urin mit Kräutertee vermischen

~ reduziert Ekelgefühl

~ Spritzen von Eigenurin (Arzt / Hp)

~ Maximale Energie der Meridiane

~ Mondstand

~ zunehmender Mond:

~ Mangelzustände herrschen vor

~ Organ soll gestärkt werden

abnehmender Mond:

~ Giftstoffe

~ Organe dämpfen (itis Erkr.)

Büchertipp: Gesund durch Eigenharn

© Angelika Gräfin Wolffskeel, Heilpraktikerin, Eichenweg 4,
97950 Gerchsheim, Telefon 0 93 66/9 92 77,
www.graefin-wolffskeel.de, praxis@graefin-wolffskeel.de

 
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