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letzte Änderung:
02.01.2012

Keine Lust auf Sex?
Keine Lust auf Sex?

 

Wenn im Bett nichts mehr läuft – was dann?


Jede 8. Partnerschaft hat Probleme beim Sex, nach jahrelanger Beziehung ist die Lust auf den Partner eingeschlafen. Doch beide Partner wünschen sich Nähe und Sex. Das Austauschen von Zärtlichkeiten ist zurückgegangen, die Frau kommt nicht mehr zum Höhepunkt und empfindet Sex als lustlos. Mann und Frau sind sehr unterschiedlich in ihren Gefühlen. Für Männer bedeutet Sex intime Nähe, für Frauen entseht durch intime Nähe Sex. Dies ist eine häufige Ursache für Sexprobleme. Wenn die Frau nur kuscheln möchte, der Mann sofort an Sex und das Vorspiel denkt, um möglichst sofort zum Orgasmus zu kommen, kann es nur zu Problemen kommen. Kuscheln, romantische Stunden müssen nicht immer zum Sex führen.

Ein großes Problem ist es, dass viele Ihren Partner bzw. Partnerin nicht mehr als ihren Geliebten/Geliebte ansehen, sondern als Papa oder Mama. Die erotische Anziehungskraft geht manchmal verloren, wenn das Paar nicht sich nicht mehr als Paar sondern nur noch als Eltern ansieht. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass zum Beispiel der Mann, die Frau nur noch als sorgende Mutter für seine Kinder ansieht, so dass diese dann tabu ist und für ihn keine Sexpartnerin mehr darstellt. Was können Sie tun, werden Sie sich jetzt fragen? Am besten nehmen Sie sich 1 x in der Woche Zeit für sich als Paar. Achten Sie darauf, dass Sie diese Zeit auch tatsächlich nehmen und Sie sich nicht davon abhalten lassen, wenn Stress und Hektik überhand nehmen. Ein wichtiger Tipp, Mann und Frau sollten darauf achten, sich auch für den anderen adrett zu kleiden und sich schön zu machen,
denn im Alltag wird dies oft vergessen. Sprechen Sie immer auch über sexuelle Wünsche, denn sonst geraten diese in den Hintergrund und werden vielleicht woanders ausgelebt. Daher ist Offenheit sehr wichtig, auch in einer Zeit, da die sexuelle Lust auf einer niedrigen Flamme ist.

Büchertipp: Sexualität mit Leib und Seele




Unterschätzen Sie niemals den starken Einfluss von Beruf, Karriere und Stress. Wie oft denkt man, der Partner hat eine Geliebte, dabei ist es der Stress in der Firma. Gerade in der heutigen angespannten wirtschaftlichen Lage, hat jeder Angst um seinen Arbeitsplatz. Überstunden, längere Arbeitszeiten gehören fast schon zum guten Ton. Dagegen kann man vielleicht nichts tun, doch sollten Sie trotzdem einen Ausgleich finden. Wie wäre es mit sportlichen Aktivitäten, Yoga, Autogenes Training, Meditation usw. Denken Sie daran, nur das, was Ihnen Spaß macht, lässt Sie auch entspannen. Also Entspannung ist das A und O für eine schöne und kraftvolle Sexualtität.


Ein großer Lustkiller sind auch Spannungen in der Beziehung oder eine krampfhafte Harmonie. In jeder Partnerschaft gibt es Spannungen und Auseinandersetzungen. Suchen Sie das Gespräch, Probleme besprechen Sie am besten gleich und schieben sie nicht auf die lange Bank. Denn versteckte Spannungen führen sehr schnell zur sexuellen Unlust. Auf lustlosen Sex sollten Sie ganz verzichten, denn dann stirbt die Lust vollständig. Sex lebt von Hingabe, Erotik und Begierde. Wenn Sie sich im Bett langweilen, haben Sie bald keine Lust mehr miteinander zu schlafen. Nur wenn beide Partner Lust haben, kann Sex zur schönsten Sache der Welt werden. Vergleichen Sie Ihren Mann nicht mit Superman, der immer Lust hat und immer bereit ist. Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, hat mal mehr Lust auf Sex, mal weniger. Suchen Sie das Gespräch zu Ihrem Partner, in Ruhe lassen sich gegensätzliche Fragen besser klären. Wenn Sie einmal andere Stellungen oder Sexpraktiken ausprobieren möchten, dann sprechen Sie vorher darüber, damit eine befriedigende Sexualität erlebt werden kann.

Büchertipp: Auf den Schwingen weiblicher Sexualität

 

Zitat:
„Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen."
Konfuzius




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