Wenn im Bett nichts mehr läuft – was dann?
Jede 8. Partnerschaft hat Probleme beim Sex, nach jahrelanger Beziehung
ist die Lust auf den Partner eingeschlafen. Doch beide Partner wünschen
sich Nähe und Sex. Das Austauschen von Zärtlichkeiten ist zurückgegangen,
die Frau kommt nicht mehr zum Höhepunkt und empfindet Sex als lustlos.
Mann und Frau sind sehr unterschiedlich in ihren Gefühlen. Für
Männer bedeutet Sex intime Nähe, für Frauen entseht durch
intime Nähe Sex. Dies ist eine häufige Ursache für Sexprobleme.
Wenn die Frau nur kuscheln möchte, der Mann sofort an Sex und das
Vorspiel denkt, um möglichst sofort zum Orgasmus zu kommen, kann
es nur zu Problemen kommen. Kuscheln, romantische Stunden müssen
nicht immer zum Sex führen.
Ein großes Problem ist es, dass viele Ihren Partner bzw. Partnerin
nicht mehr als ihren Geliebten/Geliebte ansehen, sondern als Papa oder
Mama. Die erotische Anziehungskraft geht manchmal verloren, wenn das Paar
nicht sich nicht mehr als Paar sondern nur noch als Eltern ansieht. Vereinfacht
ausgedrückt bedeutet dies, dass zum Beispiel der Mann, die Frau nur
noch als sorgende Mutter für seine Kinder ansieht, so dass diese
dann tabu ist und für ihn keine Sexpartnerin mehr darstellt. Was
können Sie tun, werden Sie sich jetzt fragen? Am besten nehmen Sie
sich 1 x in der Woche Zeit für sich als Paar. Achten Sie darauf,
dass Sie diese Zeit auch tatsächlich nehmen und Sie sich nicht davon
abhalten lassen, wenn Stress und Hektik überhand nehmen. Ein wichtiger
Tipp, Mann und Frau sollten darauf achten, sich auch für den anderen
adrett zu kleiden und sich schön zu machen,
denn im Alltag wird dies oft vergessen. Sprechen Sie immer auch über
sexuelle Wünsche, denn sonst geraten diese in den Hintergrund und
werden vielleicht woanders ausgelebt. Daher ist Offenheit sehr wichtig,
auch in einer Zeit, da die sexuelle Lust auf einer niedrigen Flamme ist.
Büchertipp:
Sexualität
mit Leib und Seele
Unterschätzen Sie niemals den starken Einfluss von Beruf, Karriere
und Stress. Wie oft denkt man, der Partner hat eine Geliebte, dabei ist
es der Stress in der Firma. Gerade in der heutigen angespannten wirtschaftlichen
Lage, hat jeder Angst um seinen Arbeitsplatz. Überstunden, längere
Arbeitszeiten gehören fast schon zum guten Ton. Dagegen kann man
vielleicht nichts tun, doch sollten Sie trotzdem einen Ausgleich finden.
Wie wäre es mit sportlichen Aktivitäten, Yoga, Autogenes Training,
Meditation usw. Denken Sie daran, nur das, was Ihnen Spaß macht,
lässt Sie auch entspannen. Also Entspannung ist das A und O für
eine schöne und kraftvolle Sexualtität.
Ein großer Lustkiller sind auch Spannungen in der Beziehung oder
eine krampfhafte Harmonie. In jeder Partnerschaft gibt es Spannungen und
Auseinandersetzungen. Suchen Sie das Gespräch, Probleme besprechen
Sie am besten gleich und schieben sie nicht auf die lange Bank. Denn versteckte
Spannungen führen sehr schnell zur sexuellen Unlust. Auf lustlosen
Sex sollten Sie ganz verzichten, denn dann stirbt die Lust vollständig.
Sex lebt von Hingabe, Erotik und Begierde. Wenn Sie sich im Bett langweilen,
haben Sie bald keine Lust mehr miteinander zu schlafen. Nur wenn beide
Partner Lust haben, kann Sex zur schönsten Sache der Welt werden.
Vergleichen Sie Ihren Mann nicht mit Superman, der immer Lust hat und
immer bereit ist. Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, hat mal mehr Lust auf
Sex, mal weniger. Suchen Sie das Gespräch zu Ihrem Partner, in Ruhe
lassen sich gegensätzliche Fragen besser klären. Wenn Sie einmal
andere Stellungen oder Sexpraktiken ausprobieren möchten, dann sprechen
Sie vorher darüber, damit eine befriedigende Sexualität erlebt
werden kann.
Büchertipp:
Auf den Schwingen weiblicher Sexualität
Zitat:
„Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen."
Konfuzius
Weitere Themen:
Aphrodisiaka
Ohrkerzentherapie
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