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letzte Änderung:
14.01.2017

Naturheilkundliche Tipps für die Wechseljahre
Naturheilkundliche Tipps für die Wechseljahre



Wechseljahre - Sei wandelbar!


Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase, die im Alter zwischen 45-55 Jahren auftritt. Diese Lebensphase ist geprägt von der Wandlung. Es wandelt sich der Körper, aber auch die Seele. Die körperliche Veränderung zeigt sich durch Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Depressionen, Scheidentrockenheit, Libidoverlust und trockene Haut. Die typischen Wechseljahrsbeschwerden lassen sich sehr gut mit pflanzlichen und natürlichen Mitteln behandeln. Nutzen Sie die Zeit der Wandlung für sich. Was wünschen Sie sich vom Leben? Was möchten Sie noch erleben? Möchten Sie wieder in den Beruf einsteigen oder vielleicht sogar etwas ganz Neues machen? Wechseljahre sind Wandeljahre, sie führen Frauen in eine neue Lebensphase. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel Naturheilmittel vor, die Ihnen helfen, Wechseljahrsbeschwerden, die möglicherweise auftreten werden, sanft zu heilen oder zu lindern!

Büchertipp: Weisheit der Wechseljahre



Rotklee bei Wechseljahrsbeschwerden

Rotklee, der manchmal auch Wiesenklee genannt wird, ist reich an Phytoöstrogenen. Phytoöstrogene haben eine ähnliche Wirkung wie das körpereigene Östrogen. Durch die Einnahme von Rotklee wird die körpereigene Östrogenproduktion ergänzt. So schützt die Einnahme von Rotklee vor den bekannten hormonabhängigen Erkrankungen wie z.B. Osteoporose, Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Scheidentrockenheit, Nervosität und Libidoverlust. Rotklee ist sehr gut verträglich, bei bestehenden Krebserkrankungen muss vor einer Einnahme der behandelnde Arzt konsultiert werden. Rotkleekapseln sollten als 3 monatige Kur angewendet werden!


Leinsamen bei Wechseljahrsbeschwerden

Leinsamen ist seit langem bekannt für seine östrogenartige Wirkung, er unterstützt das körpereigene Hormonsystem. Die im Leinsamen enthaltenen hormonähnlichen Stoffe nennen sich Lignane. Ebenfalls ist Leinsamen reich an Omega-3-Fettsäuren, die für unseren menschlichen Organismus sehr wichtig sind. Besonders positiv wirkt Leinsamen bei der Behandlung von Scheidentrockenheit, Osteoporose und trockener Haut. Leinsamen kann sehr gut als Leinsamenöl zu sich genommen werden, z.B. Pellkartoffeln mit Leinölquark oder 1 TL geschroteter Leinsamen (z.B. Linusit Leinsamen) im Müsli.


Soja bei Wechseljahrsbeschwerden


Soja enthält natürliche Isoflavone (pflanzliche Östrogene), diese können typische Wechseljahrsbeschwerden sanft bekämpfen. In Europa sind fast 70% der Frauen von Wechseljahrsbeschwerden geplagt, in Japan sind Wechseljahrsbeschwerden nicht so bekannt. Isoflavone gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben eine östrogenartige Wirkung, so kann der fallende Östrogenspiegel kompensiert werden und viele Wechseljahrsbeschwerden können so sanft und natürlich behandelt werden. Studien haben Soja-Isoflavonen als eine gute Alternative zur Hormonersatztherapie bestätigt.

Klinische Studien konnten die Wirkung von Soja-Isoflavonen bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen nachweisen. Positive Wirkungen konnten auch bei Herzbeschwerden, Kreislaufproblemen und bei Osteoporose beobachtet werden. Bei Krebserkrankungen fragen Sie vor einer Einnahme von Sojapräparaten immer Ihren behandelnden Arzt. Gynäkologen, die sich auf Naturheilverfahren spezialisiert haben finden Sie unter:www.natum.de


Büchertipp: Entdecke den Lebenskünstler in Dir


Naturheilmittel bei Hitzewallungen

Bei Hitzewallungen hilft Ihnen ein altes Hausmittel: Trinken Sie Bio-Grapefruitsaft mit Wasser verdünnt. Stellen Sie sich ein Glas ans Bett, sobald Sie in der Nacht mit Hitzewallungen zu kämpfen haben, trinken Sie langsam ein paar Schluck Grapefruitsaft. Wer keinen Grapefruitsaft mag, kann auch Bio-Ananassaft verwenden.

Kleiden Sie sich immer so, dass Sie jederzeit einige Kleidungsstücke ausziehen können. Dies nennt sich das "Zwiebel-Prinzip"! Achten Sie auf Kleidungsstücke aus Seide, Baumwolle, Leinen usw., da Sie in diesen Materialien nicht so sehr schwitzen und es zu keinem Hitzestau kommt. Auch die Bettwäsche sollte aus Seide oder Baumwolle sein, auf keinen Fall aus synthetischen Materialien!

Wenn Sie unter starken Hitzewallungen leiden vermeiden Sie am besten für eine Weile scharfe Gewürze wie Chilli u.ä, Ingwertee und Kaffee. Wenn Sie Kaffee sehr lieben, dann steigen Sie auf Getreidekaffee um, es gibt heute schon einige verschiedene Sorten Getreidekaffee auf dem Markt. Nehmen Sie täglich 1 EL Leinöl zu sich, egal ob im Müsli, im Salat oder im Gemüse, allerdings sollten Sie Leinöl niemals erhitzen sondern immer kalt verwenden.

Viele Frauen haben gute Erfahrungen mit Ceres Salbei Urtinktur bei starkem Schwitzen gemacht. Bei Hitzewallungen denken Sie auch an Rotkleekapseln oder Sojakapseln, wie oben beschrieben. Im Orient haben Frauen ihre Hitzewallungen mit Granatapfelsaft bekämpft, auch in Deutschland gibt es Granatapfelprodukte auf dem Markt wie z.B. Granatapfelelixier oder Delima Granatapfelkapseln. Aus dem Bereich der Aromatherapie hilft sehr gut ätherisches Muskatellersalbeiöl, z.b. in Mandelöl gelöst oder in der Duftlampe. Sie können sich auch das Fläschen ätherisches Muskatellersalbeiöl neben Ihr Bett stellen und wenn die Hitzewallungen kommen, immer wieder daran riechen.

Nach Pfarrer Kneipp können Sie täglich Wassertreten, Armbäder und Wechselduschen anwenden. Jeder kann diese einfachen Anwendungen zu Hause ausführen und damit gute Erfolge erzielen. Einfach, effizient in der Wirkung und kostenlos sind die Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp für jeden allzeit verfügbar. Hier noch einige Ausführungen zur Kneipptherapie in den Wechseljahren von Gräfin Wolffskeel (-> hier lesen).

Viele betroffene Frauen haben gute Erfahrungen mit Luna-Yoga nach Adelheid Ohlig gemacht. Ebenfalls hilfreich gegen Hitzewallungen ist Hormon-Yoga nach Dinah Rodriguez. Es gibt von beiden Yogaformen sehr gute Bücher, die auch zum Selbststudium geeignet sind, aber wenn es Ihnen möglich ist, ist ein Kurs natürlich noch besser, da dort individuell auf Ihre Probleme eingegangen werden kann. Beide Formen können Hitzewallungen auflösen und den weiblichen Körper während der Wecheljahre unterstützen.

Lesen Sie hier weiter zum Thema "Hitzewallungen" ....

Scheidentrockenheit in den Wechseljahren


Durch die hormonellen Veränderungen verändert sich auch die Scheidenfeuchtigkeit, dies kann zu Scheidentrockenheit führen. Durch die Scheidentrockenheit entstehen Schmerzen während des Sex, die Scheide fühlt sich wund an, ist sehr empfindlich und kann brennen. Daher sollten Sie vor dem Sex unbedingt ein Gleitgel verwenden. Sie können das Gleitgel auch sehr gut ins Vorspiel einbeziehen. Beliebt bei vielen Anwenderinnen ist z.B. Sylk, ein natürliches Gleitmittel aus der Kiwifrucht, welches auch gut von Allergikerinnen vertragen wird. Wer kein Gleitmittel verwenden möchte, der kann auf Vagisan Feuchtcreme Kombi zurückgreifen. Diese Kombination besteht aus Feuchtcreme und 8 Ovula (weichschmelzendes Cremolum) und kann täglich angwendet werden.

Um die Scheidentrockenheit zu verringern hilft Ihnen eine Nachtkerzenölkur. Eine kurmäßige Einnahme bedeutet eine Einnahme über einen Zeitraum von 2-3 Monaten. Aus dem Bereich der Schüßler-Salze kommen vor allem Natrium Chloratum Nr. 8 in Frage, dieses Salz regeneriert die empfindlichen Scheidenschleimhäute. Kalium Chloratum Nr. 4 kann unterstützend bei Scheidentrockenheit verwendet werden. Um die vaginale Schleimhaut elastisch zu halten eignen sich Silicea Nr. 11 und Calcium Fluoratum Nr. 1. Schüßler-Salze können mehrmals täglich gelutscht werden und sind frei von Nebenwirkungen und werden allgemein gut vertragen.

Büchertipp: Wechseljahre - Ja natürlich

Depressionen und Stimmungschwankungen in den Wechseljahren


Aus der Pflanzenheilkunde helfen Ihnen bei Depressionen


Bei leichten Depressionen können Ihnen Johanniskrautpräparate beziehungsweise Johanniskrauttee helfen. Es gibt freiverkäufliche Johanniskrautpräparate und höher dosierte Johanniskrautpräparate, diese sind dann verschreibungspflichtig. Weitere hilfreiche Pflanzen sind z.B. Passionsblume, Melisse, Hopfen, Baldrian, Lavendel, Rosmarin. Es gibt auch von diesen Fertigpräparate, aber sie können auch als Tee getrunken werden. Wohltuend wirken auch Bäder mit Lavendel, Rose, Melisse oder Rosmarin. Bekannt ist z.B. das Lavendelbad von Weleda gegen schlechte Stimmung und Niedergeschlagenheit. Auch ein Körperöl mit Rose hilft Ihnen sich wieder ausgeglichener zu fühlen.

Ernährung bei Stimmungstiefs

Achten Sie auf eine Vitamin-B-haltige Ernährung, reich am Vitamin-B-Komplex ist z.B. Vitam Hefeextrakt, da auch ein Vtaimin-B 12-Mangel Depressionen begünstigen kann, kann eine kurmäßige Einnahme von Vitamin-B12 Tabletten Sinn machen (z.B. Vitamin B12 Anckermann), am besten vorher einen Bluttest machen, ob ein Vitamin B12 Mangel besteht. Es gibt auch eine interessantes Buch über Vitamin-B-12-Mangel mit dem Titel: Volkskrankheit Vitamin B12 Mangel. Denken Sie auch an eine Vtamin C-haltige Ernährung, viel Vitamin C ist in Acerolatalern, Sanddornsaft und Sauerkraut enthalten. Wenn Sie unter Stimmungsschwankungen leider achten Sie auch darauf genügend Zink und Selen zu sich zu nehmen. Eisenmangel kann auch zu Stimmungstiefs führen, daher immer Eisenspiegel bei Stimmungstiefs und Depressionen in den Wechseljahren kontrollieren lassen und wenn nötig z.B. mit Floradix Kräuterblut von der Fa. Salus kuren. Floradix Kräuterblut wird gut vertragen und ist angenehm im Geschmack.

Büchertipp: Trotz allem Liebe


Schüßler-Salze bei Stimmungsschwankungen

Aus dem Bereich der Schüßler-Salze kommen folgende Schüßler-Salze in Frage:

Schüßler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum D6
Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum D6

Von beiden Schüßler-Salzen 3 Pastillen täglich lutschen. Sie können die Pastillen auch in Wasser auflösen und dann kauend trinken.


Stimmungschwankungen in den Wechseljahren - was tut Ihnen gut

Die seelische Balance kann durch Meditation gestärkt werden. EFT oder BSFF (Methoden aus dem Bereich der energetischen Psychologie) können Ihnen helfen negative Glaubenssätze und Gedankenmuster aufzulösen. Es gibt sehr gute Selbsthilfebücher zu EFT, hier lohnt ein Kauf. Denn EFT ist eine sehr gute und effektive Möglichkeit sich selbst zu helfen. Besonders, wenn Sie während der Wechseljahre unter bleiernder Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Nervosität, Ängsten und Erschöpfung leiden.

Die Heilpraktikerin Frau von Guttenberg hat viele Erfolge bei Depressionen in den Wechseljahren mit Akupunktur erzielt. Hier sollten Sie eine gute Akupunkteurin oder einen guten Akupunkteur finden, der viel Erfahrung mit Stimmungsschwankungen, Stimmungstiefs oder Depressionen auskennt. Dann kann die Akupunktur wirklich sehr viel Gutes bewirken und die Depressionen in den Wechseljahren lindern oder sogar zum Verschwinden bringen.

Viele Leserinnen berichten uns immer wieder, wie gut Ihnen ayurvedische Massagen mit Sesamöl bei traurige Gedanken und Antriebsschwäche getan haben. Vorallem die ayurvedischen Ganzkörpermassagen wirken entspannend und stärkend und tun dem weiblichen Körper unheimlich gut. Ein sehr schönes Buch, welches wir gerne empfehlen, ist "Das Ayurveda-Praxisbuch für Frauen" von Kerstin Rosenberg aus dem AT Verlag. In diesem Buch gibt es auch ein Kapitel, welches verschiedene ayurvedische Anwendungen für Frauen vorstellt.


Hormon-Regulation: Hormon-Yoga in den Wechseljahren

Hormon-Yoga von Dinah Rodriguez ist ein wunderbare Yogaform, um die hormonelle Balance in den Wechseljahren zu erhalten. Frau Dinah Rodriguez entwickelte Hormon-Yoga um Frauen in den Wechseljahren eine Möglichkeit an die Hand zu geben, wie Sie mit sanften Yogaübungen, Einfluss auf ihr Hormonsystem nehmen können. Hormon-Yoga wird auch von Frauenärzten, wie z.B. von der bekannten Frauenärztin Frau Dr. Struck empfohlen. Denn die Wirkung von Hormon-Yoga ist verblüffend, Hormon-Yoga wirkt positiv bei Hitzewallungen, Nervosität, Depressionen, Scheidentrockenheit, trockener Haut usw. Sie möchten mit Hormon-Yoga beginnen? Wir empfehlen Ihnen das Buch von Dinah Rodriguez, der Entwicklerin von Hormon-Yoga: Hormon-Yoga

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Spruch:


Versuch zu ändern was du ändern kannst,
versuch zu ignorieren was du nicht ändern kannst,
dies jedoch zu unterscheiden, dass ist das Wichtigste im Leben.
(unbekannt)



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