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Stimmungstiefs im Herbst und Winter oder wie Sie den Herbst- und Winterblues
verscheuchen
Wenn die Sonne kaum noch scheint, die Tage wieder kürzer werden,
der Himmel grau in grau ist, dann leiden viele Menschen unter saisonal
abhängigen Depressionen. Saisonal abhängige Depressionen erkennen
Sie daran, dass Sie sich häufig müde und schlapp fühlen,
ihnen vieles schwer fällt oder Sie besonders reizbar und nervös
sind. Saisonal abhängige Depressionen werden durch Lichtmangel verursacht.
Denn in südlichen Ländern gibt es viel weniger saisonal abhängige
Depressionen als in nordischen Ländern. Denn Spanier und Italiener
leiden weniger an Stimmungstiefs in Herbst und Winter als Menschen aus
Finnland oder Norwegen.
Viele natürliche Maßnahmen helfen Ihnen, wieder fit und aktiv
zu werden:
Pflanzen - Helfer für die Seele
Besonders Johanniskraut eignet sich zur Behandlung von saisonal abhängigen
Depressionen. Johanniskraut hat eine stimmungsaufhellende Wirkung, diese
wurde schon in vielen Untersuchungen nachgewiesen. Es gibt sehr gute Präparate
in der Apotheke wie z.B. Efamol Kapseln.
Ähnlich hilfreich sind Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume
und Lavendel.
Entweder als Tee oder als Fertigpräparat.
Bachblüten
Bachblüten helfen auf sanfte Weise die Stimmungsschwankungen auszugleichen.
Besonders geeignet sind Red Chestnut, Willow, Gentian, Rock Rose und Mustard.
Sie können die Bachblüten mischen oder auch einzeln nehmen.
Sollten Sie Fragen haben wenden Sie sich an einen kompetenten Bachblütentherapeuten.
Noch neu auf dem Markt sind die Bachblütenbonbons.
Homöopathie
Homöopathische Einzelmittel können wirkungsvolle und vor allem
langanhaltende Erfolge erzielen. Wenden Sie sich an einen Homöopathen
oder studieren Sie die einschlägige Fachliteratur. ->Homöopathie
ganz weiblich
Bürstenmassage
Massieren Sie Ihren Körper täglich mit einer Naturborstenbürste,
ebenfalls stärkend für den Kreislauf und die Vitalität
sind
Garshan-Massagen.
Garshan-Massagehandschuhe
sollen aus Wildseide sein und frei von chemischen Rückständen.
Die Massage kann selbst durchgeführt werden, am besten jeden Morgen
nach dem Duschen.
Musik und Düfte
Schöne Musik macht bessere Laune und stärkt das vegetative
Nervensystem. Hören Sie zum Beispiel Mozart oder Bach, wenn Sie mehr
rockige Musik mögen, dann eignen sich natürlich auch Ihre Lieblingssongs.
Düfte harmonisieren das vegetative Nervensystem. Besonders geeignet
sind: Orange, Mandarine und Bergamotte. Geben Sie einige Tropfen des ätherischen
Öls in eine Duftlampe und lassen Sie diese zirka 1 Stunde brennen.
Sollten Sie ätherische Öle als Körperöl verwenden
möchten, müssen Sie ätherische Öle immer in einem
Trägeröl auflösen wie z.B. Olivenöl, Jojobaöl
oder Mandelöl.
Massagen
Massagen stärken das Wohlbefinden. Besonders geeignet sind ayurvedische
Massagen und auch Massagen mit duftenden Massageölen. Bitten Sie
Ihren Partner um eine sinnliche Körpermassage mit duftenden Ölen
wie z.B. Wildrosenöl, Sanddornöl oder Mandelöl. Die Entspannung
lässt Sie Ihre Sorgen vergessen und schenkt Ihnen wohlige Momente.
Wenn Sie Gymnastik mögen, können Sie folgende Methoden
versuchen:
- Luna
Yoga
- Bauchtanz
- Feldenkrais
- Qi
Gong
- Tai
Chi
Ernährung
Achten Sie darauf, dass Sie genügend Vitamin B und C zu sich nehmen.
Ebenfalls wichtig sind Selen
und Folsäure. Eine Ernährung mit reichlich Gemüse und wenig
Zucker ist sehr empfehlenswert. Oftmals hat man keine Lust zu essen, gerade
in Zeiten von depressiven Verstimmungen, zwingen Sie sich nicht zum Essen,
aber achten Sie darauf, dass Sie immer satt sind und nicht hungern. Denn
auch die Magersucht ist letztendlich manchmal durch Kummer verusacht.
Leckere kleine Salate, Quarkspeisen, vegetarische Snacks, Quiche usw.
schmecken Ihnen und belasten Ihren Organismus nicht.
Büchertipp: Deine
Nahrung sei Dein Heilmittel
Zum Schluß etwas zum Nachdenken und Nachspüren:
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ungestört
von Furcht die Nacht entdecken.
Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen,
der kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.
Der weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.
Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat, sich zu recken,
der wird allmählich ungestört
von Furcht sich selbst entdecken.
Abwärts zu den Gipfeln
seiner Selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ungestört
von Furcht die Nacht entdecken.
Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genau so sterben,
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.
Novalis
Büchertipp: Die
Seele - Meine Kraft - meine Stärke
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