| Wenn die Sexualität in der Partnerschaft kein Thema mehr ist
oder die Lust auf den Partner im Alltag verlorengegangen ist, wissen viele
Paare nicht mehr weiter. In einigen Fällen sucht sich der Ehemann
eine Geliebte oder es passiert ein Seitensprung. Die Liebe ist vielleicht
nach Jahren brüchig geworden, das Kribbeln im Bauch ist weg, der
Alltagsstress überschattet das Liebesleben massiv. Jeder sollte sich
in dieser Situation fragen, wie konnte es so weit kommen, gab es Auslöser,
können Ursachen gefunden werden. Natürlich kann das Lustempfinden
auch schwinden, wenn Krankheiten vorliegen oder nach einer Geburt, dies
hat dann andere Ursachen. Wichtig ist auf jeden Fall das Gespräch
mit dem Partner zu suchen. Hier sollte sich das Paar fragen, gibt es Beziehungsprobleme,
auch unterschwelliger Natur. Nicht alle Beziehungsprobleme sind sichtbar,
wenn ein Partner seine sexuellen Wünsche immer unterdrückt,
aus Angst vor Ablehnung, kann dies zu einer massiven Störung des
Sexuallebens in der Partnerschaft führen.
Sexuelle Wünsche sollten offen angesprochen werden, niemals sollte
ein Partner das Gefühl haben, deshalb ausgelacht oder schief angesehen
zu werden. Manche Wünsche sind vielleicht nicht umsetzbar, aber durch
das Gespräch kann eine gemeinsame Basis geschaffen werden. Wer stark
in seinem Berufsleben eingespannt ist, fühlt sich gestresst und müde,
wenn nicht genügend Zeit zur Erholung gegeben ist, dass dann die
Lust am Sex schwindet, ist kein Wunder. In diesem Fall ist es wichtig
für Ausgleich zu sorgen, zum Beispiel durch Entspannungsverfahren
wie z.B. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen, Yoga und Meditation.
Büchertipp: Wellness
der Erotik
Durch das Spüren des Körpers wird auch das Sexualleben wieder
angeregt. In einigen Partnerschaften fühlt sich der Mann oder die
Frau unter Druck gesetzt, sei es bewusst, indem immer wieder der Satz
fällt, „Wann können wir miteinander schlafen“ oder
unbewusst, durch das Verhalten des Partners. Unter Druck kann keine lustverfüllte
Sexualität entstehen, Druck versetzt in Angst und Schrecken. Überprüfen
Sie immer, sind Sie mit Ihrem Sexualleben zufrieden, sind Sie offen für
die Wünsche Ihres Partners und zeigen Sie dies auch.
Das Aufeinanderzugehen kann für die Partnerschaft ein neuer Anfang
sein. Um Sexualität zu wecken ist es wichtig eine gute Partnerschaftlichkeit
zu leben, sich dem anderen zu öffnen, um gemeinsam zu klären,
wo es Probleme gibt. Manche Frauen leiden während des Geschlechtsverkehrs
massive Schmerzen, hier sollte unbedingt ein Frauenarzt aufgesucht werden,
um abzuklären, ob medizinische Ursachen das Problem sind oder seelische.
Hormonschwankungen können auch zu Unlust führen, ebenso Scheidenkrämpfe,
Pilzerkrankungen und noch einige weitere Erkrankungen.
Bei Gebärmuttersenkungen kann Beckenbodentraining das sexuelle Empfinden
sehr gut stärken. Beckenbodentraining kann im Selbststudium erlernt
werden oder auch in Kursen an der VHS oder in Physiotherapeutischen Praxen.
Ebenso können Vaginalkonen
das Lustempfinden wieder stärken, wenn Probleme mit dem Beckenboden
der Grund für die sexuelle Unlust sind.
Büchertipp:
Die
Fit for Fun Massage
Sexualität ist die tiefe Sehnsucht den Körper des anderen zu
spüren, sich letztendlich zu vereinigen. Sexualität kann befruchtend
auf die Partnerschaft wirken, ebenso ausgleichend und stärkend. In
vielen Zeitschriften kann man immer wieder lesen, dass jedes Paar mehr
als 3 mal wöchentlich Sex miteinander hat. Dies ist nicht unbedingt
so, jedes Paar hat ein anderes Sexualleben, es gibt keine festgesetzten
Werte, wie oft man Sex haben sollte.
Lassen Sie sich von Ihren Empfindungen leiten, leben Sie Ihr eigenes
Sexleben aus, manchen hilft Kamasutra oder auch Tantra. Die fernöstlichen
Lehren sehen Sexualität anderes als die westlichen. In den fernöstlichen
Lehren wird die Sexualität integriert, sie wird als sehr wichtig
angesehen.
Sexualität ist ein Ausdruck
der Sehnsucht nach dem Partner!
Sicher finden auch Sie einen Weg Ihr Sexualleben wieder zu beleben!
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