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letzte Änderung:
14.01.2017

Die Methode Wildwuchs
Die Methode Wildwuchs

 
Die Methode Wildwuchs ist eine Beratungskonzeption als Anleitung in einem Selbstheilungsprozess für Frauen. Sie unterstützen mit ihrem Verlauf und den verwendeten Techniken die Umwandlung von Ohnmacht im Krankheits- und Heilungsgeschehen hin zur Entdeckung von Möglichkeiten einer kreativen, lustvollen Lebensgestaltung. Durch die Methode wird ein Kontakt zur vermeintlichen Gegnerin Krankheit geschaffen, durch den eine Kommunikation über die Bedürfnisse und Gelüste des Körpers stattfinden kann. Dabei wird deutlich, wo die Eigenverantwortlichkeit liegt und welche Veränderungen in der Lebensführung notwendig sind.

Die Erfahrungen aus der Selbstheilungsberatung zeigen, dass der Körper immer an Wachstum, einer Steigerung von Lebensqualität, liebevoller Aufmerksamkeit, besinnlicher und kreativer Alltagsgestaltung und dem Sprudeln von Lebenslust interessiert ist.

Herzstück der Methode Wildwuchs sind verschiedene Visualisierungstechniken, die sich in der heutigen Qualität als Resultat langer Erprobungszeiten herausgebildet haben. Die Visualisierung (Körpererkundung), die den Beratungsverlauf einleitet, wurde im Zeitraum von sieben Jahren gemeinsam mit Kolleginnen, Lehrerinnen und Seminarteilnehmerinnen als eine für viele Frauen funktionierende Anleitung zur Wahrnehmung vom Körperinneren erarbeitet und entwickelt. Die Auswertung der inneren Bilder geschieht durch Elemente aus der Gestalt-, Kunst- und Bewegungstherapie, dem Psychodrama und der Trauerbegleitung, um die gesundheitsförderlichen Selbsthilfeschritte aufzuzeigen.

Aus den vielen verschiedenen Erfahrungen von Frauen mit den unterschiedlichsten Erkrankungen ist eine Struktur für Selbstheilungswege gewachsen, die das Konzept "Methode Wildwuchs" heute bezeichnet und dazu anleitet, körperliche Beschwerden und Erkrankungen in ihrer seelischen und spirituellen Dimension zu begreifen mit dem Ziel, dass eine Frau eigenverantwortlich und selbstbestimmt die gesundheitsfördernden Maßnahmen für sich erarbeitet, die sie selbst aktiv umsetzen kann.

Die Betroffene erstellt unter fachlicher Anleitung ihr individuelles Konzept zur Selbstheilung. Die entdeckten, alltagstauglichen Handlungsschritte werden zu einem individuellen Gesundheitstrainingsprogramm zusammengestellt. Das Motto, unter dem die Arbeit steht, lautet:

Im Krankheitsfalle hat Frau mehr Möglichkeiten ihren Heilungsprozess selbst zu fördern, als sie gewöhnlich zu denken wagt – und doch ist Heilung immer auch ein Wunder.

Dieser Leitgedanke impliziert erstens zu einer offensiveren Entfaltung von Eigenverantwortung und Eigenmacht anzuleiten und zweitens die Grenze der eigenen Macht anzuerkennen: Diese Grenze des Einflusses von Menschen auf die Natur und auf unseren eigenen Körper ist unsere Sterblichkeit, unser grundsätzliches Ohne-Macht-Sein dem Tode gegenüber. Krankheit, Gesundheit und Heilung gehören letztendlich auch in den Bereich der Gnade und werfen Fragen auf nach der Lebensaufgabe und dem Lebenssinn.

Unser Einfluss, den wir auf die immer noch geheimnisvollen Lebenskräfte ausüben können, ist begrenzt. Aber unser Wirken kann einen Samen für heilsame Körperprozesse und für psychisch-seelisches Wachstum legen.


Anleitung für Selbstheilungsprozesse

Herzstück der Methode Wildwuchs ist die Arbeit mit den Visualisierungs-Techniken. Diese zur Körpererkundung spezifizierten unterschiedlichen Visualisierungsanleitungen für die Forschungs- und Heilungsvisualisierung eröffnen als Innere Reise tiefer liegende Bewusstseinsschichten, die wichtige Informationen und Hinweise zur Erkrankung preisgeben. In den inneren Bildern zeigen sich die Verbindungen zwischen Körper, Geist und Seele. Der Körper liefert Informationen in Form von Bildern und unser Bewusstsein kann lernen, diese Bilder zu erkennen und die Botschaft der Bilder, und damit die Sprache des Körpers, besser zu verstehen.

Die Bilder sind wie eine Schicht, in der die Verbindungsfäden zwischen dem Körper und seinen Befindlichkeiten einerseits und dem Alltagsbewusstsein mit seinen Gefühlen und Entscheidungsmustern andererseits aufgespürt und erspürt werden können. Die Beschäftigung mit den inneren Bildern ist dabei keine Sightseeingtour. Vielmehr ist diese Art von Körperwahrnehmung eine innere Berührung mit dem Körperinneren.

Die Leitfragen für den Selbsthilfe-Heilungsprozess sind:

  • Wie und durch was kann die Hüterin der eigenen heilungs- und gesundheitsförderlichen Kräfte der Körperlandschaft aktivieren?
  • Was sind überhaupt Selbstheilungskräfte?
  • Wo schlummern sie und wie können wir sie entfachen und stärken?
  • Was kann ich selbst tun?


Wenn wir in dem vergleichenden Bild der Körperlandschaft bleiben, so ist die Methode Wildwuchs eine Anleitung und Begleitung für die Hüterin der Landschaft. Die Methode hilft Einwirkungs- und Handlungsmöglichkeiten zu erkunden.
Das ist der Orientierungspunkt von Selbsthilfe- und Selbstheilungsarbeit. Welche Faktoren eine Krankheit letztendlich verursacht oder wodurch sie sich herausgebildet hat, bleibt unwesentlich.

Konkret verläuft die Selbstheilungsberatung nach der Methode Wildwuchs als Drei-Schritte-Programm mit sinnvoll aufeinander abgestimmten Weg-Stationen.

Der erste Schritt ist ein Hineingehen in die Körperlandschaft, um den Ort der Erkrankung mit allen Sinnen wahrzunehmen und kennen zu lernen. Dieser erste Schritt des Selbstheilungsprozesses ist die Eigendiagnose. Stellen Sie sich die Hüterin de Körperlandschaft vor, wie sie in die Gartenlandschaft hineingeht, sich dem „gestörten“ Bereich nähert und alle Sinne öffnet.

Durch das Sehen, Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken wird der Organismus erkundet. Es gehört Mut dazu, sich dem Kranken, das wir nicht mögen und das uns wahrscheinlich Angst macht, zu nähern und es sinnlich zu erfassen. Frauen mit Endometriose sehen beispielsweise den Schoß, den Raum der weiblichen Organe, als ungemütlich-kühle Grotte. Fast schon typisch ist die grau-dunkle Farbe, die feucht-kalte Atmosphäre. Auch der muffige Geruch von altem Blut wird manchmal wahrgenommen. Dazu gehören Gefühle von Ungeborgenheit, Wut, Ekel, Angst und Trotz. Die versprengte Schleimhaut wird häufig als etwas Bläulich-Kaltes gesehen, das auf den verschiedenen Organen im Beckenraum sitzt, oder als schwammartiges Gewächs mit einzelnen piksenden Spitzen, die frau nicht berühren kann. Oder als knubbelig-wulstige, galleartige Masse, kalt und glitschig, umgeben von den dunklen Strängen der Verwachsungen.

Es gehört Mut dazu, den erkrankten Bereich zu befragen, was hier fehlt, und sich in diesen Körperbereich hineinzuversetzen, sich mit ihm zu identifizieren und mit ihm zu verschmelzen, um ihn auf diese Weise intensiv zu erspüren. Wichtig ist dabei, wie dieses Körpergebiet mit dem gesamten Körpergeschehen in Verbindung steht. Oft können dabei Zusammenhänge und Verbindungen mit anderen Symptomen entdeckt werden.

Krankheit ist ein Bericht des gesamten Körper-Lebens und im Körper sind auch die Quellen der Kraft zu finden. Diese Orte, die für die Förderung der Gesundheit wichtig sind und heilsame Kräfte bereithalten, gilt es aufzuspüren.


Die Technik, die in der Methode Wildwuchs für diese Phase der Wahrnehmung von Körperverhältnissen eingesetzt wird, ist die Visualisierung Körpererkundung. Es ist eine Reise ins Körperinnere. Eine Visualisierung, die in eine neue, unbekannte Dimension des Selbsterkennens und –erfahrens führt.

Die inneren Bilder zeigen eine tiefgründige Lebensdimension und führen in sie hinein. Diese dem Alltagsbewusstsein nicht zügängliche Dimension ist ein energetisches verwobenes Netz aus körperlichen Prozessen, psychisch-seelischen Mustern, persönlichen Lebensgewohnheiten und historisch, soziokulturell und ökologisch gewachsenen Lebensbedingungen.

Mit der Selbstheilungsarbeit wird in und durch die Visualisierungen eine Art Röntgenblick entwickelt und das erkrankte Gewebe durchleuchtet, so dass die verschiedenen Lebensfäden, die mit der Erkrankung in Verbindung stehen und sie mitbewirken, sichtbar werden können. Eine Visualisierung ist eine Tür, die sich öffnet und in die hintergründigen Schichten von Lebens- und Krankheitsprozessen führt.

Der nächste Schritt beinhaltet, die Eigenverantwortung im Krankheits- und Gesundungsgeschehen aufzuspüren. In einer speziellen Analytischen Visualisierung kann frau ganz konkret nachvollziehen, wie sie selbst die Verhältnisse in diesem Körperbereich mitbewirkt, wie ihre Lebens- und Glaubensgrundsätze, ihre Meinungen, Entscheidungen, Gefühle und Taten gestaltend wirken.

Wenn Sie sich jetzt das vergleichende Bild der Körperlandschaft vorstellen, so geht die Hüterin der Landschaft in den Garten hinein zum erkrankten Bereich und beginnt einen inneren Dialog mit dem, was für die Erkrankung wichtig erscheint. Die Körperlandschaft selbst erzählt, welche Geschichte in den Symptomen steckt und was gebraucht wird. Wir müssen nur die Bereitschaft und den Mut aufbringen zuzuhören.

Beispiel einer Erkundungsreise in die Körperlandschaft:

„Der Gang im Schoß ist dunkelblau und mir wird beim Durchschreiten und Befühlen übel, ich ekle mich. Dann komme ich in eine Art Höhle, in der die Klumpen (gutartige Tumor, Anmerkung der Verf.) liegt. Der Klumpen erscheint riesig zu sein, sehr wütend und feindselig. Ich erwarte geradezu, dass er anfangen wird, mich anzubrüllen und zu beschimpfen. Ich habe große Angst, will eigentlich gleich wieder wegrennen.... Auf die Frage, warum er immer größer und größer wird, kommt die Antwort: Da sich die Schnüre immer fester um ihn herumwickelten, drücke er dagegen, werde innen hohl. Gleichzeitig gibt er zu, dass die Schnüre vielleicht auch ein Schutz sind.

In diese Phase muss meist viel Trauerarbeit geleistet werden. Es ist ein Erinnern an die Vergangenheit, ein Hinabsteigen in das Geflecht krankmachender Lebensmuster. Oftmals kann durch diese Innenschau erlebt und erkannt werden, wie Krankheit sich herausgebildet hat, wie sie „gemacht“ wird und welche Ohnmachten in der Vergangenheit dabei eine Rolle spielten und noch spielen. Diese Arbeit fördert das Gespür für die Eigenverantwortlichkeit bei der Körpergestaltung, dem Krankheitsgeschehen und bei der Gesundung. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten, durch die Wahl neuer Lebenseinstellungen, Verhaltensweisen und Handlungen den eigenen Heilungsprozess selbst fördern zu können.

Wenn sich die Hüterin der Landschaft auf diese Weise dem Körperinneren nähert, in Kontakt damit steht und der Körpersprache zuhört, zeigen die inneren Bilder nicht nur die inneren Krankheitsverhältnisse sondern auch das, was der Körper braucht. Die inneren Bilder ermöglichen es sogar eine Vorstellung zu entwickeln, wie der heilsame Prozess verlaufen könnte. Denn der Körper schenkt uns heilungs- und gesundheitsförderliche Bilder.

Der dritte Schritt der Methode Wildwuchs ist der Kunst gewidmet, gesundheitsförderliche, praktikable Handlungsoptionen in Selbstheilungschritten zu finden, die der individuellen Er-Lebenssituation der Betroffenen angemessen sind. Der nächstliegende Kontenpunkt im Netz der Aspekte und Dimensionen eines Krankheitsgeschehens muss nun gefunden und die weiterführenden Fäden in die Hand genommen werden. Oft kann der Körper selbst erzählen, was er braucht, welche wachstums- und entwicklungsförderlichen Maßnahmen er vorzuschlagen hat, was seine Selbstheilungskräfte sind und wie sie unterstützt werden können.

Gefunden werden diese Fäden und Schritte indem wir uns auf die eigene Innere Stimme besinnen, die die innere Beraterin symbolisiert. Die spezielle Visualisierung Der Erste Heilungsschritt eröffnet den Zugang zum intuitiven Körperwissen. Die Hüterin der Landschaft besinnt sich auf die eigenen Kraftquellen, die ihr unabhängig von jeder Behandlung zur Verfügung stehen. Damit kommt die Lebenslust wieder zu Wort und erhält neue Luft zum Atmen. Die Lust am Leben und Wachsen wird aktiviert!

Dazu ein Beispiel von einer Frau mit Rückenbeschwerden:

„ ... und je öfter ich solche Reisen unternahm, umso mehr und umso zusammenhängender konnte ich sehen: Zuerst waren es nur einzelne Wirbel und diverse Farbeindrücke, später konnte ich meine ganze Wirbelsäule erkennen und auch die Stelle von der das Problem ausgeht. Ich konnte in das Innere meiner Wirbelsäule gelangen, in ihr herunterrutschen, bis zur Problemstelle. Diese Stelle zeigte sich als ein Raum, dessen Ausgang so verengt war, dass ich ab hier nicht mehr weiterkonnte. Hier fing meine Arbeit an: Der Ort brauchte Licht und Energie und ich brachte diese mit meiner Vorstellung in den Körperbereich hinein. Ich konnte den Gang nach und nach erweitern. Mittlerweile machte ich diese Reise in meinen Rücken täglich und mit der Zeit konnte ich einen Durchgang schaffen. Der Gang war nun weit genug um weiter zu gehen. Dieser Erfolg zeigte sich auch in meinem Gesamtzustand.

Am Schluss einer Selbstheilungsberatung zieht die Hüterin der Landschaft ein Resümee aus den gewonnenen Informationen und Erkenntnissen. Mit einem Stift in der Hand schreibt sie auf, welche notwendigen Schritte des Handelns als lebensnotwendige und heilsame Konsequenz folgen müssen. Die Erfahrungen zeigen, dass für die Aktivierung von Selbstheilungskraft neue Qualitäten im Handeln und im Tun notwendig sind. Der neu gewonnene Kontakt zum Körperinneren fordert seinen adäquaten Ausdruck im Außen durch neue Handlungen und Lebensweisen im Alltag.

In der Beratung wird ein Plan zusammengestellt, wie die neu gefundenen, heilsamen Qualitäten in den normalen Alltag gebracht und dort etabliert werden können. Diese Zusammenstellung von Selbsthilfeschritten trägt in der Methode Wildwuchs die Bezeichnung Das Selbstheilungsrezept und ist ein mehrwöchiges Trainingsprogramm für die neuen gesundheitsförderlichen und heilsamen Handlungsschritte.

Das Selbstheilungsrezept enthält sehr oft völlig neue Möglichkeiten der Alltagserfahrung, wie beispielsweise durch die Wertschätzung des eigenen Körpers mit Aufmerksamkeit und Pflege, durch Mutproben für neue Verhaltensweisen, durch Alltagsrituale, die die Lebensfreude stärken, oder durch notwendige Abschiede, die nun vollzogen werden.

So wandelt sich durch behutsames, liebevolles Zuwenden zum Körper, durch Umdenken und durch kreatives neues Handeln nach und nach das Erleben der Körperlandschaft und wird wieder zu einem lebendigen, lustvollen, wilder Erfahren.

Zusammenfassend ist die Methode Wildwuchs eine Anleitung mit individuellen Schritten in einen Selbstheilungsprozess hinein:

- Das Körperinnere wahrzunehmen und damit in Kontakt zu stehen, um eine innere Berührung zu erleben
- Informationen und heilsame Bilder zu Körper und Krankheit vom Körper selbst zu erfahren
- Ein inneres Bild von gesundheitsförderlichen Alltagshandlungen als Geschenk zu erhalten und als verändernde Lebensqualitäten im Alltag zu praktizieren.

Die Selbstheilungsarbeit hat also nicht nur Aufdeckungscharakter, sondern zielt darauf ab, dass Frauen mit Beschwerden neue Ansatzpunkte für eigene gesundheitsfördernde Maßnahmen finden. Die Arbeit resultiert in Veränderungen des Alltags, die praktikabel und sofort machbar sind.

Diese Veränderungen sind in ihren Konsequenzen immer ein Abschied von alten Gewohnheiten und Sicherheiten und erfordern deshalb Mut für das Erleben von neuen, unbekannten Lebensqualitäten. Nicht die Fragen nach den Ursachen von Erkrankungen stehen bei der Selbstheilungsarbeit im Vordergrund, sondern die psychisch-seelischen und sozialen Lebensbedingungen von erkrankten Frauen und die Frage nach einer gesundheitsförderlichen Perspektive im Alltag:

- Wozu dient und wie geschieht die tägliche Aufrechterhaltung der Symptome?
- Welche Aufforderungen zum Handeln steckt verschlüsselt in den Krankheitssymptome?
- Auf welche Unausgewogenheiten und Unzumutbarkeiten im individuellen und gesellschaftlichen Frauenleben machen sie aufmerksam?
- Was sind die heilungsfördernden Kräfte und das heilsame Potenzial?


Grundlegende Sicht- und Herangehensweise der Arbeit ist der Signalcharakter jeder körperlichen Erkrankung. Der Körper drückt durch Krankheitssymptome etwas Lebenswichtiges aus. Die Krankheitssymptome können als Sprache des Körpers Hinweise auf Unausgewogenheiten und Unzumutbarkeiten in unserer Lebensweise geben. In diesem Sinne hat Krankheit einen Sinn. Frauenkrankheit berichtet in besonderer Weise von der Entwertung und Reduzierung weiblicher Potenz und Kreativität, den Selbsthass auf den eigenen Körper, nichtgelebte Erotik und Lust, Unterwerfung unter Mütterlichkeitsnormen, psychische und physische Gewalterlebnisse, Selbstentwertung und Armut, Isolationsgefühle und Schutzbedürfnisse.

Dies sind beispielhafte Themen, die sich in Körpersensationen Beachtung verschaffen. In den Symptomen verschlüsselt aufbewahrt werden zugleich auch die ungelebten, verbotenen Lebensträume und Sehnsüchte nach einem lustvollen Alltag. Und das ist das Geschenk des Körpers, das in einem Selbstheilungsprozess angenommen werden kann.

© Auszüge aus dem Buch "Mut zur Selbstheilung" von Angelika Koppe, Diametric Verlag, Würzburg, 2. Auflage 2007


 
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