| Das Schröpfen ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Auf die
Haut werden Schröpfköpfe gesetzt, durch die Schröpfköpfe
wird ein Unterdruck erzeugt, dadurch wird das Blut in die Haut gesogen.
Der Energiefluss im Körper wird positiv beeinflusst. Schröpfen
hat seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Schon Paracelsus wußte: WO die Natur einen Schmerz erzeugt, dort
will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren.
Wo sie dieses selbst nicht kann, dort mache ich ein Loch in die Haut und
lasse die schädlichen Stoffe heraus.
Schröpfen wurde schon vor mehren Jahrtausenden in Mesopotamien angewandt.
Es ist eines der ältesten Ausleitungsverfahren der Welt.
Die Schröpfköpfe werden überwiegend am Rücken aufgesetzt.
Hier speziell auf die Akupunkturpunkte. Von den Reflexzonen kann man auf
die Krankheiten innerer Organe schließen.
Beim Schröpfen können zwei Methoden angewendet werden:
1. Trockenes Schröpfen
Beim Trockenen Schröpfen wird die Haut vorher nicht eingeritzt,
sondern nur die Schröpfköpfe aufgesetzt. Die heutigen Schröpfköpfe
sind meistens aus Glas.
2. Blutiges Schröpfen
Beim Blutigen Schröpfen wird die Haut an vorher bestimmten Stellen
eingeritzt und dann werden die Schröpfkopf aufgesetzt.
Bei welchen Krankheitsbildern kann Schröpfen angewendet
werden:
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