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letzte Änderung:
14.01.2017

Schnarchen
Schnarchen

In der Nacht wünscht man sich Ruhe und einen erholsamen Schlaf. Da kommt es nicht gelegen, wenn der Bettnachbar oder man selbst vom Schnarchen betroffen ist. Auch wenn beim Schnarchen in erster Linie ein flatterndes bzw. knatterndes Geräusch wahrgenommen wird, welches unterschiedlich laut und intensiv sein kann, ist diese Ruhestörung und die damit verbundene Gesundheitsbelastung in der Nacht nur die Folge. Die Ursachen, die zum Schnarchen führen, liegen im HNO-Bereich und sind organischer Natur. Sie reichen von einer erschlafften Muskulatur bis hin zu Deformationen des Nasenapparates.

Je nach Ursache und Schweregrad der Schnarchausprägung kann der Zustand sogar lebensgefährlich sein. Dies wäre z.B. bei der sogenannten Schlafapnoe der Fall. Es ist in jedem Fall ratsam zunächst einen HNO-Arzt aufzusuchen, um Ursache und Ausprägung zu ermitteln. Anschließend kann man verschiedene Wege einschlagen und evtl. eine Kombination verschiedener Maßnahmen in Erwägung ziehen.

Im Folgenden haben wir einige alternative Impulse zusammengetragen, die eine Therapie unterstützen können. In bestimmten Fällen kann es sein, dass chirurgische Eingriffe notwendig werden. Hier sind z.B. die Uvula-Palato-Pharyngo-Plastik, die Verwendung eines Lasers oder die Radiofrequenztherapie zu nennen. Ist die Nasenscheidewand verkrümmt und als Ursache diagnostiziert, ist eine operative Begradigung möglich. Die Nasenkorrektur in Hannover, Berlin, Düsseldorf, Dortmund oder in anderen großen und kleineren Städten kann unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Wichtig ist, dass Sie sich vorher ausreichend über die Qualitäten des ausführenden Chirurgen informieren und, wie lange die Abheilungsdauer sein wird und welche eventuellen Risiken während und nach dem Eingriff auftreten können.

Wussten Sie, dass Übergewicht Schnarchen begünstigen kann? Sofern hier Handlungsbedarf besteht, empfehlen wir unsere Beiträge zum Thema auf dem Portal zu lesen. Auch eine persönliche Ernährungsberatung vor Ort kann sinnvoll sein. Naturheilkundler weisen z.B. darauf hin, dass bei Schnarchen der Milchkonsum reduziert werden sollte. Als Ernährungstipp an dieser Stelle ist auf die Bitterstoffe in der Nahrung hinzuweisen. (Löwenzahn, Ruccola, Radicchio ….). Alternativ oder ergänzend können Bittertropfen (Bitterstern/Bittersegen) helfen. Die sogenannten Genußmittel sind ebenfalls als ungünstige Protagonisten lokalisiert. Alkohol- und Zigarettenkonsum sind, wie so oft, auch hier nicht zu empfehlen.

Schnarchen kann auch durch eine falsche Matratze oder Ihr Schlafkissen verursacht werden. Matratzen und Schlafkissen sollten Sie immer in einem Fachgeschäft erwerben und sich eingehend beraten lassen. Es gibt heute schon einige Heilpraktiker, die sich eingehend mit dem „Schnarchen“ und den richtigen Matratzen und Schlafkissen beschäftigt haben. Es ist manchmal besser, sich umfassend zu informieren, bevor Sie vorschnell etwas kaufen, was Ihnen nicht dienlich ist.

Denken Sie immer auch an die Basistherapie: Entgiftung, Entsäuerung und Darmsanierung. Entgiften können Sie mit der Phönix Entgiftungsreihe (Laboratorium Phönix), hierzu beraten Sie Heilpraktiker oder naturheilkundlich orientierte Apotheker sehr gut. Eine Entsäuerung führen Sie mit basischem Badesalz, basischen Teekräutern und basischem Gemüse/Frucht Granulat durch. Es gibt verschiedene Anbieter für solche
Produkte.

Ist das Schnarchen durch erhöhte Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm bedingt und somit die Darmflora im Ungleichgewicht, dann kann dies zu verschiedenen Problemen führen. Unter anderem wird das Schnarchen dadurch begünstigt. Kuren Sie mit Darmflora Plus Select (Dr. Wolz) oder mit Omnibiotic (Allergosan). Bei stärkeren Dysbalancen lassen Sie einen Stuhltest durchführen, umfassende Diagnostik bieten z.B. Labor Dr. Hauss oder Ganzimmun an.

Einige Leser haben auch gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht. Sie sollten einen erfahrenen Homöopathen aufsuchen, der eine ausführliche Repertorisierung vornimmt, damit das richtige homöopathische Mittel für Sie gefunden werden kann. Daher stellen wir Ihnen in diesem Fall auch keine homöopathischen Mittel vor, da es im Falle des Schnarchens einer ausführlichen Anamnese bedarf.


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