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letzte Änderung:
02.01.2012
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Schlafstörungen
Schlafstörungen
Wer sie nicht kennt, kann sich glücklich schätzen. Wer hingegen
von Schlafstörungen betroffen ist, weiß um die Wichtigkeit des
erholsamen Schlafes und kann davon berichten, wie sich Schlafstörungen
auf die Lebensqualität auswirken können. Über 60% der Deutschen
leiden unter Einschlaf- bzw. Schlafstörungen. Die Betroffenen liegen
wach im Bett und können trotz starker Müdigkeit nicht einschlafen
oder sie schlafen schnell ein, werden während der Nacht mehrmals wach.
Das Ergebnis sind Einschlafstörungen und anschließende Erschöpfungszustände
am Morgen. Schlafstörungen können vielfältige Ursachen haben.
Zuerst denkt man an psychische Ursachen wie Stress, Sorgen, Ängste, Überlastung
in Beruf bzw. allgemein im Leben oder auch an physische Ursachen wie z.B.
durch Krankheit (z.B. Allergien) oder Schmerzen verursachte Schlaflosigkeit.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, die zu
Schlaflosigkeit führen können oder zumindest einen Teil dazu beitragen
können. Mögliche Ursachen können durch Schnarchgeräusche
oder unruhiges Schlafverhalten des Bettnachbarn entstehen. Weitere Ursachen
können durch Kleidungsgifte, Wohngifte oder Störfelder in der Nähe
des Bettplatzes entstehen. Auch das Bett selbst sollte in seiner Ausgestaltung
auf die individuellen Bedürfnisse hin überprüft werden.
Ein ausreichender Schlaf von sieben bis acht Stunden ist für jeden Menschen
sehr wichtig. Während dieser Zeit erholt sich der Körper und schöpft
neue Kräfte. Die Naturheilkunde bietet verschiedene Möglichkeiten
an, wie man wieder zu einem erholsamen Schlaf finden kann.
Bei leichten Einschlafstörungen helfen:
- ein Potpourri mit getrockneten Rosenblättern, Nelke und Zimt
- keine störenden Lichtquellen (z.B. Schweinwerfer von Autos oder Straßenlampen)
- die Fußsohlen mit Sesamöl einreiben kurz vor dem Schlafen
- keine späten Mahlzeiten zu sich nehmen
- auf eine angenehme Raumtemperatur achten
- 3 x wöchentlich ein Basenbad machen
- 2 x wöchentlich ein basisches Fußbad
- 8 Stunden Schlaf gönnen und vor 23:00 Uhr zu Bett gehen
- ätherisches Lavendelöl in die Duftlampe geben
- bei Alpträumen hilft die Bachblüten Cherry Plum
- Ohrkerzen vor dem Schlafengehen anwenden (z.B. Sanawell-Ohrkerzen)
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Bei Schlafstörungen helfen:
- pflanzliche Kräutertropfen (z.B. Valeriana comp von Fa. Hevert)
- Kräutertee mit Fenchel, Melisse, Baldrian, Hopfen, Organgenblüten,
Anis, Johanniskraut)
- schöne Träume beschert Ihnen Lindenblütentee
- Nacken und Wirbelsäule mit Johanniskrautöl einreiben
- warmes Fußbad mit Lavendelzusatz (z.B. Lavendel Bademilch)
- Ölbad mit Lavedelbadeöl oder Melissenbadeöl
- Fußreflexzonenmassage
- viele homöopathische Einzelmittel, individuell für Sie repertorisiert,
können helfen ->Homöopathie
ganz weiblich
- Lavendelkissen ins Bett geben
- Akupunktur
- 2 x wöchentlich ein basisches
Fußbad
- Sauerstofftherapie
nach Ardenne
- Biochemie nach Dr. Schüssler: Magnesium Phosphoricum D 6 Nr. 7 als
Heiße 7 -> Die
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Schlafstörungen können, sofern Sie dauerhaft auftreten, sehr belastend
sein. Es muss also unbedingt Abhilfe geschaffen werden. Denn der Schlaf ist
sehr wichtig für den Organismus. Schlaftabletten können abhängig
machen, daher ist von einem dauerhaften Gebrauch unbedingt abzuraten. Das
Thema Entspannung ist sehr wichtig in Bezug auf die Schlafstörungen.
Daher sind Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen,
Meditation usw. so wichtig. Wenn Sie durch wiederkehrende Gedanken nicht einschlafen
können, schreiben Sie im Bett vor dem Einschlafen alle Probleme, Sorgen
und belastenden Gedanken in ein Tagebuch oder auf einen Zettel. Dies hilft
sehr gut. Wenn Sie Ihre Schlafstörungen alleine nicht in den Griff bekommen,
suchen Sie einen Therapeuten auf.
Wenn Sie Kummer und Sorgen haben, dann sollten Sie professionelle Hilfe in
Anspruch nehmen, denn viele seelische Probleme, führen über kurz
oder lang zu Schlafstörungen. Nur ein Fachmann kann hier Auswege aufzeigen,
lassen Sie sich auf jeden Fall helfen.
Ein schöner Spruch um den Tag ausklingen zu lassen:
Herr, schenke uns die gute Nacht
und alles, was uns Sorge macht,
das legen wir nun ab vor dir.
Dein Angesicht uns leuchten mag,
so führ uns in den neuen Tag.
Dein Engel wache über mir.
Verfasser unbekannt
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