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letzte Änderung:
08.08.2010

Prämenstruelles Syndrom - PMS
Prämenstruelles Syndrom - PMS

 

Das Prämenstruelle Syndrom – Möglichkeiten der Heilung


Die Tage vor den Tagen sind bei einigen Frauen mit Schmerzen, Unwohlsein und Übelkeit verbunden. Depressionen, Lustlosigkeit und schlechte Laune können sich noch hinzugesellen. Die Schmerzen können 7-10 Tage vor der Menstruation beginnen, bei einigen Frauen fangen sie gleich nach dem Eisprung an. Dies ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Wenn die Menstruation beginnt sind alle Schmerzen wie weggeblasen.

Welche Beschwerden können bei PMS auftreten?

- Kopfschmerzen, Migräne
- Brustschmerzen
- Verstopfung, Blähungen
- Schwindel
- Wassereinlagerungen
- Depressionen, Lustlosigkeit, Reizbarkeit
- Gewichtszunahme

Wichtig ist es, dass Sie Ihre Beschwerden notieren, auch die Stärke oder Intensität der Beschwerden. So können Sie genau erkennen, wie sich die PMS bei Ihnen äußert, ob sie mal schwächer mal stärker ist. Dies ist auch wichtig, wenn Sie die Beschwerden loswerden möchten.

Büchertipp: Homöopathie ganz weiblich


Ursachen von PMS?

- Hormonungleichgewicht
- Mangel an Calcium
- Mangel an Endorphinen
- Serotoninmangel
- Endometriose
- Angst vor einer möglichen Schwangerschaft
- Probleme mit dem Frausein


Aus dem Bereich der Naturheilkunde und der Erfahrungsheilkunde kann sehr viel getan werden, sowohl gegen die Beschwerden, als auch für das allgemeine Wohlbefinden.

Um einen möglichen Calciummangel zu beheben, können Calciumpräparate eingenommen werden (z.B. Calcivitan Fa. Pascoe, Calciumpräparat von Fa. Verla). Ebenso ist es wichtig auf eine calciumreiche Ernährung zu achten.

Calcium befindet sich in Vollkorngetreide, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, grünem Gemüse usw. Ebenso wirksam sind die Schüssler Salze (Calcium fluoratum und Calcium phophoricum). Schränken Sie den Alkoholkonsum ein, geben Sie das Rauchen auf und achten Sie darauf nicht nur denaturierte Nahrungsmittel zu essen.

Für Frauen sind allgemein B-Vitamine sehr wichtig. Hier besonders Vitamin B6. Denn nur so kann der Körper Serotonin herstellen.
Reich an diesem Vitamin sind Hülsenfrüchte, Weizenkeimöl, Hefe, grünes Gemüse, Kartoffeln und Erdmandelflocken.

Reich an B-Vitaminen ist Mandelmus. Sie können es z.B. als Brotaufstrich verwenden, ins Müsli zum Süßen geben oder leckere Nachspeisen zaubern.

Ebenfalls können Vitamin B6 Tabletten eingenommen werden. Welches Präparat sich eignet, muss im Einzelfall vom Arzt oder HP entschieden werden. Allgemein gesprochen kann man sagen, dass es wichtig ist auf die Ernährungsgewohnheiten genau zu achten und sie gegebenenfalls zu modifizieren. Zwei Mal im Jahr empfiehlt sich eine Entschlackungskur mit Brennesselsaft.


Büchertipp: Frauenheilbuch

Nachtkerzenöl (z.B. Nachtkerzenöl Kapseln ) kann bei PMS sehr wirksam sein.
Die ungesättigten Fettsäuren lindern die Beschwerden, da sie regulierend auf den Hormonhaushalt wirken.

Ebenfalls hat sich eine Kur mit Borretschölkapseln bewährt. Die Kur sollte 2-3 Monate dauern. Um die hormonelle Schieflage zu behandeln, eignet sich der Frauenmantel (sowohl als Tee als auch als homöopathische Urtinktur von Ceres). Ebenfalls wird von vielen Gynäkologen Mönchspfeffer eingesetzt (z.B. Mastodynon). Ein individuell für Sie ausgesuchtes homöopathisches Einzelmittel muss von einem erfahrenen Homöopathen repertorisiert werden.

Nachtkerzenölkapseln
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Viele Heilpraktiker wenden mit großen Erfolgen die Leberentlastungskur an. Pflanzen für die Leber sind zum Beispiel: Artischocken , Schöllkraut, Löwenzahn, Mariendistelsamen. Wildpflanzen wie z.B: Löwenzahnsalat. Alle bitteren Gemüsesorten regen die Verdauungssäfte an. Täglich einen Leberwickel machen, dies trägt sehr zur Entlastung der Leber bei.

Nicht zu unterschätzen sind die Erfolge des Basenfastens. Durch eine basenüberschüssige Ernährung können die bekannten PMS-Symptome deutlich gelindert werden, viele Gynäkologen berichten sogar von einer völligen Schmerzfreiheit. Bekannt ist das Basenfasten nach Sabine Wacker, viele Tipps finden Sie im unten erwähnten Buch.

Die bekannte Schüssler Salz Expertin Angelika Gräfin Wolffskeel empfiehlt die folgenden Salze:

Kalium chloratum Nr. 4 – als Drüsenmittel – bis zu 10 Stück über den Tag verteilt lutschen
Magnesium phosphoricum Nr. 7 – bei Heißhunger – als « Heiße 7 » zubereiten
Ferrum phosphoricum Nr. 3 – für den Eisenhaushalt – 3 x 2 bis 3 x 5
Kalium phosphoricum Nr. 5 – für mehr Energie – bis zu 3 x 2 (nicht nach 15:00 Uhr)
Natrium phosphoricum Nr. 9 – falls Säurehaushalt nicht in Ordnung ist – bis zu 5 x 2
Silicea Nr. 11 – für die Nerven – bis zu 3 x 2

Büchertipp: Die 12 Salze des Lebens

Depressionen und Stimmungsschwankungen

Um leichte Depressionen in den Griff zu bekommen, eignen sich Präparate mit Johanniskraut.

Bei Nervosität und innerer Unruhe hilft ein Tee aus den folgenden Kräutern:

Melisse, Passionsblume, Baldrian, Hopfen, Melisse

Täglich 1 Tasse trinken. Nicht länger als 4 Wochen, dann eine Pause machen.

Ein bereits fertiger Tee ist Frauentee II Fa. Herbaria, welcher kurmäßig getrunken werden kann!

Aus dem Bereich der Aromatherapie kommen folgende ätherische Öle in Frage: Rose, Neroli, Ylang-Ylang, Orange, Bergamotte, Vanille, Mandarine. Einige Tropfen in die Duftlampe geben. Diese Düfte heben die Stimmung und lassen Sie schnell Ihre Traurigkeit und Gereiztheit vergessen. Bei Schlafstörungen hilft sehr gut Melissentee.

Brustspannen und harte Brüste

Brustspannen kann durch einen Heilerdewickel mit grüner Mineralerde gut gelindert werden. Ebenfalls positiv wirken sich
grüne Mineralerde Kompressen aus. Wenn Sie möchten, können Sie auch Quarkwickel versuchen oder Kohlwickel.
Schüßler-Salze, Homöopathie und Akupunktur können Ihnen helfen, hierfür sollten Sie sich an einen erfahrenen Therapeuten
wenden.

Immunsytem

Zur Stärkung des Immunsystem empfehlen wir Immunkomplex Dr. Wolz! Er stärkt das Immunsystem und ist reich an Enzymen, Coenzymen, Aminosäuren, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen! Enzyme, die für unseren Körper lebensnotwendig sind, regulieren viele Stoffwechselprozesse.

Müdigkeit, Trauer und Unausgeglichenheit

Wichtig ist es auf Entspannung und innere Ausgeglichenheit zu achten, dies kann durch Autogenes Training geschehen oder
durch Qi Gong. Vielen Frauen hilft es auch regelmäßig Yoga Übungen zu machen. Yoga kann auch zu Hause erlernt werden, wir empfehlen den folgenden Ratgeber zum Selbststudium: Luna Yoga für Frauen ! Luna Yoga wurde von Adelheid Ohlig entwickelt und richtet sich speziell an Frauen. Die Yogaübungen (Asanas) sind kombiniert mit Atemübungen, Entspannung, Phantasiereisen, Fruchtbarkeitstänzen und Ritualen. Luna Yoga orientiert sich an den Rhythmen des Mondes und der Gestirne. Luna Yoga hat nachweislich einen positivien Einfluss auf die Harmonisierung des weiblichen Zyklus.

Kopfschmerzen

Sie leiden an Kopfschmerzen bzw. Migräne an den Tagen vor dem Periodenbeginn? Als sehr wirksam haben viele Frauen
Feldenkraisübungen empfunden. Täglich müssen Sie die Feldenkrais-Übungen nur 10 Minuten machen, um die Migräne erfolgreich zu bekämpfen! Feldenkrais ist eine wunderbare und sehr sensible Lernmethode. Feldenkrais Übungen stärken die Wirbelsäule, wirken Verspannungen und Anspannung entgegen und fördern einen gesunden Körper.

Verdauungsstörungen

Wenn Sie vor der Periode unter Verdauungsstörungen leiden, kann Ihnen eine Kur mit Pro M Regulat helfen. Rechtsdrehende Milchsäurekulturen stärken Ihre Darmflora und regulieren die Verdauung. Wenn die Darmflora durch regelmäßige Einnahme von Antibiotika aus dem Gleichgewicht gekommen ist, helfen Probiotika der Darmflora wieder in Balance zu kommen und die Abwehrkräfte werden nachhaltig gestärkt.

Um mit der eignen Weiblichkeit in Berührung zu kommen, machen Sie Beckenbodentraining. Wer sich selbst als Frau mag und zu sich selbst stehen kann, hat es häufig leichter im Leben. Sinnliches Beckenbodentraining nach Benita Cantieni ist zum Beispiel eine Möglichkeit die eigene Weiblichkeit zu entdecken und zudem noch etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Denn Beckenbodentraining hat einen positiven Einfluss auf die Libido, die Fruchtbarkeit, das allgemeine Wohlbefinden.

PMS kann sehr belastend sein, gerade durch die vielfältigen Schmerzen, wenn dann noch Stress oder Nervosität hinzu kommt, brechen viele Frauen zusammen. Gönnen Sie sich auf jeden Fall Ruhe und suchen Sie sich Kraftorte, an denen Sie entspannen können. Phasen der
Stille sind sehr wichtig, vielleicht ist Meditation das richtige für Sie oder Zen. Naturheilkundliche Therapien benötigen ihre Zeit um zu wirken, führen Sie Tagebuch über Ihre Schmerzen und wie diese sich verändern, spüren Sie in sich hinein und entscheiden Sie, was für Sie am besten ist.



Unser Spezial-Tipp gegen Schmerzen:

Einige Leserinnen haben uns von beträchtlichen Erfolgen
von EFT (Emotional Freedom Technique) bei PMS
erzählt.

EFT wurde von Gary Craig entwickelt, speziell zur
Selbsthilfe. EFT ist eine Klopfakupressur zur Auflösung
von Blockaden und emtionalen Problemen. Es werden
bestimmte Akupunkturpunkte geklopft.

EFT ist sehr leicht anzuwenden in der Selbsthilfe und
kann bei regelmäßiger Anwendung auch bei PMS
sehr gut wirken. Gerade auch bei starken Bauchkrämpfen.

Mit EFT können Schmerzen, belastende Emotionen,
schlechten und einschränkenden Glaubenssätzen aufgelöst
werden.

Cary Graig, der Erfinder von EFT sagt:
"Der Grund aller negativen Emotionen ist
eine Störung im Energiesystem des Körpers."

Büchertipp: Klopfen gegen Schmerzen




Ein kleine Anregung: Träume nicht Dein Leben, lebe Deine Träume!


© Das Gesundheitsportal, Röntgenstraße 19, D-97230 Estenfeld, www.alinasan-gmbh.de

 
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