| Das Prämenstruelle Syndrom – Möglichkeiten
der Heilung
Die Tage vor den Tagen sind bei einigen Frauen mit Schmerzen, Unwohlsein
und Übelkeit verbunden. Depressionen, Lustlosigkeit und schlechte
Laune können sich noch hinzugesellen.
Die Schmerzen können 7-10 Tage vor der Menstruation beginnen, bei
einigen
Frauen fangen sie gleich nach dem Eisprung an. Dies ist von Frau zu Frau
unterschiedlich. Wenn die Menstruation beginnt sind alle Schmerzen wie
weggeblasen.
Welche Beschwerden können bei PMS auftreten?
- Kopfschmerzen, Migräne
- Brustschmerzen
- Verstopfung, Blähungen
- Schwindel
- Wassereinlagerungen
- Depressionen, Lustlosigkeit, Reizbarkeit
- Gewichtszunahme
Wichtig ist es, dass Sie Ihre Beschwerden notieren, auch die Stärke
oder Intensität der Beschwerden. So können Sie genau erkennen,
wie sich die PMS bei Ihnen äußert, ob sie mal schwächer
mal stärker ist. Dies ist auch wichtig, wenn Sie die Beschwerden
loswerden möchten.
Büchertipp: Natürliche
Medizin für Frauen
Ursachen von PMS?
- Hormonungleichgewicht
- Mangel an Calcium
- Mangel an Endorphinen
- Serotoninmangel
- Endometriose
- Angst vor einer möglichen Schwangerschaft
- Probleme mit dem Frausein
Aus dem Bereich der Naturheilkunde und der Erfahrungsheilkunde kann
sehr viel getan werden, sowohl gegen die Beschwerden, als auch für
das allgemeine Wohlbefinden.
Um einen möglichen Calciummangel zu beheben, können Calciumpräparate
eingenommen werden (z.B. Calcivitan Fa. Pascoe, Calciumpräparat von
Fa. Verla). Ebenso ist es wichtig auf eine calciumreiche Ernährung
zu achten.
Calcium befindet sich in Vollkorngetreide, Milchprodukten, Hülsenfrüchten,
grünem Gemüse usw. Ebenso wirksam sind die Schüssler Salze
(Calcium fluoratum und Calcium phophoricum). Schränken Sie den Alkoholkonsum
ein, geben Sie das Rauchen auf und achten Sie darauf nicht nur denaturierte
Nahrungsmittel zu essen.
Für Frauen sind allgemein B-Vitamine sehr wichtig. Hier besonders
Vitamin B6. Denn nur so kann der Körper Serotonin herstellen.
Reich an diesem Vitamin sind Hülsenfrüchte, Weizenkeimöl,
Hefe,
grünes Gemüse, Kartoffeln und Erdmandelflocken.
Ebenfalls können Vitamin B6 Tabletten eingenommen werden. Welches
Präparat sich eignet, muss im Einzelfall vom Arzt oder HP entschieden
werden. Allgemein gesprochen kann man sagen, dass es wichtig ist auf die
Ernährungsgewohnheiten genau zu achten uns sie gegebenenfalls zu
modifizieren. Zwei Mal im Jahr empfiehlt sich eine Entschlackungskur mit
Brennesselsaft.
Büchertipp: Frauenheilbuch
Nachtkerzenöl (z.B. Nachtkerzenöl
Kapseln ) kann bei PMS sehr wirksam sein.Die ungesättigten
Fettsäuren lindern die Beschwerden, da sie regulierend auf
den Hormonhaushalt wirken.
Ebenfalls hat sich eine Kur mit Borretschölkapseln
bewährt. Die Kur
sollte 2-3 Monate dauern.
Um die hormonelle Schieflage zu behandeln eignet sich der Frauenmantel
(sowohl als Tee als auch als homöopathische Urtinktur). Ebenfalls
wird von vielen Gynäkologen Mönchspfeffer eingesetzt (z.B.
Mastodynon). Ein individuell für Sie ausgesuchtes homöopathisches
Einzelmittel muss von einem erfahrenen Homöopathen repertorisiert
werden.
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Viele Heilpraktiker wenden mit großen Erfolgen die Leberentlastungskur
an. Pflanzen für die Leber sind zum Beispiel: Artischocken
, Schöllkraut, Löwenzahn,
Mariendistelsamen. Wildpflanzen wie z.B: Löwenzahnsalat.
Alle bitteren Gemüsesorten regen die Verdauungssäfte an. Täglich
einen Leberwickel machen, dies trägt sehr zur Entlastung der Leber
bei.
Nicht zu unterschätzen sind die Erfolge des Basenfastens. Durch eine
basenüberschüssige Ernährung können die bekannten
PMS-Symptome deutlich gelindert werden, viele Gynäkologen berichten
sogar von einer völligen Schmerzfreiheit. Bekannt ist das Basenfasten
nach Sabine Wacker,
viele Tipps finden Sie im unten erwähnten Buch.
Büchertipp: Basenfasten
für Sie
Die bekannte Schüssler Salz Expertin Angelika Gräfin
Wolffskeel empfiehlt die folgenden Salze:
Kalium chloratum Nr. 4 – als Drüsenmittel – bis zu 10
Stück über den Tag verteilt lutschen
Magnesium phosphoricum Nr. 7 – bei Heißhunger – als
« Heiße 7 » zubereiten
Ferrum phosphoricum Nr. 3 – für den Eisenhaushalt – 3
x 2 bis 3 x 5
Kalium phosphoricum Nr. 5 – für mehr Energie – bis zu
3 x 2 (nicht nach 15:00 Uhr)
Natrium phosphoricum Nr. 9 – falls Säurehaushalt nicht in Ordnung
ist – bis zu 5 x 2
Silicea Nr. 11 – für die Nerven – bis zu 3 x 2
Büchertipp: Die
12 Salze des Lebens
Um leichte Depressionen in den Griff zu bekommen, eignen sich leichte
Präparate mit Johanniskraut.
Bei Nervosität und innerer Unruhe hilft ein Tee aus den folgenden
Kräutern: Melisse, Passionsblume, Baldrian. Täglich 1 Tasse
trinken.
Nicht länger als 4 Wochen, dann eine Pause machen.
Aus dem Bereich der Aromatherapie kommen folgende ätherische Öle
in Frage: Rose, Neroli, Ylang-Ylang, Orange, Bergamotte, Vanille, Mandarine.
Einige Tropfen in die Duftlampe geben.
Diese Düfte heben die Stimmung und lassen Sie schnell Ihre Traurigkeit
und Gereiztheit vergessen. Bei Schlafstörungen hilft sehr gut Melissentee.
Brustspannen kann durch einen Heilerdewickel
gut gelindert werden.
Zur Stärkung des Immunsystem empfehlen wir Immunkomplex
Dr. Wolz!
Immunkomplex
Dr. Wolz stärkt das Immunsystem und ist reich an Enzymen,
Coenzymen, Aminosäuren, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen!
Gerade Enzyme, die für unseren Körper lebensnotwendig sind,
regulieren viele Stoffwechselprozesse.
Wichtig ist es auf Entspannung und innere Ausgeglichenheit zu achten,
dies kann durch Autogenes
Training geschehen oder durch Qi
Gong.
Vielen Frauen hilft es auch regelmäßig Yoga Übungen zu
machen. Yoga kann auch zu Hause erlernt werden, wir empfehlen den folgenden
Ratgeber zum Selbststudium: Frauen
Yoga !
Um mit der eignen Weiblichkeit in Berührung zu kommen, machen Sie
Beckenbodentraining oder Luna
Yoga. Wer sich selbst als Frau mag und zu sich selbst stehen
kann, hat es häufiger leichter im Leben.
Wenn Sie vor der Periode unter Verdauungsstörungen leiden, kann Ihnen
eine Kur mit Pro
M Regulat helfen. Rechtsdrehende Milchsäurekulturen
stärken Ihre Darmflora und regulieren die Verdauung.
PMS kann sehr belastend sein, gerade durch die vielfältigen Schmerzen,
wenn dann noch Stress oder Nervosität hinzu kommt, brechen viele
Frauen zusammen. Gönnen Sie sich auf jeden Fall Ruhe und suchen
Sie sich Kraftorte, an denen Sie entspannen können. Phasen der
Stille sind sehr wichtig, vielleicht ist Meditation das richtige für
Sie oder Zen.
Naturheilkundliche Therapien benötigen ihre Zeit um zu wirken,
führen Sie Tagebuch über Ihre Schmerzen und wie diese sich
verändern, spüren Sie in sich hinein und entscheiden Sie,
was für Sie am besten ist.
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