Nachtschweiß tritt während der Wechseljahre sehr häufig
auf, dies hängt mit dem Östrogenabfall zusammen und mit hormonellen
Schwankungen. Nach den Wechseljahren geht der Nachtschweiß wieder
von selbst weg. Nachtschweiß kann auch durch verschiedene Erkrankungen
auftreten, hier sollten Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt abstimmen.
Einige allgemeine Tipps bei Nachtschweiß:
- lüften Sie einige Zeit vor dem Schlafengehen Ihr Schlafzimmer
- Bettwäsche aus Baumwolle oder Seide bevorzugen
- Nachtwäsche sollte ebenfalls aus Baumwolle oder Seide sein
- reichlich trinken während des Tages
- verwenden Sie auch im Winter keine Heizdecken und Co.
- angenehm temperierter Schlafraum
Das A und O in den Wechseljahren ist eine ausgewogene Ernährung,
achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Obst, Gemüse, Vollkorngetreide
zu sich nehmen. Bereiten Sie Ihre Speisen frisch mit heimischen biologischen
Produkten zu. Verzichten Sie weitestgehend auf Konserven, Fertiggerichte,
Tiefkühlgerichte und fetthaltige Speisen. Reichern Sie Ihre Speisen
mit wertvollen Ölen an, z.B. Olivenöl, Leinsamenöl, Arganöl
und Co. Lockern Sie Ihren Speiseplan auf, in dem Sie auch Tofu und Sojaprodukte
verzehren. Sprossen sind auch sehr gesund und schmackhaft und werten den
Salat auf. Wir empfehen für alle Tipps und Tricks bezüglich
der Ernährung und leckeren Rezepten das wunderbare Buch: Das
Wechseljahre-Kochbuch von Frau Erckenbrecht.
Sorgen Sie täglich für ausreichend Bewegung, gehen Sie schwimmen,
fahren Sie Fahrrad, machen Sie Walking oder Nordic Walking.
Wichtig ist, dass Sie regelmäßig ausreichend Bewegung haben.
Ebenfalls wunderbar geeignet sind Qi Gong, Tai Chi, Feldenkrais, Alexandertechnik,
Cantienica-Beckenbodentraining und Co. Wenn Sie unsicher sind, dann schnuppern
Sie erst einmal in die Kurse hinein, um zu schauen, was Ihnen zusagt.
Viele Damen berichten begeistert über die Erfolge die Sie
mit Hormon-Yoga erzielt haben. Hormon-Yoga wurde von Dinah Rodriguez entwickelt
und richtet sich speziell an Damen in den Wechsejahren. Durch spezielle
Yogaübungen werden die Hormone wieder ins Gleichgewicht gebracht
und der weibliche Organismus gestärkt. Die Erfolge sind wirklich
verblüffend. Zudem können Sie bei regelmäßiger Anwendung
sogar Scheidentrockenheit, Hitzewallungen, trockener Haut, Libidoverlust
und Co. vorbeugen. Zum Weiterlesen empfehlen wir das Buch: Hormon-Yoga
von Dinah Rodriguez.
Verstärkter Nachtschweiß kann auch durch Übersäuerung
entstehen. Um die Haut zu entsäuern sind Basenbäder
sehr gut geeignet.
Am besten 2 x wöchentlich 1 Stunde baden! Die Haut ist sozusagen
unsere "zweite Niere", über die Haut können somit
Säuren,
Schlacken und andere Stoffe ausgeschieden werden. Zur Erfrischung sind
auch Basische
Armbäder 1 bis 2 mal täglich über eine
Zeitraum von 3 Wochen wirksam. Aber auch Wechselduschen und Wassertreten
können Sie versuchen.
Seit langem ist bekannt, dass Salbei die Schweißbildung hemmt. Salbeitee
kurmmäßig getrunken, kann hilfreich sein. Wem Salbeitee
nicht schmeckt, der kann den leckeren Wechseljahretee
der Fa. Herbaria ausprobieren. Diese schmackhafte Kräutermischung
ist
speziell auf die Wechseljahre und die damit zusammenhängenden Beschwerden
konzipiert worden. Alchemilla Urtrinktur von Ceres
hilft auf sanfte Weise die Hormone ins Gleichgewicht zu bringen. Frauenmantel
kann auch als Tee getrunken werden.
Ihr Bett sollte Bettbezüge aus Baumwolle oder Seide haben, wenn Sie
nachts stark schwitzen, sollten Sie die Bettwäsche wechseln,
niemals im Nassen schlafen, dies kann zu Blasen- und Nierenentzündungen
führen. Synthetikbettwäsche hat auch nichts im Bett zu suchen.
Stellen Sie sich an Ihr Bett auf jeden Fall ein Glas Wasser oder ein Glas
Grapefruitsaft. Immer wenn Sie in der Nacht Durst haben, trinken Sie langsam
und in kleinen Schlucken.
Eine Darmsanierung z.B. mit Pro
M Regulat unterstütz den Körper bei der Entgiftung. Durch
die Darmsanierung wird ebenfalls die
Darmflora saniert. Pro
M Regulat ist reich an rechtsdrehenden Milchsäurebakterien, erlesenen
Kräutern und dem Heilpilz Ling Zhi.
Ein gesunder Darm ist die Wurzel der Gesundheit, da im Darm auch das Immunsystem
sitzt. Ein gesunder Darm kann auch Nährstoffe
und Vitamine besser verwerten und Giftstoffe schneller ausscheiden.
Um den Östrogenmangel auszugleichen können Sie Sojakapseln
oder Rotkleekapseln
einnehmen. Sowohl der heimische Rotklee, als auch Sojabohnen enthalten
Phytoöstrogene, die den eigenen Östrogenen ähnlich sind.
In Japan sind Hitzewallungen fast unbekannt, da die Japanerinnen sehr
viel Sojaprodukte essen. Eine Zufuhr von Phytoöstrogenen sollte immer
kurmäßig erfolgen, gerne auch mehrmals im Jahr.
Aus dem Bererich der Homöopathie bieten sich zahlreiche Einzelmittel
an, welches Mittel bei Ihnen seine heilende Wirkung entfalten kann, weiß
ein erfahrener Homöopath. Bekannte Einzelmittel sind Calcium Carbonicum,
Silicea, Sepia, Lachesis, Mercurius Solubilis Hahnemanni, Sulfur und viele
weitere Einzelmittel. Wenn Sie sich näher mit Homöopathie befassen
möchten, dann empfehlen wir Ihnen das Buch von Frau Dr. med. Anja-Maria
Engelsing: Homöopathie
ganz weiblich
Die beliebten Schüßler-Salze sind auch bei Nachtweiß
während der Wechseljahre sehr wirksam, ebenfalls können Sie
den Körper mit Schüßler-Salzen sanft entsäuern. Die
folgenden Schüßler-Salze eignen sich besonders: Zum Entsäuern
empfiehlt sich Nr. 9 + Nr. 10, um dem Nachtschweiß entgegen zu wirken
sind Nr. 8 + Nr. 3, Nr. 11 und Nr. 2! Gerne auch in Wasser aufgelöst,
als Schüßler-Salz Cocktail über den Tag verteilt getrunken.
Weitere wirksame Anwendungsgebiete von Schüßler-Salzen finden
Sie im Ratgeber von Zora Gienger:
Mit
Schüßler-Salzen durch die Wechseljahre
Mit natürlichen Mitteln können Sie wirksam gegen den Nachtschweiß
vorgehen. Es wird etwaas dauern, bis der Nachtschweiß verschwunden
ist, gönnen Sie sich Ruhe, stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl
und versuchen Sie, Ihre eigene Weiblichkeit zu spüren.
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