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letzte Änderung:
08.08.2010

Nachtschweiß in den Wechseljahren
Nachtschweiß in den Wechseljahren

 

Nachtschweiß tritt während der Wechseljahre sehr häufig auf, dies hängt mit dem Östrogenabfall zusammen und mit hormonellen Schwankungen. Nach den Wechseljahren geht der Nachtschweiß wieder von selbst weg. Nachtschweiß kann auch durch verschiedene Erkrankungen auftreten, hier sollten Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt abstimmen.

Einige allgemeine Tipps bei Nachtschweiß:

- lüften Sie einige Zeit vor dem Schlafengehen Ihr Schlafzimmer
- Bettwäsche aus Baumwolle oder Seide bevorzugen
- Nachtwäsche sollte ebenfalls aus Baumwolle oder Seide sein
- reichlich trinken während des Tages
- verwenden Sie auch im Winter keine Heizdecken und Co.
- angenehm temperierter Schlafraum

Das A und O in den Wechseljahren ist eine ausgewogene Ernährung, achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Obst, Gemüse, Vollkorngetreide zu sich nehmen. Bereiten Sie Ihre Speisen frisch mit heimischen biologischen Produkten zu. Verzichten Sie weitestgehend auf Konserven, Fertiggerichte, Tiefkühlgerichte und fetthaltige Speisen. Reichern Sie Ihre Speisen mit wertvollen Ölen an, z.B. Olivenöl, Leinsamenöl, Arganöl und Co. Lockern Sie Ihren Speiseplan auf, in dem Sie auch Tofu und Sojaprodukte verzehren. Sprossen sind auch sehr gesund und schmackhaft und werten den Salat auf. Wir empfehen für alle Tipps und Tricks bezüglich der Ernährung und leckeren Rezepten das wunderbare Buch: Das Wechseljahre-Kochbuch von Frau Erckenbrecht.

Sorgen Sie täglich für ausreichend Bewegung, gehen Sie schwimmen, fahren Sie Fahrrad, machen Sie Walking oder Nordic Walking.
Wichtig ist, dass Sie regelmäßig ausreichend Bewegung haben. Ebenfalls wunderbar geeignet sind Qi Gong, Tai Chi, Feldenkrais, Alexandertechnik, Cantienica-Beckenbodentraining und Co. Wenn Sie unsicher sind, dann schnuppern Sie erst einmal in die Kurse hinein, um zu schauen, was Ihnen zusagt.

Viele Damen berichten begeistert über die Erfolge die Sie mit Hormon-Yoga erzielt haben. Hormon-Yoga wurde von Dinah Rodriguez entwickelt und richtet sich speziell an Damen in den Wechsejahren. Durch spezielle Yogaübungen werden die Hormone wieder ins Gleichgewicht gebracht und der weibliche Organismus gestärkt. Die Erfolge sind wirklich verblüffend. Zudem können Sie bei regelmäßiger Anwendung sogar Scheidentrockenheit, Hitzewallungen, trockener Haut, Libidoverlust und Co. vorbeugen. Zum Weiterlesen empfehlen wir das Buch: Hormon-Yoga von Dinah Rodriguez.

Verstärkter Nachtschweiß kann auch durch Übersäuerung entstehen. Um die Haut zu entsäuern sind Basenbäder sehr gut geeignet.
Am besten 2 x wöchentlich 1 Stunde baden! Die Haut ist sozusagen unsere "zweite Niere", über die Haut können somit Säuren,
Schlacken und andere Stoffe ausgeschieden werden. Zur Erfrischung sind auch Basische Armbäder 1 bis 2 mal täglich über eine
Zeitraum von 3 Wochen wirksam. Aber auch Wechselduschen und Wassertreten können Sie versuchen.

Seit langem ist bekannt, dass Salbei die Schweißbildung hemmt. Salbeitee kurmmäßig getrunken, kann hilfreich sein. Wem Salbeitee
nicht schmeckt, der kann den leckeren Wechseljahretee der Fa. Herbaria ausprobieren. Diese schmackhafte Kräutermischung ist
speziell auf die Wechseljahre und die damit zusammenhängenden Beschwerden konzipiert worden. Alchemilla Urtrinktur von Ceres
hilft auf sanfte Weise die Hormone ins Gleichgewicht zu bringen. Frauenmantel kann auch als Tee getrunken werden.

Ihr Bett sollte Bettbezüge aus Baumwolle oder Seide haben, wenn Sie nachts stark schwitzen, sollten Sie die Bettwäsche wechseln,
niemals im Nassen schlafen, dies kann zu Blasen- und Nierenentzündungen führen. Synthetikbettwäsche hat auch nichts im Bett zu suchen.
Stellen Sie sich an Ihr Bett auf jeden Fall ein Glas Wasser oder ein Glas Grapefruitsaft. Immer wenn Sie in der Nacht Durst haben, trinken Sie langsam und in kleinen Schlucken.

Eine Darmsanierung z.B. mit Pro M Regulat unterstütz den Körper bei der Entgiftung. Durch die Darmsanierung wird ebenfalls die
Darmflora saniert. Pro M Regulat ist reich an rechtsdrehenden Milchsäurebakterien, erlesenen Kräutern und dem Heilpilz Ling Zhi.
Ein gesunder Darm ist die Wurzel der Gesundheit, da im Darm auch das Immunsystem sitzt. Ein gesunder Darm kann auch Nährstoffe
und Vitamine besser verwerten und Giftstoffe schneller ausscheiden.


Um den Östrogenmangel auszugleichen können Sie Sojakapseln oder Rotkleekapseln einnehmen. Sowohl der heimische Rotklee, als auch Sojabohnen enthalten Phytoöstrogene, die den eigenen Östrogenen ähnlich sind. In Japan sind Hitzewallungen fast unbekannt, da die Japanerinnen sehr viel Sojaprodukte essen. Eine Zufuhr von Phytoöstrogenen sollte immer kurmäßig erfolgen, gerne auch mehrmals im Jahr.

Aus dem Bererich der Homöopathie bieten sich zahlreiche Einzelmittel an, welches Mittel bei Ihnen seine heilende Wirkung entfalten kann, weiß ein erfahrener Homöopath. Bekannte Einzelmittel sind Calcium Carbonicum, Silicea, Sepia, Lachesis, Mercurius Solubilis Hahnemanni, Sulfur und viele weitere Einzelmittel. Wenn Sie sich näher mit Homöopathie befassen möchten, dann empfehlen wir Ihnen das Buch von Frau Dr. med. Anja-Maria Engelsing: Homöopathie ganz weiblich

Die beliebten Schüßler-Salze sind auch bei Nachtweiß während der Wechseljahre sehr wirksam, ebenfalls können Sie den Körper mit Schüßler-Salzen sanft entsäuern. Die folgenden Schüßler-Salze eignen sich besonders: Zum Entsäuern empfiehlt sich Nr. 9 + Nr. 10, um dem Nachtschweiß entgegen zu wirken sind Nr. 8 + Nr. 3, Nr. 11 und Nr. 2! Gerne auch in Wasser aufgelöst, als Schüßler-Salz Cocktail über den Tag verteilt getrunken. Weitere wirksame Anwendungsgebiete von Schüßler-Salzen finden Sie im Ratgeber von Zora Gienger:
Mit Schüßler-Salzen durch die Wechseljahre

Mit natürlichen Mitteln können Sie wirksam gegen den Nachtschweiß vorgehen. Es wird etwaas dauern, bis der Nachtschweiß verschwunden ist, gönnen Sie sich Ruhe, stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl und versuchen Sie, Ihre eigene Weiblichkeit zu spüren.




Copyright: Alinasan GmbH, Röntgenstraße 19, D-97230 Estenfeld, www.alinasan-gmbh.de


 
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