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letzte Änderung:
02.01.2012

Anregung der Milchbildung
Anregung der Milchbildung

 

Viele Frauen haben Angst, dass die Milchbildung nicht genug angeregt ist, die Muttermilch vielleicht nicht zur Ernährung des Babys ausreicht, das Baby hungern muss und sich unwohl fühlt. Wann sollte die Milchbildung angeregt werden? Die Milchbildung wird anregt, wenn die Milchbildung verzögert ist, bei einer erschwerten Freisetzung der Milch oder bei der mangelnden Aufrechterhaltung der Milchbildung.

Ganz wichtig ist es, das Kind bald möglichst nach der Geburt anzulegen. Lassen Sie sich von Ihrer Hebamme, die geeigneten Stillpositionen zeigen. Wenn es beim ersten Mal nicht gleich gelingt, bitte nicht aufgeben. Ihre Hebamme wird Ihnen gerne weiterhelfen, um Ihr Kind stillen zu können. Desto öfters Sie das Kind anlegen, desto besser. Das Angebot regelt auch hier, wie überall die Nachfrage. Denn häufiges Anlegen fördert die Milchproduktion. Viele Hebammen schlagen den Wöchnerinnen vor, mindestens alle zwei Stunden zu stillen, immer eine andere Brust anbieten. Dies nennt man auch Wechselstillen.

Lassen Sie sich Zeit zum Stillen. In einer hektischen Umgebung, bei Stress und Nervosität kann keine Milch fließen. Dafür brauchen Sie Ruhe und Entspannung. Lassen Sie die Stillzeiten für sich und Ihr Baby zu einer innigen Zusammenkunft werden, bei der Sie nicht durch äußere Einflüsse wie Telefon, Türklingel oder Fernsehen gestört werden. Am Anfang ist es auch wichtig, dass Geschwisterkinder von Oma oder Opa betreut werden, damit Sie wirklich ausreichend Zeit mit Ihrem Baby verbringen können, diese wichtige erste Zeit nennt man auch "Babykokon".

Büchertipp: Geburt und Stillen



Achten Sie unbedingt, dass Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen!

Trinken Sie zum Beispiel Milchbildungstee aus Kräutern wie:


- Kümmel
- Anis
- Zitronenverbene
- Brennessel
- Bockshornklee

Lassen Sie sich eine Mischung in der Apotheke zusammenstellen.
Es gibt auch den fertigen Stilltee aus kontrolliert-biologischem Anbau.
Viele stillende Mütter machen mit dem Milchbildungstee sehr positiv Erfahrungen.

Zur sanften Pflege der Brust empfiehlt sich das Stillöl . Stillöl pflegt und entspannt die Brust. Stillöl auf der Basis von Mandelöl und
enthält die ätherischen Öle aus Fenchel, Kümmel und Majoran - diese ätherischen Öle werden speziell zur Anregung der Milchbildung
verwendet. Führen Sie täglich eine zarte Massage der Brust durch. Das Stillöl kann schon ab der 38. Schwangerschaftswoche mehrmals
täglich angewendet werden.

Auch die einmalige Gabe Phytolacca C30 kann den Milchfluss anregen. Bitte hier mit der homöopathisch arbeitenden Hebamme
in Verbindung setzen! Es gibt viele Hebammen die auf den sogenannten Milchstrich schwören, es ist eine spezielle Massage am
Rücken, die die Milchbildung wirksam unterstützt. Fragen Sie Ihre Hebamme danach.

Büchertipp: Das Stillbuch


Zur Stärkung empfehlen wir Ihnen die Milchkugeln nach Ingeborg Stadelmann. Die erfahrene Hebamme Ingeborg Stadelmann hat sehr
gute Erfahrungen mit den Milchkugeln gemacht. Das Rezept finden Sie in ihrem Buch "Die Hebammensprechstunde".
Sie empfiehlt stillenden Müttern auch, auf den so oft empfohlenen Still-BH zu verzichten. Wer mag, kann die Milchbildung auch mit Malzbier oder Caro-Kaffee anregen. Hier entscheiden sich natürliche alle Frauen etwas anders, da es auch eine Frage des Geschmacks ist. Zur Stärkung kann auch Mandelmus im Müsli, auf Brot oder auch pur gegessen werden. Mandelmus schmeckt sehr gut und ist reich an B-Vitaminen.

Wenn Sie Probleme mit der Milchbildung haben, dann gönnen Sie sich auf jeden Fall viel Ruhe! Stress und Nervosität sind kontraproduktiv.
Wenn Sie schon Kinder haben, dann sollten Sie schauen, dass Sie einen Babysitter, gerne auch Opa oder Opa finden, der sich um die Kinder
kümmert. Gerade in der ersten Zeit ist es wichtig, dass Sie sich vollständig entspannen und auf die neue Situation einstellen können. Bitte machen Sie sich keine Schuldgefühle, Sie geben Ihr Bestes, bleiben Sie positiv und zuversichtlich, wann immer Sie Fragen haben oder Unklarheiten entstehen suchen Sie sich bitte Rat bei Ihrer Hebamme bzw. Ihrer Stillberaterin.

Büchertipp: Stillen

Weitere Themen:

Wunde Brustwarzen
Geburtsvorbereitungskurs
Schüssler Salze in der Schwangerschaft

 

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