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letzte Änderung:
15.05.2013

Libidoverlust bei Frauen
Libidoverlust bei Frauen

 

Viele Frauen kennen das Problem, von heute auf morgen ist alles anders. Die Lust auf Sex verschwindet manchmal ohne Vorankündigung, einfach so, als wäre sie nie da gewesen. „Sex ist die schönste Nebensache der Welt!“, Sex darf nicht überbewertet werden und sollte in einer Beziehung auch nicht an erster Stelle stehen. Selbstverständlich gehört zu einer Partnerschaft ein erfülltes Sexualleben, erfüllend für beide Partner, dazu. Wenn dieses Sexualleben aber nicht mehr stattfindet, sondern durch irgendwelche Gründe unmöglich geworden ist, ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Viele Frauen schämen sich und trauen sich kaum mit Ihrem Partner darüber zu sprechen. Sie schieben Kopfschmerzen oder andere Beschwerden vor, um nicht mit ihrem Mann intim sein zu müssen. Dies ist natürlich keine Lösung. Wir möchten Ihnen helfen, mögliche Ursachen zu finden, die einen Grund für den plötzlichen Libidoverlust sein könnten.

1. Libidoverlust - Die Einnahme der Anti-Baby-Pille

Viele Frauen haben durch die Anti-Baby-Pille die Lust am Sex verloren. Dies kann durch Unverträglichkeit passieren oder durch die Zusammensetzung des Präparats. Kontaktieren Sie Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin und sprechen Sie mit ihm darüber. Möglicherweise ist eine andere Pille oder eine andere Verhütungsmethode besser für Sie geeignet.

2. Libidoverlust - Klimakterium – Wechseljahre

Während der Wechseljahre kann es zu Scheidentrockenheit kommen, dieseresultiert aus dem gesunkenen Östrogenspiegel. Die Scheidenschleimhaut wird deutlich trockener, dünner und manchmal ist sie auch weniger elastisch. Hier helfen besonders Gleitmittel
z.B. Bioglide, Sylk oder die Vaginalcreme Hyalofemme.

Büchertipps: Der Frauengesundheitscode


3. Libidoverlust - Nach der Geburt

Viele Frauen verlieren nach der Geburt die Lust am Sex. Die Zeit der Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett sind für viele Frauen belastender, als allgemein angenommen. Oftmals kommt es auch hier zu Scheidentrockenheit, Wundheit der Scheide usw. Hier helfen ebenfalls Gleitmittel wie oben beschrieben. Rückbildungsgymnastik nach Benita Cantieni hilft Ihnen, die weiblichen Organe wieder zu stärken, die eigene Lust zu stimulieren und Inkontinenz vorzubeugen.

Das vollständige Kamasutra  

4. Libidoverlust - gynäkologische Erkrankungen


Einige Erkrankungen können zu Libidoverlust führen. Besonders Schmerzen im Unterbauch können zu diesen Problemen führen. Aber ebenso Endometriose, Myome, Krebserkrankungen oder Scheidenpilze. Natürlich können auch Operationen ein Grund sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, dass Sie Probleme bzw. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben, es gibt gute Übungen wie z.B. Beckenbodentraining oder Wild und Weiblich Training. Gerade bei Gebärmutterentfernungen fühlen sich viele Frauen nicht mehr weiblich und leiden sehr unter der Entfernung. In diesem Fall sollten Sie mit einer einfühlsamen Psychologin sprechen.


5. Libidoverlust - Stress und Partnerschaftsprobleme

Plötzlicher Libidoverlust ohne erkennbare Anzeichen, kann durch Stress verursacht werden. Stress kann durch verschiedene Faktoren entstehend, z.B. durch den Arbeitsplatz, die Kinderbetreuung, den Haushalt, die Familie, ein plötzlicher Todes- oder Krankheitsfall. Wichtig ist, gönnen Sie sich Zeit für sich selbst. Lernen Sie zu entspannen z.B. durch Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation. Ein Wellnesstag nur für Sie alleine kann vielleicht schon ein Wunder bewirken.

Nicht zu vergessen sind Partnerschaftsprobleme. Wenn Sie Streit mit Ihrem Partner haben, häufige Meinungsverschiedenheiten oder tieferliegende Probleme wirken sich diese auch auf Ihre Libido aus. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Probleme in der Partnerschaft, bringen Sie auch tieferliegende Unstimmigkeiten ans Licht. Finden Sie Kompromisse, wo es möglich ist, achten Sie die Meinung Ihres Partners, auch dann wenn Sie anderer Meinung sind.


Libidoverlust kann viele Ursachen haben, wie Sie aus den obigen Stichpunkten ersehen können. Wichtig ist, dass Sie nicht resigniert den Kopf in den Sand stecken. Versuchen Sie erst für sich alleine herauszufinden, aus welchem Grund Sie keine Lust auf Sex haben.

Wenn Sie wissen, welche Ursache bei Ihnen dazu geführt hat, dann sprechen Sie mit Ihrem Partner. Wenn Sie möchten, ziehen Sie Ihren behandelnden Frauenarzt/ärztin ins Vertrauen, wichtig ist, dass mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Gönnen Sie sich Zeit für sich selbst und für Ihre Partnerschaft. Manchmal hilft eine Partnerschaftsberatung oder eine Sexualtherapie. Einige Frauen machten positive Erfahrungen mit Sky Dancing Tantra. Was für Sie das Richtige sein könnte, dass können nur Sie selbst entscheiden.

Sehr wichtig ist auch die Selbstliebe, nur wenn Sie sich selbst lieben, kann der andere Sie lieben. Sich selbst zu lieben bedeutet auch, dem eigenen Herzen zu folgen und seine eigenen Wünsche und Träume zu erkunden. Selbstliebe fördert zudem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Wenn Sie sich gut fühlen, in Ihrer Mitte ruhen und innere Zufriedenheit ausstrahlen, können Sie alte Verhaltensmuster auflösen und neue, positive Verhaltensmuster in Ihr Leben integrieren. Die eigenen Potenziale voll entfalten zu können und die eigenen Schwächen anzuerkennen, darf nicht vergessen werden. Wer in sich selbst ruht, wer mit seinem Leben zufrieden ist und sich wohlfühlt, der strahlt das auch aus. Wenn Sie die eigene innere Mitte gefunden haben, dann spüren Sie in sich Zufriedenheit und Zuversicht. Vieles klärt sich auf, auch die Lust kann wieder entfachen. Vieles wandelt und verändert sich, aber tief in jedem Menschen gibt es auch Lust und Leidenschaft. Diese müssen Sie wecken und Sie müssen sich zugestehen, Lust auch leben zu dürfen.

Büchertipp: Die fünf Sprachen der Liebe

Zitat:


Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin...
Casanova


Unser Tipp eine Partnermassage mit Liebesöl:

50 ml Jojobaöl
4 Tropfen Muskatellersalbei
3 Tropfen Rosenöl
3 Tropfen Geranium

Alles miteinander verrühren. Zimmerwarm werden lassen! Achten Sie auf mögliche Allergien und Unverträglichkeiten.


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