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letzte Änderung:
14.01.2017

Heilpflanzen für Frauen
Heilpflanzen für Frauen

 


Frauenheilkräuter - für jede Krankheit das richtige Kraut


Seit Jahrhunderten gibt es Kräuter, die einen besonderen Bezug zur Frauengesundheit haben. Diese zu kennen ist nützlich und sinnvoll, denn viele Beschwerden lassen sich gut mit Heilkräutern, sei es als Tee, Tinktur, Sitzbad, Bad oder Pflanzensaft, behandeln.

Heilkräuter in der Frauenheilkunde:

- Frauenmantel
- Schafgarbe
- Mönchspfeffer
- Rotklee
- Lavendel
- Rosmarin
- Löwenzahn
- Brennessel
- Salbei
- Hirtentäschel


Frauenmantel (lat. Alchemilla) ist eine wahre Frauenheilpflanze und kann vielseitig eingesetzt werden. Das bekannte Frauenheilkraut wurde schon im Buch: Alchemilla von Magret Madejesky ausführlich beschrieben, denn die Verwendung in der Frauenheilkunde ist mannigfaltig. Frauenmantel kann z.B. angewendet werden bei Scheidenentzündungen, hormonellen Problemen, PMS, Menstruationsbeschwerden und vielen anderen mehr. Frauenmanteltee können Sie z.B. kurmäßig trinken, wenn Sie unter PMS oder Menstruationskrämpfen zu leiden haben. Frauenmanteltinktur können Sie unterstützend anwenden bei Myomen, Zysten, Zwischenblutungen usw. Bitte sprechen Sie die Anwendung mit einem Therapeuten ab. Auch bei Scheidenentzündungen kann Frauenmantel sehr gut angewendet werden, z.B. als Scheidenspülung oder als Sitzbad. Frauenmantel wirkt hormonell ausgleichend bei Gelbkörperschwäche oder leichten Wechseljahrsbeschwerden.

Schafgarbe (lat. Millefolium) hat antibakterielle Kräfte und wirkt wundheilend. Schafgarbe eignet sich sehr gut als Sitzbad z.B. bei Unterleibsentzündungen, Scheidenpilzen und Juckreiz im Vaginalbereich. .Schafgarbe wird auch sehr gerne bei Menstruationskrämpfen und bei Bauchkrämpfen angewendet, z.B. als Schafgarbentee. Bekannt ist aber auch die Verwendung als Schafgarbentinktur (Fa. Ceres). Die Schafgarbe wirkt gestagenartig und blutstillend. Bei Zwischenblutungen in den Wechseljahren kann die Schafgarbe, nach Absprache mit einem Therapeuten, angwendet werden. Schafgarbe stärkt das Weibliche und ist daher auch sehr gut für Frauen geeignet, die Ihre Weiblichkeit nicht ausleben können.

Mönchspfeffer (lat. Agnus castus) ist besonders bekannt bei der Behandlung von Gelbkörperschwäche und zur Senkung des Prolaktinspiegels. Viele Frauen machen gute Erfahrungen mit Mönchspfeffer bei Brustspannen, PMS, unerfülltem Kinderwunsch. Selbstverständlich muss genau geprüft werden, ob bei PMS Mönchspfeffer angezeigt ist, dies ist natürlich individuell sehr verschieden. Das homöopathische Komplexmittel Mastodynon Fa. Bionorica enthält ebenfalls Mönchspfeffer und ist ebenfalls bei Gelbkörperschwäche angezeigt und wird oft besser vertragen als Produkte, die nur Mönchspfeffer enthalten.

Rotkee (lat. Trifolium pratense) wird besonders von Frauen in den Wechseljahren sehr geschätzt, denn er enthält Phytoöstrogene.
Achten Sie darauf, dass der Rotklee aus Deutschland kommt und nicht aus China. Ebenfalls ist es wichtig auf eine hochwertige Qualtiät Wert zu legen, beliebt ist die Ceres Rotkleetinktur, aber auch Rotkleekapseln sind sehr gut. Rotklee kann auch bei Hitzewallungen angwendet werden, dann kurmäßig über drei Monate, danach sollten sich erste positive Ergebnisse einstellen.

Büchertipp: Lexikon der Frauenkräuter

Lavendel (lat. Lavandula angustifolia) ist bei Frauen jedes Alters beliebt. Ätherisches Lavendelöl kann mit einer Trägersubstanz inSitzbäder bzw. Vaginalspülungen gegeben werden, dort wirkt es reizlindernd, pilzfeindlich und antibakteriell. Gerade bei bakterillen Scheidenentzündungen kann Lavendelöl unterstütztend helfen, suchen Sie sich hier einen erfahrenen Heilpraktiker, der Erfahrungen hat mit der Behandlung von Frauenerkrankungen. Lavendelhydrolat kann sehr gut für die Intimpflege verwendet werden, z.B. können Sie Ihren Slip oder Ihre Binde damit einsprühen, dies vermittelt ein sauberes Gefühl und wirkt leicht antibakteriell. Lavendelölbäder wirken entspannend und sind wirksam gegen Stress, am besten am Abend vor dem Schlafengehen baden. Pflegend und beruhigend wirken Lavendelhautöle Fa. Weleda, sie beruhigen den Menschen und eignen sich auch als Fußmassage vor dem Schlafen gehen. Bei Schlafstörungen kann Lavandula comp. Fa. Spagyros ausprobiert werden.

Rosmarin (lat. Rosmarinus officinalis) erfrischt und regt den Kreislauf an, dass wussten schon unsere Großmütter, die gerne bei
Kreislaufbeschwerden ein Rosmarinbad bzw. eine Rosmarinwaschung gemacht haben. Heute gibt es ein hochwertige Rosmarinbad
Fa. Dr. Hauschka, dass den Körper belebt, erfrischt und den Kreislauf stabilisiert. Wer also im Sommer Probleme mit dem Kreislauf hat, sollte an Rosmarin denken, z.B. an eine erfrischende Rosmarinwaschung! Rosmarin wirkt aphrodisierend, z.B. als ätherisches Rosmarinöl verdünnt mit Mandelöl zur Partnermassage oder in der Duftlampe. Rosmarin regt nachweislich die Libido an, auch während der Wechseljahre. Rosmarintee bzw. Rosmarintinktur regt den Eisprung an, fördert die Blutung und wirkt Erschöpfung entgegen.

Büchertipp: Frauenheilkunde natürlich

Löwenzahn (lat. Taraxacum) wird zu Unrecht als Unkraut gehandelt. Löwenzahn gehört in jede Frühjahrskur, sei es als Frischpflanzensaft oder als Salat. Löwenzahnsalat ist z.B. in unserem Nachbarland Frankreich sehr beliebt und gilt dort als Mittel zur Entschlackung und Entwässerung. Löwenzahn ist aber auch sehr gut für die Leber z.B. als Löwenzahntinktur Fa. Ceres. Löwenzahn reinigt das Blut, entschlackt, entwässert und ist zur Durchspülung von Blase und Nieren geeignet. Löwenzahn schmeckt sehr lecker als Salat, unbedingt ausprobieren.

Brennessel (lat. Urtica dioica) ist ebenfalls kein Unkraut, sondern eine wunderbar eisenhaltige Pflanze, die bei Eisenmangel sehr gute Dienste leisten kann. Brennesseln können wie Spinat zubereitet werden und sind sehr schmackhaft. Brennessel als Tee oder Pflazensaft wirkt blutreinigend, entschlackend und reinigt die Nieren. Bei Wassereinlagerungen vor der Menstruation (PMS) kann Brennesseltee kurmäßig getrunken werden, da die Brennessel eine ausschwemmende und entschlackende Wirkung hat. Ebenfalls hat sich Brennesseltee oder Brennesselsaft bei starken Menstruationsblutungen bewährt, da Brennesselsaft sehr eisenhaltig ist und somit den Blutverlust ausgleichen kann. Auch bei Eisenmangel während der Schwangerschaft kann Brennesselsaft helfen, wer den Geschmack nicht mag, kann den Brennesselsaft mit einem Fruchtsaft vermischen.

Salbei (lat. Salvia) ist vor allem durch seine schweißhemmende Wirkung bekannt. Frauen, die in den Wechseljahren sehr stark schwitzen, profitieren von Salbeitinktur (kurmäßig eingenommen). Ein Salbeibad ist auch sehr gut geeignet, wenn Sie viel Schwitzen. Also immer an Salbei denken, wenn Sie viel schwitzen. Salbeitee kommt natürlich auch zum Einsatz bei Zahnfleischproblemen, z.B. als Gurgellösung. Auch bei Halsweh kann Salbei lindernd wirken. Salbeitinktur hemmt auch die Milchsekretion, dies noch ein Tipp für das Abstillen.

Hirtentäschel (lat. Capsella) ist bekannt als Blutstillerin. Wenn Sie unter Zwischenblutungen leiden, kann Ihnen Hirtentäscheltinktur helfen. Ebenfalls kann Hirtentäscheltinktur unterstützend angewendet werden bei starken Blutungen, besonders auch in den Wechseljahren. Hirtentäschel fördert die Wehen, allerdings sollten Sie Hirtentäschel nur unter Aufsicht Ihrer Hebamme anwenden und wirkt leicht entzündungshemmend.


Büchertipp: Das sanfte Gesundheitsbuch für Frauen


Zum Weiterlesen: Seite 2



Impuls:

Glücklich machen ist das höchste Glück! – Theodor Fontane


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