Die Haut erlangt heute ihre Beachtung nur auf dem einem Gebiet der
Pflege. Eine gigantische Industrie beschäftigt sich ausschließlich
damit, uns von der Pflegebedürftigkeit dieses größten
Organ des Menschens - ungefähr 1,5-2qm zu überzeugen bzw. ihre
ästhetische Ausstrahlung zu erhöhen. Diese Unterschätzung
hat sie aber wirklich nicht verdient. Ist sie doch „ein Wunderstoff“
der unseren verletzlichen Körper auf so einmalige Art und Weise nicht
nur umhüllt sondern auch Schutz und Hilfe bietet. Sie ist viel mehr
ein hochsensibles Sinnesorgan, das mit allen Regulationskreisen des Körpers
verbunden ist und somit ebenso wichtige Regulation- und Kompensationsaufgaben
zusammen mit dem Körper übernehmen muss. Vor allen Dingen ist
sie die Schaltstelle zwischen einem individuellen Organismus und der Umwelt.
Hier laufen die ersten Informationen des Körpers von außen
ein, werden auf die Nervenendzellen umgeschaltet und dem Gehirn gemeldet
und von dort den jeweiligen Organen, den Zellen usw. Die Haut meldet in
uns unvorstellbarer Geschwindigkeit jeden Berührungsreiz dem Gehirn
und von dort wieder dem Organismus, der darauf unterschiedliche Antworten
bereit hält.
Wechselnde Temperaturen in der Umgebungsluft, veranlasst sie einerseits
dass die Verbrennungsöfen der Zellen angeheizt werden, dass durch
die Schweißdrüsen Kühlung auf der Haut erfolgt oder die
Abstrahlung der Körperwärme nach außen gedrosselt wird.
Wie die Haut mit den Lichtwellen umgeht, wissen wir nur aus dem Sonnenbereich,
und da auch nur soweit, wie es die Wissenschaft bis jetzt entdecken konnte.
Die Haut, die Kontaktschrank unseres Wesens, trifft als erste selbständig
die Entscheidung und Auswahl für den Körper, den sie schützend
umgibt, was in seinem Inneren ankommt, oder was blockiert wird, Feinstoffliches
sowie Teilchen.
Büchertipp:
Frauenheilkunde
natürlich
|
Die Haut ist ein äußerst wichtiges
Entgiftungsorgan, ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Entgiftungs-
und Ausleitungssystems des Körpers. Die Toxine oder die Schlackstoffe
unseres Stoffwechsels im Darm sowie bei jeglicher Verbrennung entstandene
Abfallprodukte müssen zum großen Teil über sie nach
außen befördert werden. Sehr viele vermeintliche Hauterkrankungen
haben hier ihren Ursprung und werden oft nicht als solche erkannt.
Sie sind nicht die Erkrankung der Haut selbst, sondern pathologisch
gewordene Ausleitungsprozesse.
Sie ist ein selbständiger Organismus an dem äußersten
Ende unseres Wesens der uns die Mühe der Anpassung an die ständig
wechselnde Umgebungszustände erleichtert. Diese enorme Arbeitsleistung
wird meistens kaum beachtet. Die Haut als Absatzmarkt für mehr
oder weniger gute Pflegepräparate kann äußerst empfindlich
durch eben dieselben gestört werden.
|
Basenbad
- 700 g |
| Alinée |
Preis:
12,99 Euro
versandkostenfrei |
-
versandkostenfreie Lieferung
- zahlbar auf Rechnung
- schneller Versand |
|
|
Nur
12,99 Euro
versandkostenfrei
So können Sie bestellen: |
09305-9897241
09305-9897242
Onlinebestellung
|
Da die Haut mit allen Reaktions- und Regulationsorganen des Körpers
in enger Wechselwirkung steht, sollte ihre Pflege einen ganz besonderen
Stellenwert einnehmen. Man richtet sich dabei nach ihrer physiologischen
Beschaffenheit und eigenen Bedürfnissen. Jeder Mensch hat, unverwechselbar
wie seine Fingerbeeren einen individuellen Stoffwechsel. Sie entscheidet,
was wir von außen für unsere Gesundheit brauchen, was in den
Körper eindringen soll und was nicht. Eine falsche Hautpflege, das
heißt eine „Pflege, die ihr nachweislich schadet und ihren
Stoffwechsel blockiert, wie Mineralöle, kann nicht nur die Haut selbst
negativ beeinflussen, sondern darüber hinaus auch die Funktion innerer
Organe beträchtlich irritieren.
Die Haut ist die Summe aller Teile des Körpers. Sie ist die Visitenkarte
für unsere feinstoffliche Beschaffenheit ebenso wie die unserer Organe
und Gewebe. Es ist differential-diagnostisch bekannt, dass kranke Organe
ihre Zeichen an der Haut setzen können, wie z. B. bei der Erkrankung
der Leber, des Darmes, mit für diese Organ spezifischen Effloreszenzen,
sprich „Hautblüten“. Man muss also, was immer man auf
die Haut auftragen möchte zu aller erst an ihren Synergismus, an
ihr Zusammenspiel mit allen Teilen jenes Körper denken, den sie vermeintlich
nur als Hülle umschließt.
Ihr Dualismus aus Hülle und Einheit mit dem gesamten Mikrokosmos
eines individuellen Körpers und seiner ihm innewohnenden einmaligen
Regulationssystemen macht die Haut so großartig. Der Körper
reagiert immer als ein Ganzes, also auch die Haut. Was eine schlechte
Hautpflege für die Organe selbst bzw. für den ganzen Organismus
bedeutet, diese Frage muss man sich nach diesem Wissen unbedingt stellen.
Die Haut ist durchlässiger als wir bis jetzt dachten. Von Hormonen
wissen wir, dass sie sehr leicht durch die Haut gehen können, bestimmte
Minerale und leider auch Gase. Es werden immer mehr Medikamente in Salbengrundlagen
eingemischt und auf die Haut aufgetragen, um ihre Zielorgane im Körper
auf diese Weise zu erreichen und damit die Magen-Darm-Passage zu vermeiden.
Wir benutzen laut Reklamen stimulierende Pflegesubstanzen, Falten glättende
Pflegesubstanzen, nachtaktive Pflegesubstanzen, zellaktivierende, feuchtigkeitsspendende
usw. Ihnen werden noch sog, Carrier-Substanzen beigegeben, also Trägerstoffe,
die ein schnelles und tiefes Eindringen ermöglichen.
Wie tief diese Inhaltsstoffe eindringen oder Wirkstoffe, was sie ja letztlich
sein sollen, wie weit sie auch auf die inneren Organe störend einwirken
können, wurde bis jetzt noch kaum untersucht. Von den vielgelobten
Liposomen weiß man inzwischen , dass sie die Hautschranke völlig
passieren können und in der Blutlaufbahn des Körpers zirkulieren.
Es ist also sehr leichtsinnig, die Haut lediglich als ein eigenständiges,
dekoratives, ästhetisches Organ anzusehen, dass man beliebig zu Markte
tragen kann.
So muss eine optimale Hautpflege einerseits dem Schutz der Haut selbst,
ihrer sensiblen Hautstruktur dienen, sie gegen Austrocknung schützen
und zusätzlich bei ihren Ingredienzien auf die Auswirkung auf den
gesamten Körper Rücksicht nehmen. Geht man so vor, so erhält
man auch immer als „Dank“ der Haut ein ästhetisch, schönes
Äußeres. Es ist also mehr denn je notwendig, die Pflegemittel,
für dieses hochsensible Organ genauer unter die Lupe zu nehmen als
bisher. Wir können mit den falschen Pflegesubstanzen nicht nur ihre
eigene Arbeit behindern, sondern darüber hinaus zusätzlich Umwelttoxine
in das Innere einschleusen. So kann man nicht beliebige Wirksubstanzen
in eine Salbengrundlage einmischen und man sollte v. a. nicht Mineralöle
benutzen. Als Salbengrundlagen wird in den meisten Pflegemitteln ein Paraffin
oder ein Paraffinderivat verwendet. Paraffine haben eine ganze Reihe von
Vorteilen, wohl gemerkt nur für das Produktmanagement. Sie fallen
bei der Erdölverarbeitung in großen Mengen als Nebenprodukt
an, so dass sie äußert billig sind. Da Erdöl ein Naturprodukt
ist, können Paraffine und Paraffinderivate als natürlich deklariert
werden. Einen günstigeren und natürlicheren Zusatzstoff gibt
es nicht. Die gesättigten Kohlenwasserstoffe gehen aber keinerlei
Reaktionen mit anderen Substanzen ein. Da sie demnach auch nicht mit der
Umwelt reagieren, werden sie auch nicht ranzig und verfallen auch nicht.
Es sind keine bzw. wenig Konservierungsstoffe notwendig. Durch die Möglichkeit
Paraffin und Paraffinderivate gründlich zu reinigen, enthalten sie
kaum fremde Stoffe und wirken somit hypoallergisierend.
Büchertipp:
Naturkosmetik
einfach selbstgemacht
So sehr das alles für ein Produkt äußerst positiv erscheinen
mag, so entstehen doch sehr große Nachteile und Auswirkungen mit
ihnen auf unserem Körper. Diese gesättigten Fettsäuren
bilden auf der Haut eine geschlossene Fettschicht. Sie ersticken quasi
alle Prozesse, die auf einer gesunden Haut ablaufen. Sie können sogar
Ausscheidungen in den Körper zurückdrängen. Man spricht
von einem Plastiktüteneffekt. Die überdeckenden Fette führen
zu einer mangelhaften Fettregulation der körpereigenen Hauttalgdrüsen.
Es entsteht ein Suchteffekt der allerdings erst offensichtlich wird, wenn
Paraffin oder deren Derivate weggelassen werden. Ein für die Haut
passendes Pflegepräparat muss durch die Haut eigenen Enzyme schnell
in einzelne Bruchstücke zerfallen, sodass der Hautfilter diese in
für ihn geeignete Substanzen umbauen, neutralisieren oder aufbauen
kann.
Mit einer unbedenklichen Behandlungen der Haut, wie sie heut immer mehr
zunimmt und die meisten Pflegepräparate unter diese Kategorie fallen,
nehmen wir ihr und darüber hinaus unserem gesamten Organismus die
hochsensible Fähigkeit uns an unsere Umwelt anzupassen. So wage ich
zu behaupten: Falsche Hautpflege macht uns auf Dauer krank!
Lesen Sie auch: Ohrkerzen
- Quell der Entspannung
|