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letzte Änderung:
14.01.2017

Naturheilverfahren in der Gynäkologie
Naturheilverfahren in der Gynäkologie

 

Naturheilverfahren (wie Holopathie, Pflanzentherapie, Sauerstoffbehandlung, Akupunktur) bieten in der Frauenheilkunde hervorragende Möglichkeiten für die Behandlung von gynäkologischen Erkrankungen und Beschwerden und zeichnen sich durch eine äußerst geringe Rate an Nebenwirkungen aus.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen klassischer Schulmedizin und Naturheilverfahren liegt in der Betrachtungsweise einer Erkrankung. Der Mensch wird von der Naturheilmedizin in seiner Ganzheitlichkeit hinterfragt und therapiert. Es werden nicht nur Symptome behandelt, sondern - wenn möglich - eine den Ursachen gemäße ganzheitliche Behandlung des Patienten angestrebt.

Beispielsweise Unterbauch-, Rückenschmerzen, Brust- und Wechseljahrebeschwerden, reaktive Verstimmungen bis hin zur Depression können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Es gibt eigentlich keine Naturheilverfahren , die ausschließlich in der Frauenheilkunde angewendet werden. Häufig kommen Pflanzen-, Holopathie-, Sauerstoff/Ozon-, Ernährungs- und Akupunkturbehandlungen zur Anwendung.

Akupunktur kann Ihnen z.B. helfen bei Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, Endometriose, Myomen und PMS! Eine Ernährungsumstellung kann in Frage kommen bei Myomen, Endometriose und PMS! Die Anthroposophische Medizin kann Ihnen helfen bei Hitzewallungen, Myomen, Zysten, Scheidenpilzen, Scheidenentzündungen und Krebs!

Pflanzenheilkunde kann eingesetzt werden bei Blutungsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, Scheidenentzündungen und Myomen. Sie sehen, die naturheilkundlich orientierte Medizin kann vielfältig eingesetzt werden, Schulmedizin wann immer nötig und Naturheilverfahren, wann immer möglich! Naturheilkundlich orientierte Gynäkologen finden Sie unter: www.natum.de

Büchertipp: Homöopathie ganz weiblich

Viele Frauen sind häufig erschöpft und müde, durch Stress im Beruf und in der Familie. Hier helfen z.B. die ätherischen Öle Eisenkraut und Basilikum. Das ätherische Eisenkrautöl hilft wunderbar bei vollständiger Erschöpfung und wenn Sie nicht mehr in der Lage sind sich zu konzentrieren. Das ätherische Basilikumöl gibt Ihnen Spannkraft, es stärkt sie und hilft Ihnen sich aufzurichten. Wenn Sie traurig sind und depressiv kann Ihnen ätherisches Neroliöl helfen. Bei Stress mit den Kindern wirkt ätherisches Mandarinenöl sehr wohltuend. Ätherische Öle niemals pur verwenden, auf biologische Qualität achten und nur naturreine ätherische Öle kaufen.







Dr. Regnat war so freundlich einige Fragen unserer Leserinnen zu beantworten:

 
Wie finde ich einen Gynäkologen für Naturheilverfahren?
Dr. Regnat: Man kann sich an die Kassenärztliche Vereinigung mit dieser Fragestellung wenden, ansonsten können Sie im Telefonbuch unter der Rubrik Gynäkologen mit Zusatzausbildung Naturheilverfahren finden.
 
Wie kann man die Wechseljahrsbeschwerden natürlich behandeln?
Dr. Regnat: Das Thema Wechseljahre ist ein sehr weites Feld. Grundsätzlich lassen sich die vegetativen Beschwerden (wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und evtl. Schlafstörungen) mit pflanzlichen Östrogenersatzstoffen oder mit Pflanzenöstrogenen aus Soja oder Rotkleekapseln behandeln.
Ob diese Substanzen jedoch im Hinblick auf Osteoporose und Herzkreislauferkrankungen wirksam sind, müssen weitere Studien abklären. Bei Wechseljahrsdepressionen sind die Phytoöstrogene relativ unwirksam.
 
Viele Damen leiden unter dem "Prämenstruellen Syndrom", gibt es natürliche Heilmittel?
Dr. Regnat: Bei der Therapie des "Prämenstruellen Syndroms" sind mit der Gabe von Agnus castus (Mönchspfeffer) und Vitamin B6 gute Erfolge zu erzielen. Bei schmerzhaften Monatsblutungen haben sich die Omega-III-ungesättigten Fettsäuren z.B. Fischölkapseln 1 Gramm täglich bewährt.
 
Natürliche Verhütung spielt heute eine große Rolle, welche Möglichkeit hat sich am besten bewährt?
Dr. Regnat: Die natürliche Verhütung ist nach entsprechender Schulung eine zuverläßliche Methode. Im Zentrum steht die zuverlässige Beurteilung des Schleimes vom Muttermund in Korrelation mit der gemessenen Aufwachtemperatur.
Weitere Themen:

Myome
Endometriose
Hitzewallungen
Sexualprobleme in der Partnerschaft
Prämenstruelles Syndrom

Linktipp: Libella - Frauen rund um die Geburt

Wir danken Herrn Dr. Regnat sehr herzlich für die Beantwortung der Fragen.

© Dr. med. Regnat, Facharzt für Gynäkologie, Domstraße 24, 97070 Würzburg
Telefon: (09 31) 1 36 35

 
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