Naturheilverfahren in der Gynäkologie
Naturheilverfahren in der Gynäkologie
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Naturheilverfahren (wie Holopathie, Pflanzentherapie, Sauerstoffbehandlung,
Akupunktur) bieten in der Frauenheilkunde hervorragende Möglichkeiten
für die Behandlung von gynäkologischen Erkrankungen und Beschwerden
und zeichnen sich durch eine äußerst geringe Rate an Nebenwirkungen
aus.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen klassischer Schulmedizin und Naturheilverfahren
liegt in der Betrachtungsweise einer Erkrankung.
Der Mensch wird von der Naturheilmedizin in seiner Ganzheitlichkeit
hinterfragt und therapiert. Es werden nicht nur Symptome behandelt,
sondern - wenn möglich - eine den Ursachen gemäße ganzheitliche
Behandlung des Patienten angestrebt.
Beispielsweise Unterbauch-, Rückenschmerzen, Brust- und Wechseljahrebeschwerden,
reaktive Verstimmungen bis hin zur Depression
können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Es gibt eigentlich
keine Naturheilverfahren , die ausschließlich in der Frauenheilkunde
angewendet werden.
Häufig kommen Pflanzen-, Holopathie-, Sauerstoff/Ozon-, Ernährungs-
und Akupunkturbehandlungen zur Anwendung.
Ausgewählte Literatur zur naturheilkundlichen Behandlung
von Frauenerkrankungen:
Heilpflanzen
für Frauen
Frauenheilbuch
Homöopathie
ganz weiblich
Das
Myom-Kochbuch
Das
sanfte Gesundheitsbuch für Frauen
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Dr. Regnat war so freundlich einige Fragen unserer Leserinnen
zu beantworten: |
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| Wie finde ich einen Gynäkologen für Naturheilverfahren? |
| Dr. Regnat: |
Man kann sich an die Kassenärztliche Vereinigung mit
dieser Fragestellung wenden, ansonsten können Sie im Telefonbuch unter
der Rubrik Gynäkologen mit Zusatzausbildung Naturheilverfahren finden. |
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| Wie kann man die Wechseljahrsbeschwerden natürlich
behandeln? |
| Dr. Regnat: |
Das Thema Wechseljahre ist ein sehr weites Feld. Grundsätzlich lassen
sich die vegetativen Beschwerden (wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche
und evtl. Schlafstörungen) mit pflanzlichen Östrogenersatzstoffen
oder mit Pflanzenöstrogenen aus Soja oder Rotklee behandeln.
Ob diese Substanzen jedoch im Hinblick auf Osteoporose und Herzkreislauferkrankungen
wirksam sind, müssen weitere Studien abklären. Bei Wechseljahrsdepressionen
sind die Phytoöstrogene relativ unwirksam. |
| Büchertipp: Frauenheilbuch |
| Viele Damen leiden unter dem "Prämenstruellen
Syndrom", gibt es natürliche Heilmittel? |
| Dr. Regnat: |
Bei der Therapie des "Prämenstruellen Syndroms" sind mit
der Gabe von Agnus castus (Mönchspfeffer) und Vitamin B6 gute Erfolge
zu erzielen. Bei schmerzhaften Monatsblutungen haben sich die Omega-III-ungesättigten
Fettsäuren z.B. Fischölkapseln 1 Gramm täglich bewährt. |
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| Natürliche Verhütung spielt heute eine große
Rolle, welche Möglichkeit hat sich am besten bewährt? |
| Dr. Regnat: |
Die natürliche Verhütung ist nach entsprechender Schulung eine
zuverläßliche Methode. Im Zentrum steht die zuverlässige
Beurteilung des Schleimes vom Muttermund in Korrelation mit der gemessenen
Aufwachtemperatur. |
Weitere Themen: Myome
Endometriose
Hitzewallungen
Sexualprobleme
in der Partnerschaft Prämenstruelles
Syndrom |
Wir danken Herrn Dr. Regnat sehr herzlich für
die Beantwortung der Fragen.
©
Dr. med. Regnat, Facharzt für Gynäkologie, Domstraße 24,
97070 Würzburg
Telefon: (09 31) 1 36 35 |