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Der botanische Name der Goldrute ist „Solidago virgaurea“.
Sie gehört zur Familie der Korbblütler, wächst an sonnigen
Feldrainen und trockenen Wegerändern, Böschungen und Bahndämmen.
Die in Mitteleuropa beheimatete Goldrute erreicht eine Höhe von
bis zu 1 Meter, auch gemeine Goldrute genannt, mit goldgelben Blüten.
Die Blütenkörbchen stehen in einer Rispe. Die hochwüchsigen
amerikanischen Arten haben weiße Blütenrispen.
Es gibt die Goldrute auch als Gartenstaude. Ihre Blütezeit ist von
September bis Oktober. Als blühendes Kraut wird die Goldrute von
August bis Oktober gesammelt und getrocknet. Auch für die Bienen
ist Goldrute eine Nährpflanze.
Die Heilwirkung erfolgt bei Nieren- und Blasenentzündungen, Gicht,
Wassersucht in Verbindung mit anderen ärztlichen Maßnahmen.
Durch die Anregung der Nierentätigkeit kommt es zu einer stärkeren
Harnausscheidung. Die Goldrute besitzt unter anderem folgende Wirkstoffe:
Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe.
Man kann sich die Tagesmenge auf einmal zubereiten. Dies erfolgt durch
Überbrühen von 2 Eßlöffeln des geschnittenen Goldrutenkrautes
mit 0,75 Liter Wasser und lässt es bedeckt ziehen. Nach 10 Minuten
wird dies durch ein Sieb geschüttet. Von dem Aufguß soll man
bis zu 4 Tassen über den Tag verteilt trinken.
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