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letzte Änderung:
14.01.2017

Die erste Menstruation
Die erste Menstruation

 

Die erste Menstruation! - Anregungen für Mütter!

Viele Mütter fragen sich schon sehr früh, wie Sie Ihrer Tochter die Menstruation erklären sollen. Menstruation oder zu deutsch Blutung ist für viele Frauen mit negativen Aspekten besetzt. Wer denkt nicht an PMS, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Schmerzen, Unwohlsein oder andere Unannehmlichkeiten. Die erste Blutung tritt zwischen dem 10-15 Lebensjahr auf, dies ist individuell sehr verschieden. Wie also sollte man der Tochter die Menstruation erklären?

Viele Psychologen sagen, dass es sehr wichtig ist, die Menstruation nicht nur mit Schmerzen zu besetzen! Auch wenn Sie als Mutter sehr starke Schmerzen haben, sollten Sie diese nicht in den Vordergrund rücken. Das Wort Schmerzen ist eindeutig mit unangenehmen Dingen verbunden, Schmerzen machen Angst! Aber lügen Sie nicht, alles schön zu reden, ist natürlich auch nicht der richtige Weg. Ein Mittelweg muss gefunden werden, sprechen Sie ruhig davon, dass es auch Frauen gibt, denen es während der Menstruation nicht so gut geht, diese benötigen mehr Zeit für sich, zum Entspannen oder sie legen sich mit einer Wärmflasche ins Bett.

Die erste Menarche ist auch der Übergang in die fruchtbare Phase. Aus dem kleinen Mädchen wird nach und nach eine erwachene Frau. Dieser Übergang ist für alle Mädchen prägend und auch auch einen Einfluss auf das eigene Erleben als Frau. Vielleicht kennen Sie aus Dokumentationen oder Büchern die Begriffe Mondhütte oder Frauenhaus, dort ruhten sich die Frauen vor Urzeiten während der Menstruation aus und waren mit anderen Frauen zusammen. Die Menstruation ist immer auch eine Phase des Rückzuges der Frau. Eine Zeit der Ichbezogenheit, der Häuslichkeit und der Sehnsucht nach Geborgenheit. Der weibliche Zyklus ist eng mit dem Mondzyklus verwandt. Forscher haben festgestellt, dass bei Vollmond die Frauen meist fruchtbar sind und bei Neumond die Zeit der Blutung ist.

In der ersten Zyklushälfte ist der Östrogenspiegel sehr hoch, die erste Zyklushälfte ist auch von Tatkraft, Energie, Vitalität und Wohlbefinden begleitet. Frau fühlt sich fit und ist voller Tatendrang, Neues will sich entfalten und die Leistungsfähigkeit steigt. Zur Mitte des Zyklus kommt dann der Eisprung! Manche Frauen spüren ihren Eisprung z.B. an einem leichten Ziehen in der Eierstockregion. In der zweiten Zyklushälfte ist der Progesteronspiegel sehr hoch. In der zweiten Zyklushälfte fühlen sich Frauen weniger belastbar, sie sehnen sich nach Ruhe, Entspannung und Geborgenheit. Stress und Hektik sind Gift in dieser Zeit.

Je nach Alter Ihrer Tochter sprechen Sie folgende Aspekte an:

- Erklären Sie Ihrer Tochter, wie die Menstruation zu Stande kommt!
- Warum blutet es?
- Wie lange dauert die Menstruation?
- Worauf muss man achten?
- Binden oder Tampons?
- Wie ist es mit Schwimmen und Sportunterricht?
- Was tun, wenn man von der Periode überrascht wird?

Selbstverständlich muss die Aufklärung je nach Alter des Kindes unterschiedlich sein. Bei jüngeren Mädchen ist es gut, auch Binden und Tampons zu zeigen! Sprechen Sie dringend darüber, wie es ist, wenn die Periode plötzlich und überraschend einsetzt! Viele junge Mädchen haben unbewusst Angst davor, dass die erste Blutung in der Schule einsetzt. Sprechen Sie auch dieses sensible Thema an. Deponieren Sie einfach Binden oder Tampons in der Schultasche für den Fall der Fälle. Ebenso sollten im Badezimmerschrank immer Tampons oder Binden gelagert werden, so dass das Mädchen sofort weiß, wo es Hygieneartikel findet, ohne fragen zu müssen.

Der Beginn der Menstruation erlebt jedes Mädchen anders. Einige ziehen sich zurück, möchten ihre Ruhe haben, andere suchen die Zuwendung und Aufmerksamkeit ihrer Mutter. Achten Sie auf die Reaktionen Ihrer Tochter und entscheiden Sie dann aus dem Bauch heraus, was für Sie und Ihre Tochter in der Situation stimmig ist.

Vielleicht möchten Sie den Tag der ersten Blutung mit einem Ritual begehen! Möglichkeiten wären zum Beispiel, eine Kerze anzuzünden, einen Edelstein (z.B. Rubin, Rosenquarz usw.) zu schenken, aber auch ein Spaziergang zu einer Quelle oder einem Kraftort. Vielleicht möchten Sie einen Mutter-Tochter-Tag machen, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Tochter, wie dieser aussehen könnte. Manche Mütter finden es sehr schön, ein schönes Dinner für die Tochter zu gestalten oder gemeinsam mit der Tochter ein Schmuckstück zu kaufen.

Rituale ermöglichen einen sanften Übergang von geiner Lebensphase in eine andere, mit der ersten Blutung ist ein Übergang zum Frausein gegeben. Dieser ist für das junge Mädchen bereichernd, aber kann auch beängstigend sein. Rituale helfen auch damit, dass Ihre Tochter sich geborgen fühlt und sensibel mit diesem Thema vertraut gemacht wird.

 

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