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zuletzt Aktualisiert:
07.05.2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Endometriose
Endometriose

 

Endometriose ist ein noch weitgehend unerforschtes Krankheitsbild, dass nicht zuletzt viele Rätsel aufgibt.
Trotz der nur geringen Kenntnisse über dieses Krankheitsbild weis man heute, dass sehr viele Frauen davon betroffen sind. Die Endometriose kann die Frau derart stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigen, dass es unbedingt notwendig ist, mehr über Ursachen, Symptome, Krankheitsbilder und vor allem auch Therapiemöglichkeiten zu erfahren. Die Endometriose tritt bei Frauen jeden Alters, selbst schon bei jungen Mädchen auf und wird meistens nicht als solche erkannt.

1. Definiton
1.1 Beschwerdebild
1.2 Die Endometriose
1.3 Formen der Endometriose
1.4 Alternative Methoden


1. Definiton

Endometriose leitet sich aus dem lateinischen „Endometrium“ = Gebärmutterschleimhaut ab.
Allgemein gesprochen bezeichnet man verändertes Gebärmutterschleimhautgewebe, das sich außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedelt, als Endometriose.


1.1 Welche Symptome bzw. Beschwerden können auf eine Endometriose hinweisen?

Stichpunktartig sind dies:

- Kopfschmerzen
- Schwindelanfälle
- Rückenschmerzen
- Ischiasprobleme
- Darmbeschwerden
- Müdigkeit
- Antriebsschwäche
- Übelkeit

Treten diese Beschwerden verstärkt während der Periode auf, wird Sie in den meisten Fällen nicht erkannt, da die gleichen Beschwerden auch auftreten können, ohne an der Endometriose zu leiden.
Die Endometriose führt zwar nicht zum Tod, kann aber eine derart große Beeinträchtigung der Frau verursachen, dass diese in ihrer gesamten Lebensqualität beeinträchtigt und behindert wird.
Die Beschwerden äußern sich immer in Form von Schmerzen, die so stark sein können, dass es zu massiven Arbeitsausfällen, Einschränkung bei Freizeitaktivitäten und nicht zuletzt der Sexualität führen kann.

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1.2 Was ist die Endometriose nun genau ?

Verändertes Gebärmutterschleimhautgewebe siedelt sich außerhalb der Gebärmutterhöhle an. Dies ist kein natürlicher Vorgang, sondern führt letztlich durch weitere folgende Prozesse im Körper zu den eigentlichen Beschwerden.
Bei Untersuchungen hat man die Endometriosezellen schon auf der Gebärmutterwand, dem Bauchfell, den Eierstöcken, auf der Blase, sowie dem Darm gefunden. Kaum vorstellbar, aber sogar in der Lunge wurden sie schon gefunden.
Seiner ursprünglichen Funktion entsprechend und von den Hormonen gesteuert, wächst das Gewebe in der ersten Zyklushälfte und blutet am Ende des Zyklus.
Es ist nicht schwer verständlich, dass hier die befallenen Organe stark beeinträchtigt werden und es zu unerträglichen Schmerzen kommen kann.

Wodurch die Endometriose entsteht ist noch mehr oder weniger unbekannt.
Zunächst geht man von zwei verschiedenen Theorien aus.

Zum einen vermutet man, dass die Frau während der Regelblutung nach innen blutet. Die dabei in den Körper gelangenden Zellen werden normaler weise vom Immunsystem erkannt und aufgelöst, was aber scheinbar bei der Endometriose nicht mehr möglich ist.

Zum anderen geht man davon aus, dass sie angeboren ist und sich aus dem embryonalen Gewebe des Müller-Gangs entwickelt. Kleinste Gewebeteile finden aber nicht den Weg in das Innere der Gebärmutter und bleiben daher im Bauchraum.
Auch eine Einwirkung von Wachstumshormonen und verschiedene Umweltbelastungen scheinen dabei eine Rolle zu spielen.

Die Ursachen für eine Endometriose sind aber nicht rein physischer Natur, es gibt auch noch eine psychische Komponente. Das soll auf keinen Fall heißen, dass man sich die Schmerzen einbildet, sondern dass vom Gehirn aus gesteuert, physische Prozesse eingeleitet werden.

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1.3 Formen der Endometriose

Man unterscheidet heute drei Formen der Endometriose:
- Oberflächliche Endometriose. Dabei siedelt sich Endometriosegewebe an den verschiedenen Organen an.
- Ovariale Endometriose. Es entstehen Endometrioseherde an Eileitern und Eierstöcken. Dabei kann es zu Verwachsungen an den Eileitern kommen.
- Tiefe Endometriose lässt sehr oft Verwachsungen und ausgedehntes Narbengewebe entstehen. Wenn entzündetes Endometriosegewebe heilt und dabei mit anderem Gewebe in Kontakt gerät und zusammenwächst, bilden sich nämlich Narben und Verwachsungen.


1.4 Alternative Methoden

Um die Endometriose mit Hilfe von alternativen Heilmethoden zu behandeln, muss man Zeit und Geduld mitbringen. In der Naturheilkunde wird der Körper als Ganzes angesehen, jede Begebenheit ist wichtig und wird genauer hinterfragt. Da das Krankheitsbild der Endometriose so vielschichtig ist, sind auch die möglichen Therapien ganz unterschiedlich. Jede Patientin sollte mit Ihrem Arzt abklären, welche therapeutischen Möglichkeiten für Sie in Frage kommen.

Phytotherapie:

Leberanregende Mittel:
Löwenzahn, Tausendgüldenkraut und Schafsgarbe

Nierenanregende Mittel:

Goldrute, Brennesel

Hormonausgleichend wirken:

Frauenmantel, Himbeerblätter, Mönchspfeffer

Gegen Schmerzen und Krämpfe:

Gänsefingerkraut, Melisse, Johanniskrautöl

Schleimhautsanierend:

Ringelblume

Büchertipp: Frauenheilpflanzen

Homöopathie

Die klassische Homöopathie nach Samuel Hahnemann kann in der Endometriose sehr gute Erfolge erzielen, vor allem bei der Behandlung von Schmerzen. Hierfür wendet man sich am besten an einen Gynäkologen, der klassisch homöopathisch arbeitet. In einer Anamnese wird ein individuelles Einzelmittel herausgearbeitet. Eine Selbstbehandlung ist in diesem Fall nicht ratsam.


Tees:

Frauenmantel – reguliert den Hormonhaushalt, lindert Schmerzen

Ingwer – regt Blutzirkulation an, entkrampfend

Himbeerblätter – Regulation des Hormonhaushalts, beruhigt die Gebärmutter, lindert
Krämpfe

Herzgespann – wirkt auf die Gebärmutter, hilft gegen Unruhe

Johanniskraut – beruhigt das vegetative Nervensystem

Alternative Schmerzentherapien:

Um Schmerzen zu lindern empfehlen sich Rücken- und Bauchmassagen mit ätherischen Ölen, Schüssler Salze (z.B. die Heiße Sieben bei Krämpfen), Fußreflexzonenmassage, Einreibungen mit Johanniskrautöl, warme Wickel mit ätherischen Ölen, Frauentees und homöopathische Komplexmittel (z.B. Spascupreel).

Büchertipp: Mut zur Selbstheilung


Traditionelle Chinesische Medizin:

Bei der Behandlung von Endometriose werden vorwiegend folgende Methoden angewendet:

- Akupunktur
- Moxibustion
- Chinesische Kräuterheilkunde
- Tuina
- Chinesische Ernährungslehre

Einen Gynäkologen der nach der Traditionellen Chinesischen Medizin arbeitet kann man unter: www.natum.de finden. Auch Heilpraktiker behandeln mit der Traditionellen Chinesischen Medizin.


Entspannungstherapien als Unterstützung:

Es eignen sich vielfältige Entspannungsverfahren, diese können nach den eigenen Wünschen oder Erfahrungen ausgewählt werden:


- Luna Yoga
- Bauchtanz
- Yoga
- Autogenes Training
- Qi Gong

Viele naturheilkundlich orientierte Gynäkologen raten zu einer Stärkung des Immunsystems mit Immunkomplex Dr. Wolz! Immunkomplex Dr. Wolz ist reich an Hefe-Enzymen, Coenzymen, Glucanen, Aminosäuren, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen.

Immunkomplex Dr. Wolz enthält ein breites Band an natürlichen Nährstoffen, die unser Immunsystem auf Trab bringen und dadurch auch für körperliche Frische und Wohlbefinden sorgen. Ein Mangel an Vitalstoffen kann eine eingeschränkte Immunleistung zur Folge, beziehungsweise den Körper schwächen!


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