Die Damm-Massage wird von fast allen Hebammen empfohlen. Durch eine
regelmäßige Massage des Dammes wird das Gewebe gestärkt
und so kann ein Dammriss oder ein Dammschnitt bei der Geburt in vielen
Fällen verhindert werden. Der Damm ist das Gewebe zwischen After
und Vagina. Wichtig ist, dass Sie vor der Damm-Massage entspannen, manchmal
helfen warme Bäder oder eine warme Kompresse.
Ebenfalls sehr empfehlenswert ist das Dammöl der Fa. Martina Gebhardt.
Durch das Ackterschachtelhalmextrakt, wirkt das Dammöl besonders positiv
auf das Bindegewebe und die Elastizität. Der enthaltene Frauenmantel
wird ausgleichend und stärkend. Gerade sensible Schwangere profitieren
vom Dammöl der Fa. Martina Gebhardt. Das Dammöl ist Demeter-zertifiziert
und trägt das BDIH-Siegel, so können Sie sicher sein, dass es
sich um reine Naturkosmetik handelt. Die Verträglichkeit ist sehr
gut, auch bei Allergikerinnen. Vor Verwendung bitte immer die Finger waschen
und eine kleine Menge Dammöl einmassieren.
Die Damm-Massage kann ab der 34 Schwangerschaftswoche 1 mal täglich
angewendet werden. Durch die regelmäßige Massage wird das Gewebe
weicher und die Dehnung des Dammes fällt nicht mehr so schwer. Bei
Herpesinfektionen und Entzündungen der Vagina müssen Sie vor
der Damm-Massage unbedingt Rücksprache mit Ihrer Hebamme oder Ihrem
Gynäkologen halten.
Büchertipp:
Schwangerschaft und Homöopathie

Wie funktioniert die Damm-Massage?
Waschen Sie vor Massagebeginn Ihre Hände. Geben Sie dann auf Ihre
Hand etwas Öl und reiben dieses sanft in das Gewebe zwischen Vagina
und After ein. Beginnen Sie damit, den Damm leicht zu dehnen, bitte nicht
zu fest. Zur Dehnung führen Sie Ihre beiden Daumen in die Vagina
ein, diese spreizen Sie dann langsam in Richtung After. Bitte dehnen Sie
das Gewebe grundsätzlich sehr sanft und langsam. Ebenfalls können
Sie den Damm von innen nach außen drücken.
Wenn Sie möchten, kann Ihr Partner die Damm-Massage bei Ihnen durchführen.
Auch in diesem Fall ist auf strikte Hygiene zu achten und die Bewegungen
sollten sanft sein und nicht reißend.
Büchertipp:
Schwangerschaft und Homöopathie

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