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Ernährungslehre − “Du bist, was Du isst”
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Seite 10
 
Die Niere - ein "Winterorgan"

Der Winter ist die Jahreszeit der Niere. Sie arbeitet in diesen lichtarmen Monaten und in der dunklen Nacht mit höchster Aktivität.
Durch den winterlichen Lichtmangel verlangsamt sich der Energiefluß im Körper. Durch lange Lagerung der Nahrung im Winter verlieren die Lebensmittel Frische, Vitamine, Mineralien und die Qualität sinkt.
Diese Vorgänge kombinieren sich mit dem üblichen Bewegungsmangel während der kalten Jahreszeit, und im Organismus entstehen vermehrt Schlacken.
Hierauf reagiert ein weiser innerer Regelkreis: Er regt die Entgiftungsfilter, die Nieren an. Ist jedoch die Nierenfunktion generell geschwächt, so können die Nieren diese notwendigen Mehrleistungen im Winter nicht erfüllen. Der Körper verschlackt in dieser Jahreszeit so sehr, daß durch diese " Mülldeponien " im Bindegewebe im Winter häufig schmerzhafte Gelenk- oder Rückenbeschwerden einsetzten. Die berüchtigte Frühjahrsmüdigkeit ist in der Regel auf die lähmenden Giftwirkungen dieser winterlichen Verschlackung zurückzuführen.

Bei allen Erkrankungen, die im Winter ausbrechen, sollte die Nierenfunktion angeregt werden.

Den Nieren obliegt die Aufgabe, mit Hilfe der geringen Mittel, die wir ihnen zur Verfügung stellen, dem Blut und allen Körperflüssigkeiten, die der Zellernährung dienen, annähernd die gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften wie die des Meerwassers zu geben.

Der Mensch als Teil der Evolution lebt nicht mehr im Wasser. Er hat jedoch dieses maritime Milieu in seinem genetischen Programm gespeichert. Schon vom 1 Tag an schwimmt der Embryo im Salzwasser der Gebärmutter.

Wichtig ist dabei auch die Entgiftung. In diesem Zusammenhang leistet das Vitamin C ganz entscheidende Hilfe, hohe Dosen des natürlichen Vitamin C sind wegen meist großer Schadstoffbelastung notwendig. Welche bedrohlichen Ausmaße diese zivilisatorische Hypothek inzwischen angenommen hat, zeigt der Umstand, daß man etwa 120 Zitronen essen müßte, um die 6 g Ascorbinsäure zu erhalten, die benötigt werden, um nur jene krebserzeugenden Nitrosamine zu neutralisieren, die mit unsachgemäß gedüngtem Gemüse aufgenommen werden.

Werden Schlacken ungenügend ausgeschieden, entwickelt sich leicht eine Gewebeübersäuerung. Säuren jedoch verhärten das Gewebe, führen leicht zu Verkrampfungen und Entzündungen. Saures Gewebe schafft den Nährboden für Krankheiten. Ist das Gewebe zu sauer, so wird der Mensch in seinem Verhalten schnell "sauer" und ärgert sich.

Labromäßig wird diese Gewebeübersäuerung in der Früherkennung nicht erfaßt, weil das Blut nur eine geringe Toleranzgrenze im ph-Wert zuläßt. (7,35 - 7,4) Wird das Blut von der Übersäuerung erfaßt, so hat dies den sofortigen Tod des Menschen zur Folge. Vor dieser Katastrophe schützt sich der Körper so lange wie möglich, indem er alle basischen Vorräte mobilisiert und dem Blut zur Verfügung stellt.
 
 

© Angelika Gräfin Wolffskeel, Heilpraktikerin, Eichenweg 4, 97950 Gerchsheim,
Telefon 0 9344/9 28880, www.graefin-wolffskeel.de, praxis@graefin-wolffskeel.de

 
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