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letzte Änderung:
02.01.2012

Der Frühling - Eine Zeit der Entgiftung
Der Frühling - Eine Zeit der Entgiftung

   
 

Das Frühjahr ist eine Zeit für Entgiftungs- und Entschlackungskuren. Der Winter ist vorbei, das Frühjahr beginnt. Durch Weihnachten bedingt, ernähren sich viele Menschen im Winter fetthaltiger und zuckerhaltiger. Das Frühjahr kann dafür genutzt werden, um den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Dies ist bereits seit dem Altertum bekannt. Im Christentum gibt es das bekannte Fasten vor den Ostertagen. Auch in anderen Religionen sind Zeiten des Fasten bekannt. Wir stellen Ihnen verschiedene Heilpflanzen, spagyrische Präparate, Entschlackungsbäder und Entschlackungswickel vor. Beginnen möchten wir unsere Serie mit der bekannten Heilpflanzen "Löwenzahn".

Löwenzahn - Taraxum Officinale

Löwenzahn können Sie wie folgt bei Ihrer Kur einnehmen:

- Löwenzahnsaft
- Löwenzahnsalat
- Löwenzahntinktur

Löwenzahn werden Sie alle aus Ihrem Garten kennen, das Unkraut, welches viele Hobbygärtner sehr aufregt. Doch eigentlich sollten alle Gärtner sich freuen, wenn Löwenzahn bei Ihnen zu finden ist, denn Löwenzahn hat eine unglaubliche Heilwirkung, die heute immer noch unterschätzt wird.

Von naturheilkundlich orientierten Ärzten und Heilpraktikern wird die harntreibende Wirkung sehr geschätzt.
In Frankreich nennt man den Löwenzahn daher auch "Piss en lit"! Löwenzahn ist reich an Kalium, Kalzium, Eisen, Zink, Magnesium und Vitamin C. Menschen mit schlechter Verdauung schätzen die regulierenden Kräfte des Löwenzahns. Aber auch Leberschwäche, Leberentzündung und andere Leberbeschwerden profitieren von der Einnahme. Löwenzahn stimuliert die Bauchspeicheldrüse und reguliert die Insulinsekretion.

Viele Menschen schätzen die Entgiftungsfähigkeit von Löwenzahn, mit Löwenzahn können Medikamentenrückstände und auch die Pille sehr gut wieder ausgeschieden werden. Die Galletätigkeit wird unterstützt, rechtsseitige Migräne kann zum Beispiel mit der Leber und der Galle zusammenhängen. Die kurmäßige Einnahme untertützt auch die Nieren! Dies ist für Rheumatiker und Menschen mit Arthrose interessant. Eine Kur empfiehlt sich über 4 Wochen!

Viele Beauties schwören auf die verjüngende und vitalisierende Kraft von Löwenzahnsaft. Löwenzahn wirkt reinigend, auch auf die Haut. Gerade Frauen mit unreiner Haut profitieren von Löwenzahnkuren. Löwenzahnblätter können zudem als Löwenzahnsalat gegessen werden, sie sind reich an Mineralien und Vitaminen. Auch der Stoffwechsel wird durch eine Kur angeregt.



Mariendistel - Silybum Marianum bzw. Carduus Marianus

Die heilkräftige Wirkung der Mariendistel ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Mariendistel ist Pflanze aus dem "Klostergarten" und gehört somit zur Klosterheilkunde dazu. Mariendistel belastet die Leber nicht, sondern schützt die Leber. Denn Mariendistel wirkt entgiftend. Umweltgifte, aber auch Medikamentenrückstände, nach sehr langer Medikamenteneinnahme werden ausgeschieden. Mariendistel wirkt antioxidativ, gallefördernd, Leber stärkend und erholend auf die Leberzellen. Menschen, die oft Alkohol zu sich nehmen, sollten regelmäßig mit Mariendistelpräparaten eine Entgiftungskur durchführen und selbstverständlich den Alkoholkonsum reduzieren. Mariendistel kann als Tee getrunken werden, wer den Geschmack nicht mag, kann auf Fertigpräparate umsteigen, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt (z.B. Legalon, Carduus Marianus Kapseln Fa. Wala, HepaLoges u.a. Mariendistel wirkt auch homöopathisch sehr gut in den Potenzen D1-D12.


Kapuzinerkresse - Tropaeolum Majus

Kapuzinerkresse wird von vielen naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten bei wiederkehrenden Blaseninfekten empfohlen. Kapuzinerkresse ist zudem reich an Vitamin C und stärkt somit auch die Abwehrkräfte.

Kapuzinerkresse kann in verschiedener Auführung eingenommen werden:

- Kapuzinerkressetinktur Fa. Alcea
- Angocin Fa. Repha
- Kapuzinerkresse im Salat (z.B. mit Eichblattsalat gemischt)

Kapuzinerkresse wirkt wie ein Antibiotikum - es ist sozusagen ein pflanzliches Antibiotikum. Besonders gute Erfolge werden bei Blasenentzündungen, Harnwegsinfekten und zur Stärkung der Blase erzielt. Aber auch bei Hauterkrankungen wie Akne oder Juckreiz hat es sich bewährt. Kapuzinerkresse stoppt nachweislich das Wachstum von Pilzen, Viren und Bakterien. Eine Einnahme von Kapuzinerkresse sollte 5 Wochen nicht überschreiten.

Probiotika zur Stärkung des Darmes

Der Darm wird in der heutigen Zeit nicht gerade geschont, durch fetthaltige Speisen, einem Mangel von Ballaststoffen, durch häufige Einnahme von Antibiotika usw. wird der Darm in Mitleidenschaft gezogen. Ein gesunder Darm ist wichtig, denn Darmstörungen können auch andere Krankheiten begünstigen. Heute ist bekannt das das Immunsystem im Darm sitzt, denn zirka 70% aller Abwehrzellen befinden sich im Darm. Dr. Franz X. Mayr war einer der ersten, die die Wichtigkeit eines gesunden Darmes für einen gesunden Menschen erkannten und sie in ihrer Praxis umsetzten. Dr. Franz X. Mayr wurde weltbekannt durch seine Mayr-Kuren.Wenn sich zuviele "schlechte Bakterien" im Darm ansiedeln, wird die natürliche Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht, die körpereigene Abwehr wird geschwächt.

Probiotika (wie z.B. Pro M Regulat) sind reich an rechtsdrehenden Milchsäurekulturen in hoher Dosierung. Diese Milchsäurekulturen stärken die körpereigenen Abwehrkräfte, kräftigen die Darmflora und regulieren die Verdauung. Die enthaltenen Kräuter haben einen positiven Effekt auf Magen und Darm und regulieren somit die Verdauung. Milchsäurekulturern wie z.B. Bifidobakterien und Laktobazillen besiedeln die Darmflora und stärken somit eine gesunde und ausgewogene Flora. Eine Kur mit Probiotika sollte über 3 Monate durchgeführt werden.

Stärken Sie Ihr Immunsystem, denn Vitamine fördert die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Vitalität, denn Vitalstoffe sind bei vielen körpereigenen Prozessen involviert Sie übernehmen wichtige Aufgaben bei Stoffwechselprozessen und bei der Energiegewinnung. Unter Vitalstoffen versteht man: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amionsäuren, ess. Fettsäuren und sek. Pflanzenstoffen.

Wann ist der Vitalstoffbedarf erhöht? Besonders Schwangere, Stillende, Senioren und kränkelnde Personen haben einen erhöhten Vitalstoffbedarf. Ebenfalls sollten Sie auf eine Vitaminzufuhr achten, wenn Sie viel Fertigprodukte essen und einen hohen Süßigkeitskonsum. Aber auch bei Stress, Nervosität, bei der Einnahme von Medikamenten ist auf eine erhöhte Vitaminzufuhr zu achten. Rauchen frissts auch viele Vitamine auf, ebenso der regelmäßige Verzehr von Alkohol.

Essen Sie wieder vermehrt bittere Gemüsesorten und Wildpflanzen! Wussten Sie, dass Bitterstoffe größtenteils aus Gemüsesorten weggezüchtet worden, da bittere Gemüsesorten nicht mehr sehr beliebt sind. Bittere Gemüsesorten und Salate sind z.B. Ruccola, Chicoree, Radicchio, Brennessel, Löwenzahnsalat, Artischocken, Endiviensalat, Salbei und Thymian. Hieraus lassen sich leckere und gesunde Salate zubereiten, aber auch Artischocken mit Dipp sind sehr schmackhaft und gesund. Würzen Sie doch ab und zu auch mit Thymian oder Salbei. Bereiten Sie leckere Gerichte aus Wildkräutern wie Brennesseln oder Löwenzahn zu. Der Löwenzahnsalat ist z.B. in Frankreich eine sehr beliebte und viel gegessene Delikatesse. Bitterstoffe sind für unsere Gesundheit von großem Nutzen. Sie wirken sich z.B. positiv auf unsere Verdauung aus. Aber auch für Leber und Galle sind Bitterstoffe sehr gesund, gerade auch nach fettem Essen. Bitterstoffe sind auch sehr wirksam, wenn Sie häufig unter Sodbrennen und Magendrücken leiden (bei ständigen Beschwerden sollten Sie selbstsverständlich einen Arzt aufsuchen)!





Copyright: Herr H-J Jaeckel, Trier





 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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