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01.09 .2008 10:00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Bachblütentherapie
Bachblütentherapie

 
Wer war Edward Bach?

Von der Autovakzine zu den Darmnosoden

Von den Darmnosoden zu den Blütenessenzen

Herstellungsweise der Blütenessenzen

Der Widerstand der Ärzte

Das homöopathische Wirkprinzip der Bach-Blüten

Vorteile der Bach-Blüten-Therapie

Beziehungen zur Alchimie und zu den drei Miasmen Hahnemanns

Literaturverzeichnis




Auf den ersten Blick scheinen Bachblüten und Homöopathie nichts miteinanderzu tun zu haben, es scheinen zwei verschiedene Heilsysteme zu sein. Doch glaube ich, daß dem nicht so ist.
Edward Bach (1886 - 1936), ein englischer Arzt, betrieb zunächst die normale Schulmedizin seiner Zeit. Zuerst arbeitete er in der unfallchirurgischen Klinik der Londoner Universität, später betrieb er am University College Hospital der Londoner Universität bakteriologische Grundlagenforschung, wo er mit John Paterson und T. M. Dishington zusammenarbeitete.



Schwerpunkt seiner Forschungsarbeiten waren die Darmbakterien, für die er auch eine Klassifikation in sieben Gruppen angab. Bei chronisch kranken Patienten fand er eine von der Norm der Gesunden abweichende Darmbesiedlung. Er isolierte die falschen Stämme und entwickelte daraus eine Autovakzine, mit der er die Patienten impfte. Dabei sah er frappante Heilerfolge.



Auf den ersten Blick scheinen Bachblüten und Homöopathie nichts miteinanderzu tun zu haben, es scheinen zwei verschiedene Heilsysteme zu sein. Doch glaube ich, daß dem nicht so ist.
Edward Bach (1886 - 1936), ein englischer Arzt, betrieb zunächst die normale Schulmedizin seiner Zeit. Zuerst arbeitete er in der unfallchirurgischen Klinik der Londoner Universität, später betrieb er am University College Hospital der Londoner Universität bakteriologische Grundlagenforschung, wo er mit John Paterson und T. M. Dishington zusammenarbeitete.

Schwerpunkt seiner Forschungsarbeiten waren die Darmbakterien, für die er auch eine Klassifikation in sieben Gruppen angab. Bei chronisch kranken Patienten fand er eine von der Norm der Gesunden abweichende Darmbesiedlung. Er isolierte die falschen Stämme und entwickelte daraus eine Autovakzine, mit der er die Patienten impfte. Dabei sah er frappante Heilerfolge.

Von der Autovakzine zu den Darmnosoden

Mehrere Schicksalsschläge rissen ihn aus seiner Bahn: einmal der Tod seiner Frau 1917, dann eine nicht genau bekannte schwere eigene Erkrankung ("bösartiger Milztumor"), die er entgegen der Prognose der ihn behandelnden Ärzte um fast zwei Jahrzehnte überlebte.
Der dritte wesentliche Einschnitt war sein Wechsel an das London Homoeopathic Hospital, wo er auf die Lehre Hahnemanns und insbesondere auf sein Organon stieß. Hier fand er die lange gesuchten theoretischen Grundlagen, die ihm seine Beobachtungen erklärten: Er hatte gesehen, daß er seine Impfungen nur in einer Einmalgabe verabreichen durfte; eine Wiederholungsgabe war nur bei einem merklichen Rückfall erlaubt. Hatte er mit der Gabe einer Autovakzine keinen Erfolg, so setzte er einen sogenannte polyvalenten Impfstoff ein, der aus Darmbakterien derselben Gruppe mehrer anderer Menschen hergestellt war; er ahnte, daß er damit einen Schritt von der reinen Isopathie in Richtung auf die Homöopathie tat.
Er hatte auch die Geistes- und Gemütssymptome als die wichtigsten erkannt und begonnen, seine Vakzinen bevorzugt nach der seelischen Verfassung seiner Patienten zu verschreiben.

Wellnesstipp: Notfall-Mundspray mit Blütenessenzen nach der Original-Methode von Dr. Bach

1925 veröffentlichte er seine Forschungsergebnisse zusammen mit seinem Kollegen C. E. Wheeler in einem Büchlein mit dem bezeichnenden Titel "Chronic Disease". Diese Schrift, welche unverständlicherweise noch nicht ins Deutsche übersetzt ist, sollte auch heute noch Richtschnur für alle Therapeuten sein, die mit Symbioselenkung bzw. Mikrobiologischer Therapie arbeiten. Wesentliche neue Erkenntnisse dazu wurden in den vergangenen 60 Jahren offensichtlich nicht gewonnen, eher im Gegenteil. Heute üblich ist nämlich die tägliche Verabreichung unpotenzierter beliebiger Bakterienderivate unabhängig von der genauen individuellen Fehlbesiedelung des Darmes, was zu der bekannt niedrigen Erfolgsquote dieser Art von Therapie führt.

Schließlich ging er von der üblichen Vakzine-Injektion ab und begann, aus den pathologischen Darmbakterien potenzierte Nosoden herzustellen, die er in der üblichen homöopathischen Weise verwandte, indem er sie gemäß ihrer Arzneimittelbilder verschrieb und zwar bevorzugt nach den von ihm intuitiv erfaßten Geistes- und Gemütssymptomen. So entstanden die sieben noch heute gebräuchlichen Bach-Paterson-Nosoden. Sein Ziel war, in der Zeit, die ein Patient bräuchte, um von der Sprechzimmertüre zu seinem Schreibtisch zu gehen, dessen Gemütszustand zu erfassen, um ihm dann die entsprechende Nosode verschreiben zu können.
In jenen Jahren ging er sogar soweit, eine pathologische Darmflora mit davon ausgelöster "intestinaler Toxämie" für das körperliche Substrat der Hahnemannschen Psora zu halten.
Die meisten Homöopathen können dies wohl nicht nachvollziehen. Doch auch Bachs Zeitgenosse Rudolf Steiner ging davon aus, daß der Zustand der Darmflora das Verhältnis des oberen (bewußten) zum unteren (vegetativen) Menschen widerspiegele. Werde unser Ich schwach, so werde unsere Darmflora pathologisch.

Die in jenen Jahren gebräuchliche organotrope Niedrigpotenz-Homöopathie hatte er kennengelernt, doch schätzte er sie verständlicherweise nicht; sie konnte seinem Ziel einer individuellen Behandlung bevorzugt nach den Geistes- und Gemütssymptomen nicht genügen. Man ist versucht zu behaupten, daß Bach, hätte er die originale Homöopathie Hahnemanns gekannt und nicht die sogenannte "naturwissenschaftlich-kritische" Zerrform, wohl niemals ein neues Heilverfahren entwickelt hätte.

Von den Darmnosoden zu den Blütenessenzen
Wenig später wurde ihm klar, daß aus Darmbakterien hergestellte Nosoden noch nicht der Gipfel der Heilkunst sein können; zunehmend fand er diese Methode unästhetisch. Er suchte nach Pflanzen, die diese Nosoden ersetzen können. Im Herbst 1928 durchwanderte er Wales, das Land seiner Vorfahren, und fand dort die zwei ersten Pflanzen, die er zunächst noch auf die in der Homöopathie üblichen Weise potenzierte.

Im Mai 1930 verließ er endgültig London, das Krankenhaus, seine gutgehende Privatpraxis und damit seine gesicherte wirtschaftliche Existenz. Er zog aufs Land, ins Ungewisse, nur noch geführt von seiner ständig wachsenden Intuition, die sich später zur Hellsichtigkeit steigerte. Beim Wandern durch die englische Naturlandschaft entdeckte er nach und nach 35 weitere Pflanzen und das Wasser einer bestimmten Quelle. Es wird berichtet, er habe in seinen letzten Lebensjahren viele Krankheitszustände entwickelt, für die er die entsprechenden Heilmittel selbst suchen mußte und in diesen Pflanzen fand.

Herstellungsweise der Blütenessenzen

Angeregt vom morgendlichen sonnenbeschienenen Tau entwickelte er eine neue Methode im Einfangen der ätherischen Pflanzenqualitäten in Heilmittel - vergleichbar dem Arcanum des Paracelsus und der geistartigen Wirkung der Arznei von Hahnemann: Er legte Pflanzenblüten auf die Wasseroberfläche einer mit Quellwasser gefüllten Glasschüssel und stellte diese für einige Stunden in die Sonne. Blüten von Pflanzen, die früh im Jahr erblühen, wenn die Sonne noch nicht stark ist, kochte er in Wasser über Holzfeuer, um so die Sonnenenergie der letzten Jahre auszunutzen.
Die so gewonnene Urtinktur wird zum Haltbarmachen mit derselben Menge Brandy versetzt (nicht mit dem in der Homöopathie üblichen Industriealkohol) und zweimal bis auf Gebrauchsstärke verdünnt. Die erste Verdünnungsstufe - 1 Tropfen auf 10 ml Brandy - kann als Vorratsflasche ("stock bottle") käuflich erworben werden. Vor Gebrauch wird diese Essenz noch einmal verdünnt: 1 Tropfen auf 10 ml niedrigprozentigen Alkohol, Essig oder Glycerin. Davon nehmen die Patienten viermal täglich vier Tropfen bzw. dreimal täglich fünf Tropfen ein; für Empfindliche ist eine einmalige Einnahme täglich angemessen. Bei sehr sensiblen Patienten genügt oft eine Einmalgabe. Im Einnahmemodus und von ihrer Wirkqualität her ist eine Bach-Blüte am ehesten mit einer niedrigen homöopathischen LM- bzw. Q-Potenz vergleichbar.

Der Widerstand der Ärzte

Während Bach seine früheren Forschungsergebnisse in schulmedizinischen und homöopathischen Publikationen und Kongreß-Vorträgen der medizinischen Fachwelt mitteilte, fand er mit seinen späteren Erkenntnissen, die die Blüten-Essenzen und ihre Anwendung betrafen, bei seinen ärztlichen Berufskollegen immer weniger Resonanz und wurde sogar massiv angegriffen.
Daher wandte er sich in seinen letzten Jahren in seinen Vorträgen und Büchern fast ausschließlich an Laien. Dies verstärkte natürlich die Anfeindungen durch die Ärzteschaft.
Als er es schließlich sogar zuließ, daß unter seiner Aufsicht Laien mit den von ihm entdeckten Blüten-Essenzen Patienten behandelten, leitete die englische Ärztekammer ein Verfahren gegen ihn ein. Es verhinderte möglicherweise nur sein früher Tod, daß ihm seine Approbation als Arzt entzogen wurde. Dieses Schicksal der massiven Anfeindungen durch die etablierten Heilberufe teilte er also mit anderen großen ärztlichen Heilern und Neuerern wie Paracelsus und Hahnemann.

Diese Orientierung auf Laien führte dazu, daß sein Heilsystem möglichst einfach sein sollte, weshalb er z. B. die Veröffentlichungen der späteren Zeit in der Alltagssprache verfaßt sind. So erklären sich auch viele andere Eigenheiten in der Überlieferung dieses Heilsystems:
  •  die alltagsenglischen Bezeichnungen der verwendeten Pflanzen anstelle der lateinischen botanischen
        Namen,
  •  die kurze, liebevolle und einfühlsame Beschreibung der intuitiv erfaßten Charaktere und
        seelischen Zustände,
  •  die die Essenzen charakterisieren anstelle exakter Syptomenauflistung und Arzneimittelbilder nach
        planvoller Arzneimittelprüfung;
  •  die fast beliebige Mischung der Mittel entsprechend der Symptomenvielfalt eines Patienten,
        anstelle eines Herausarbeiten der zentralen Pathologie eines Kranken in exakter Fallaufnahme und     Fallanalyse.
  • Für viele Homöopathen scheint somit der Zugang zu den Bach-Blüten zunächst versperrt.
    So kennen sich viele Patienten mit diesen Mittel wesentlich besser aus als die meisten der professionellen Heilkundigen. Für viele gilt die Beschäftigung mit ihnen sogar als esoterisch und unseriös.

    Das homöopathische Wirkprinzip der Bach-Blüten

    Dabei wirken Bachblüten sehr ähnlich wie homöopathische Mittel:

    1. Sie wirken am besten als Einzelmittel. Die oft empfohlene Mischung mehrerer Mittel führt zu
        einer nicht hinnehmbaren Wirkungseinbuße.

    2. Man beobachtet den von LM- (Q-) Potenzen her bekannten Wirkungsverlauf:
        Erstverschlimmerung - Besserung - Spätverschlimmerung bei zu langer Einnahme.
        Die oft verbreitete These, Bach-Blüten wirkten primär harmonisierend, indem
        sie die Patienten mit harmonisierenden Schwingungen durchfluten würden,
        widerspricht der beobachtbaren Realität. Dies muß auch so sein, da einzig die
        Stimulierung der Selbstheilungskräfte eines Menschen zu einer wirklichen Heilung
        führen kann; alles andere wäre eine allopathische Symptomenunterdrückung.
        Heilung bedeutet immer die Wiedererlangung eines körperlichen rhythmischen Gleichgewichtes,
        seelische Reifung, geistige Neuorientierung und spirituelle Weiterentwicklung. Dies
        kann einem Patienten zwar keine Methode abnehmen, doch können homöopathische Mittel
        oder Bachblüten solche Entwicklungen katalysieren.

    3. Man beobachtet die Gültigkeit der Heringschen Regel, insbesondere können den
        Patienten alte seelische Verletzungen wieder bewußt werden. Aber auch das
        Auftreten von Hautausschlägen bei gleichzeitiger Besserung tieferer Krankheitssymptome
        ist nicht selten zu beobachten.

    4. Falsch oder zu lange gegebene Mittel können zu Arzneimittelprüfungen führen.
        Leider ist dies noch völlig unbekannt, und so existieren keine systematischen
        Arzneimittelprüfungen wie bei unserer homöopathischen Materia medica, sondern
        lediglich klinische Symptome. Auch sind kaum Körpersymptome bekannt. Ebenso ist
        völlig unbekannt, ob und wie sich Arzneimittelbilder von Bachblüten und von
        homöopathischen Potenzen der selben Pflanzenart unterscheiden. Vielleicht könnte
        dieser derzeit noch bestehende merkliche Nachteil der Bach-Blüten, der in einer
        großen Verschreibungsunsicherheit resultiert, in Zukunft durch planvoll durchgeführte
        Arzneimittelprüfungen behoben werden.

    5. Maßgebend für eine homöopathische Mittelverschreibung sind vor allem § 153-Symptome
        sowie Geistes- und Gemütssymptome. Bachblüten verordnen wir nur nach letzteren,
        körperliche Leitsymptome für sie sind wie gesagt weitgehend unbekannt.

    6. Wie in der klassischen Homöopathie gibt es für jeden Menschen ein Konstitutionsmittel,
        in der Bachblüten-Literatur auch Typenmittel genannt.

    7. Wie in der Homöopathie gibt es "Polychreste" und "kleine Mittel".

    Die von Bach selbst beschriebenen Blütenessenzen sind fast sämtlich als Polychreste anzusehen.
    In den letzten Jahren sind viele andere hinzugekommen; am bekanntesten davon sind die kalifornischen Blüten-Essenzen geworden, die u. a. viele altbekannte Arzneipflanzen enthalten.

    Es wird oft behauptet, daß die 38 Bachblüten ein geschlossenes vollständiges System bilden, welches alle seelischen Zustände, die für Menschen mit Leid verbunden sind, umfasse.
    Wenn wir diese Behauptung mit dem bekannt wertvollen Zuwachs an Mitteln der homöopathischen Materia medica vergleichen, unter denen sich immer wieder wichtige Polychreste befinden, wie z. B. Carcinosinum, sind Zweifel daran wohl erlaubt. Der Mensch ist nun einmal kein abgeschlossener Baukasten. Wie schon vor ca. 2500 Jahren Heraklit sagte:
    "Der Seele Grenzen wirst du auf deiner Wanderung nie entdecken, welche Wege du auch beschreiten magst, solch tiefen Geist birgt sie."

    Vorteile der Bachblüten-Therapie

    Somit fand Bach eine neue Potenzierungsmethode, die ihre eigenen Vorteile hat:

    1. Bachblüten können mehrmals am Tag genommen werden; ihre Wirkung klingt relativ schnell ab.

    2. Dennoch erreichen sie die seelische Ebene direkt.

    3. Sie sind ziemlich unempfindlich gegenüber antagonisierenden Wirkungen anderer
        Substanzen, wie z. B. Kaffee und Menthol.

    4. Sie können gut gleichzeitig mit allopathischen Medikamenten eingenommen werden.
        Eine Verabreichung zusammen mit homöopathischen Heilmitteln sollte jedoch
        vermieden werden, um die Wirkung beurteilen zu können.

    5. Es wird immer dieselbe "Potenzhöhe" eingenommen, die Schwierigkeiten der
        Differenzierung entfallen.

    Es ist an der Zeit, daß der Gesetzgeber daraus die Konsequenz zieht und das Bachsche Potenzierverfahren in das amtlich homöopathische Arzneibuch HAB mitaufnimmt, wie es schon mit anderen der Homöopathie vergleichbaren Herstellungsverfahren wie z. B. der Spagyrik geschehen ist.

    Es scheint freilich, daß Bachblüten bei weitem nicht so tief wirken wie homöopathische Arzneimittel, die nach den Hahnemannschen Potenzierverfahren hergestellt wurden. Auch bei körperbetonten Krankheiten ziehe ich die klassische Homöopathie vor.

    Beziehungen zur Alchimie und zu den drei Miasmen Hahnemanns

    Es fällt auf, daß sowohl die homöopathische Arzneimittelbereitung als auch die Herstellung der Bach-Blüten vom Prinzip her alchimistische Verfahren sind. Die drei alchimistischen Urprinzipien sind Sulphur, Mercurius und Sal. Sal ist das feste, materielle Prinzip, Sulphur das brennbare, energetisierende und geistige Prinzip, Mercurius das flüssige und verbindende Prinzip. Es leuchtet nun ein, daß bei der homöopathischen Potenzierung die materielle Ausgangssubstanz dem Sal entspricht, das verdünnende Lösungsmittel (Alkohol, Milchzucker oder Glycerin) dem Mercurius und das Dynamisieren(Schütteln oder Verreiben) dem Sulphur. Auch bei den Bach-Blüten sind die Parallelen klar: die Blüten als der materiellen Ausgangssubstanz entsprechen dem Sal, das Quellwasser dem Mercurius und die Sonne bzw. das Herdfeuer dem Sulphur.

    Interessanterweise sind Sulfur (nunmehr in lateinischer Schreibweise), Sal (= Natrium muriaticum) und Mercurius sehr wichtige homöopathische Arzneimittel mit paradigmatischem Bezug zu den drei klassischen Miasmen Hahnemanns: Sulfur und Mercurius solubilis wurden schon von Hahnemann für Psora und Syphilinie angegeben; Natrium muriaticum hat meines Erachtens mit seiner seelischen Mauer, die dem Schutz vor weiteren Verletzungen dienen soll, und mit seinem fast maskenhaften Lächeln sehr viel mit der Sycosis zu tun.
    Philosophiegeschichtlich bemerkenswert ist darüber hinaus die Strukturähnlichkeit zwischen den alchimistischen Prinzipien und der Hegelschen Dialektik: These (Sulphur), Antithese (Sal) und Synthese (Mercurius).
    Die homöopathischen Heilgesetze gelten immer und für alle medizinischen Methoden, da sie ganz offensichtlich biologische Grundgesetze sind, doch den meisten Ärzten sind sie zum Nachteil ihrer Patienten unbekannt. Wir haben sie allerdings als Geschenk erhalten.
    Nutzen wir dieses Wissen und die in unseren Heilmitteln verborgene Weisheit der Natur selbst zu Gesundung und Heil unserer Patienten.

    Literaturverzeichnis

    · Albrod, Dirk: Gesund durch Blütenessenzen. Handbuch kalifornischer Blütenbehandlung. München 1990
    · Albrod, Dirk: Illustrierte Enzyklopädie der Blütenessenzen. Bielefeld o. J.
    · Bach, Edward: Blumen, die durch die Seele heilen. 9. Auflage, München 1987
    · Bach, Edward und Wheeler, C. E.:Chronic Disease. Nachdruck , New Delhi 1991
    · Bach, Edward: Gesammelte Werke. 3. Auflage, Grafing 1992
    · Bach, Edward und Petersen, J.-E. R.:Heile dich selbst mit den Bach-Blüten. München 1988
    · Bach, Edward: Die nachgelassenen Originalschriften. München 1991
    · Barnard, Julian und Martine: Das Bach-Blüten-Wunder. München 1989
    · Blome, Götz: Mit Blumen heilen. Die Blütentherapie nach Dr. Bach. 2. Auflage, Freiburg 1986
    · Chancellor, Philp M.: Das große Handbuch der Bachblüten, Grafing o. J.
    · Flower Essence Society: Blütenessenzen - Repertorium ihrer Wirkungsweisen. 2. Auflage, München 1988
    · Frankenberger, Anette: Die kalifornischen Blütenessenzen. München, 1993
    · Heraklit von Ephesos. Griechischer Urtext in: Mansfeld, Jaap: Die Vorsokratiker.
      Band I Stuttgart 1993. Wiedergegeben wurde eine eigene Übersetzung aus dem Altgriechischen
    · Hirschmann, Ferry: Heilende Blüten. Neue Erkenntnisse über die Bach-Blütentherapie. Düsseldorf und Wien   1994
    · Howard, Judy: Bach-Blütentherapie für Frauen. Braunschweig 1994
    · Korte, Andreas, Hofmann, Antje und Helmut: Orchideen, Edelsteine und ihre heilenden Energien.
      2. Auflage, Freiburg 1995 · Krämer, Dietmar und Wild, Helmut: Neue Therapien mit Bach-Blüten. Band 1 - 3,   Interlaken 1991
    · Krämer, Dietmar: Esoterische Therapien. Band 1 - 2, Interlaken 1993
    · Maly, Ilse: Blüten als Chance und Hilfe: 3. Auflage, Salzburg 1993
    · Scheffer, Mechthild: Bach-Blütentherapie. München 1981
    · Storl, Wolf-Dieter und Scheffer, Mechthild: Die Seelenpflanzen des Edward Bach
      - Neue Einsichten in die Bach-Blütentherapie. München 1991

    © Frau Angelika Franz, praktische Ärztin, Wastel-Witt-Str. 11, 80689 München,
    Telefon: 089/7696964, www.homoeoweb.de, info@homeoweb.de

     
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