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letzte Änderung:
14.01.2017

Ayurveda - Kinderwunsch
Ayurveda - Kinderwunsch

 

Mit Ayurveda zum Wunschkind

Im Ayurveda wird der Mensch individuell in Konstitutionstypen eingeteilt. Sie heißen Vata, Pitta und Kapha, selbstverständlich gibt es auch sogenannte „Mischtypen“! Diese Konstitutionstypen heißen Doshas und nach Ihnen richtet sich auch die Ernährung. Im Ayurveda ist es sehr wichtig, sich nach seiner Konstitution zu ernähren, so dass der Organismus nie überlastet wird. Verschiedene Lebensphasen erfordern eine individuelle Ernährung. Der Ayurveda-Therapeut wird Ihren Konstitutionstyp nach einer ausgiebigen Befragung feststellen und Ihnen danach eine Ernährungsempfehlung mitgeben.

Im Ayurveda ist die beste Zeit ein Kind zu zeugen zwischen 20 und 25 Jahren! In diesem Zeitabschnitt ist die Frau am besten bereit, ein Kind zu gebären. Wichtig ist, dass sich Mann und Frau auf eine Zeugung vorbereiten. Leben Sie einen bewussten Lebensstil, dies bedeutet, dass Sie nach Ihrem Biorhythmus leben. Regelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen, auf Alkohol und Zigaretten verzichten, Fast-Food und denaturierte Nahrungsmittel vermeiden und sich Zeit zur Entspannung nehmen.

 

Entgiften Sie mit Schwitzbehandlungen, ayurvedischen Massagen, Einläufen und einer abgestimmten Ernährung. So werden Schlackenstoffe und andere belastende Stoffe aus dem Körper ausgeschieden. Dies verbessert auch die Qualität der Spermien! Vermeiden Sie auf jeden Fall Stress und Anspannung und versuchen Sie in Balance zu sein. Vielleicht ist Yoga eine geeignete Methode, sie bei Ihrem Wunsch nach Entspannung zu unterstützen.


"Pulsdiagnose"
Ayurvedische Therapeuten empfehlen folgende fruchtbarkeitsfördernde Pflanzen: Himbeerblätter, Rotkleeblüten und Brennesselblätter! Diese Pflanzen können als Tee getrunken oder als Tropfen verwendet werden.

 

Vitamin E, Vitamin C, Calcium und Magnesium, zur Regulierung des Vitamin- und Mineralstoffhaushaltes sind ebenfalls sehr wichtig. Vitamine und Mineralstoffe können Sie über Ihre Ernährung zu sich nehmen oder durch standardisierte Fertigpräparate.

Für das neue Leben sind folgende Komponenten sehr wichtig:

- Konstitution von Sperma und Eizelle
- Gebärmutter
- Zeitpunkt der Zeugung
- Ernährung
- Seelischer Zustand

Ätherische Öle spielen im Ayurveda eine große Rolle. Selbstverständlich gibt es ätherische Öle, die die Fruchtbarkeit sanft unterstützen und seit Jahrhunderten angewendet werden .





"Stirnguss"


Zur Stimulation der Östrogene eignen sich: Zypresse, Muskatellersalbei, Anis, römische Kamille, Anis, Thymian u. weitere ätherische Öle.

Fruchtbarkeitsanregend wirken: bulgarische Rose, Melisse und Geranium!

Ein oder zwei Tropfen des ätherischen Öls in Sesamöl vermischen und auf den Körper auftragen und einmassieren
(Unterleib und Hüfte sind besonders wichtig).

Fruchtbarkeitsfördernde Nahrungsmittel sind: Datteln, Honig, Milch- und Milchprodukte, Sahne.... Aphrosidierend wirken Safran und Ingwer!

Ayurvedische Frauentonika sind:
Spargelwurzelpulver, Aloe-Vera-Saft und Rosmarin!

Im Ayurveda ist es wichtig, dass der Mensch als Ganzes erfasst wird und genau auf ihn eine Therapie abgestimmt wird. Für alle weiteren Fragen oder Anwendungen wenden Sie sich an einen erfahrenen Ayurveda-Therapeuten! Finden Sie Ihre Ressourcen und stärken Sie diese bewusst. Was tut Ihnen gut, was führt Sie auf Ihrem Kinderwunschweg weiter, welche Stärken haben Sie und wie können Sie diese besser einbringen. Lassen Sie nich nach und verlieren Sie nicht den Mut. Vertrauen ist sehr wichtig auf dem alternativen Kinderwunschweg. Ayurveda - die Wissenschaft vom langem Leben - weiß auch, dass Kalendersex nicht empfängnisfördernd wirkt. Denn Stress und Anspannung begünstigen keine Empfängnis. Jede öfter Sie leidenschaftlichen, zwanglosen und lustvollen Sex mit Ihrem Partner haben, desto schneller kann eine Empfängnis stattfinden. Jeder Konflikt, jede Anneigung, jede Anstimmigkeit kann auch als "Nein zum Kind" gedeutet werden, eine Schwangerschaft bleibt dann aus. Hier kann auch eine ayurvedische Psychotherapie helfen. Es gibt einige Therapie die diese anbieten, informieren Sie sich.

Noch ein Tipp: Im Ayurveda glaubt man, wenn die Frau auf dem Rücken liegt, dann ist die Empfängnis sehr wahrscheinlich!

Bücherliste zum Thema "Ayurveda":

- Ayurveda im Alltag
- Maharishi Ayurveda Vata Tee
- Ayurveda-Praxisbuch für Frauen
- Die Ayurveda-Ernährung
- Der Schatz der Ayurveda-Küche
- Ayurveda - das Kochbuch
- Marmatherapie

Leckere Rezepte aus dem Buch: "Das große Ayurvedya-Kochbuch" von Nicky Sitaram Sabnis. Wir danken dem AT-Verlag, der den Abdruck der Rezepte gestattet hat.


          Dahi Wadu
 

Frittierte Linsenbällchen mit würziger Joghurtsauce

100g halbierte weiße Linsen
1 El gehackte Mandeln
500 g Magerjoghurt
je ¼ TL Kreuzkümmel, ganz, Senfkörner
Ajwain und Asafoetida
4-6 Curryblätter
Salz
Öl zum Frittieren
1 TL frischer Oregano oder Petersilie

Die Linsen waschen und über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Linsen zu einer dicken Masse pürieren. ¼ TL Salz und die Mandeln darunter mischen.

Den Joghurt mit ½ TL Salz verrühren.

1 TL Öl erhitzen, Kreuzkümmel, Senfkörner, Ajwain, Asafoetida und die Curryblätter darin anrösten. Die Würzmischung unter den Joghurt rühren.

Öl zum Frittieren erhitzen. Vom Linsenpüree mit einem EL jeweils eine kleine Menge abstechen, vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen und goldbraun frittieren. Herausnehmen und sofort 10 Sekunden in kaltes Wasser tauchen. Dann das Wasser mit der Hand vorsichtig ausdrücken. Dadurch wird überschüssiges Fett entfernt und anschließend die Joghurtsauce besser aufgenommen. Die Joghurtsauce in eine Schüssel füllen und die Linsenbällchen hineingeben. 15 Minuten ziehen lassen. Mit Oregano oder Petersilie garniert kalt servieren.

Reduziert Kapha und Pitta, stärkt Vata!



               Bhakri
 

Ayurvedische Pizza

1 TL Ghee
500 ml Milch
250 g Polentagrieß
1 TL Herbes de Provence
¼ TL Kurkuma
½ TL Korma Masala
½ TL Amchur (Mangopulver)
1 TL Zucker
Salz

 











1 Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
3 Tomaten, in dünne Scheiben geschnitten
1 Chilischote, fein gehackt
3 EL Maiskörner
100g geräucherter Tofu, klein gehackt
50 g Rucola, gewaschen
1 Karotte, gerieben

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen!

Ein Backblech mit Ghee bestreiben. Die Milch aufkochen, Polentagrieß, Kräuter, Gewürze, Zucker und Salz unter ständigem Rühren dazugeben und weiterrühren, bis die Polenta fester wird. Abschmecken und sofort auf dem Backblech ausstreichen. 5 Minuten abkühlen lassen. Anschließend mit Zucchini, Tomaten, Chili, Mais und Tofu belegen und 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Mit Rucola und geriebener Karotte garniert servieren.

Geeignet für alle drei Doshas!



                    Badami Halwa
 

Mandelplättchen

100g Palmzucker, in kleine Stücke zerteilt
100 ml Wasser
1 Msp. Kardamom
1 Msp. Muskatnuss
2 EL Ghee
200 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
2 EL Kichererbsenmehl

Den Palmzucker zusammen mit dem Wasser zu einem dicken Sirup kochen. Kardamom, Muskatnuss und 1 EL Ghee hinzufügen, beiseite stellen und warm halten. Nochmals 1 EL Ghee erhitzen, die gemahlenen und die gehackten Mandeln darin 10 Minuten bei ganz kleiner Hitze weiter rösten. Nun den Palmzuckersirup dazugießen und weitere 8 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, bis eine dicke Masse entsteht. Die Masse auf einem Blech ausstreichen und mit einem Messer in Stücke teilen. Vor dem Servieren abkühlen und fest werden lassen.

Reduziert Vata und Pitta, stärkt Kapha.

 

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